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Derbysieg: Füchse schlagen Eispiraten

Nach der Niederlage am Freitag, die deutlicher ausfiel als es der Spielverlauf widerspiegelte, konnten die Füchse heute im Derby gegen Crimmitschau wieder drei Punkte einfahren.
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Nach drei Niederlagen in Folge sollte heute im Derby gegen den Tabellenletzten aus Crimmitschau für die Füchse wieder ein Sieg her, um weiterhin auf Kurs Playoffs zu bleiben. Die Eispiraten hatten allerdings andere Pläne und begannen sehr offensiv, was in der 6. Minute zum Führungstreffer durch Mark Lee führte. Die Füchse agierten in der Anfangsphase etwas unkonzentriert, kamen aber von Minute zu Minute besser in die Partie und hatten auf das frühe Crimmitschau-Tor schnell die passende Antwort. Mit einem Schuss von der blauen Linie gelang Jakub Svoboda in der 9. Minute der Ausgleich. Kurz darauf schloss Jeff Hayes einen Konter zum 2:1 ab (14. Minute) und die Füchse waren wieder in der Spur, konnten durch Patrik Parkkonen zwei Minuten später auf 3:1 erhöhen. Das Mitteldrittel war geprägt von jeder Menge ausgelassener Chancen (auf beiden Seiten) und derbytypisch viel Aggressivität (inklusive Prügelei). Die Gäste hatten etwas mehr vom Spiel, brachten den Puck aber nicht im Tor von Konstantin Kessler unter. Anders die Füchse, die zumindest eine ihrer Gelegenheiten nutzen konnten.  In Überzahl traf Jens Heyer zum 4:1 (38. Minute). Mit einer eigentlich beruhigenden Führung konnte Weißwasser in den Schlussabschnitt starten, ein ruhiges Spiel wurde es dadurch aber nicht. Dazu spielte Crimmitschau zu gut mit und hatte zu viele Chancen. Spätestens als Jason Pinizzotto für die Eispiraten zum 4:2 traf (49.), war allen Fans in der Eisarena klar, dass die drei Punkte noch nicht in trockenen Tüchern waren. Allerding blieben die Füchse diesmal konzentriert und konnten in der  54. Minute eine weitere Überzahl nutzen. Dennis Swinnen traf zum 5:2. Die Gäste ließen aber auch danach nicht locker und konnten kurz vor Schluss erneut verkürzen. Mark Lee traf zum 5:3 (58.). Die Piraten witterten ihre Chance auf einen Punktgewinn, nahmen sofort eine Auszeit und danach den Goalie vom Eis. Doch es half nichts, die Gastgeber brachten die Führung über die Zeit und konnten so im Kampf um die Playoffs drei wichtige Punkte verbuchen.

In der Schlussphase ging die Puste aus

Nach 20 Sekunden mit 1:0 in Führung (das Tor machte Patrik Parkkonen), die Führung bis Mitte des Schlussdrittels verteidigt und am Ende trotzdem deutlich verloren. Gegen den Tabellenführer aus Bietigheim sah es für die Füchse lange so aus, als wäre ein Punktgewinn möglich. Den Gastgebern fiel wenig ein, die Lausitzer verteidigten engagiert. Doch in der 50 Minute brach der Bann, die Steelers kamen durch Benjamin Zientek zum Ausgleich, hatten danach das Momentum auf ihrer Seite und wussten es auch zu nutzen. Max Lukes (51.), Marcus Sommerfeld (55.) und Matt McKnight (60.) trafen und die Füchse ginge am Ende mit einem 1:4 nach Hause.  „Die Steelers sind eine starke Heimmannschaft. Sie haben gezeigt, warum sie das beste Team der Liga sind. Wir haben 50 Minuten lang gekämpft, dann konnten wir nicht mehr mithalten“, sagte Hannu Järvenpää nach dem Spiel. Der Füchse-Trainer konnte der Partie gegen den Spitzenreiter aber durchaus positives abgewinnen. Nachdem sein Team vergangenes Wochenende sehr schlecht gespielt hatte, habe es am Freitag wieder in die Spur gefunden.

Die nächsten Spiele

Weiter geht’s für die Füchse am kommenden Freitag  mit dem Heimspiel gegen die Heilbronner Falken (Beginn: 19.30 Uhr). Am Sonntag reisen die Lausitzer zum Auswärtsspiel gegen die Löwen Frankfurt (18.30 Uhr).