Carola Pönisch

Coffee to go: Geht auch Mehrweg?

„Coffee to go“ ist bequem und gilt als cool. Doch müssen es Papp- und Plastebecher zum Wegwerfen sein? Stadt startet Umfrage unter Anbietern zur "Wechselwilligkeit"
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Besser Mehrweg- als Wegwerfbecher.... Foto: Büttner

Besser Mehrweg- als Wegwerfbecher.... Foto: Büttner

Beinahe jedes Café, jeder Bäcker und jede Gaststätte bietet ihn an – den Kaffee zum Mitnehmen, in der Regel als Einwegbecher. Leergetrunken landen sie nach einmaligem Verbrauch im Müll – obwohl die meisten Menschen wissen, dass die Kunststoff beschichteten Pappbecher inklusive Plastikdeckel jede Menge Wasser und Energie für ihre Herstellung verbrauchen. Warum also nicht Coffee to go in Mehrwegbechern anbieten? Die Stadtverwaltung Dresden will genau das von den Anbietern wissen und hat deshalb eine Umfrage bei Cafés, Bäckereien und Gaststätten gestartet, um zu erfahren, wie groß bei ihnen die Bereitschaft zum Abfüllen von Heißgetränken in mitgebrachten Mehrwegbechern ist. Für Coffee-to-go-Verkäufer steht ein Online-Umfragebogen unter www.dresden.de/abfall bereit. Sie können das PDF-Formular online ausfüllen und es bis Ende August 2017 an das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft mailen. Wer Fragen hat: Infos unter 0351/488 96 33


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