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Wo gibt's alte Bäume?

Die Bürger im Freistaat sind aufgerufen, alte Baumriesen zu erfassen. Es geht um Artenvielfalt und den Schutz der Bäume.
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Naturfreunde in Sachsen können mithelfen, alte Bäume zu erfassen. Foto: Symbolbild

Naturfreunde in Sachsen können mithelfen, alte Bäume zu erfassen. Foto: Symbolbild

Erfasst werden sollen alle Bäume mit einem Stammumfang von mindestens vier Metern – gemessen in einer Höhe von 1,30 Metern. Um an der Kartierung alter Biotop-Bäume teilnehmen zu können, benötigt man nur ein langes Maßband und ein Mobiltelefon mit der kostenlosen App »Flora Capture«. Die App arbeitet wie ein digitales Herbarium und funktioniert auch offline. "Alte Bäume sind immens wichtig für den Erhalt der Artenvielfalt. Was viele nicht wissen: Ein alter Baum bietet Lebensraum für Hunderte weitere Arten – von Flechten und Pilzen über Käfer bis hin zu Spechten oder Eulen. Deswegen ist es so wichtig, alte Bäume zu schützen und auch Bäume alt werden zu lassen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Bäume bekannt und erfasst werden. Dazu können alle beitragen", sagte Sachsens Forstminister Wolfram Günther. Nur etwa 2,5 Prozent der Bäume in Deutschland sind über 160 Jahre alt. Verschwinden die alten Bäume, gehen mit ihnen unzählige weitere Arten verloren. Initiiert wurde die Aktion vom Verein »UferLeben Störmtaler See e. V.«, dem Staatsbetrieb Sachsenforst, der Sächsischen Landesstiftung für Natur und Umwelt und dem Engagement-Portal RegioCrowd. Infos hier.