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Den Spreewald ins Haus geholt

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Nicole Schlenger und Ulrich Haferland in der neuen Touristinformation des Spreewald-Kurortes. Foto: K. Möbes

Nicole Schlenger und Ulrich Haferland in der neuen Touristinformation des Spreewald-Kurortes. Foto: K. Möbes

Die neu gestaltete Touristinformation im Kurort Burg ist ein echter Hingucker geworden und wirklich einmalig. Die dunklen Möbel stechen besonders hervor. Mit dem in einer traditionellen japanischen Technik schwarz geflammten Holz wird eine Optik suggeriert, die zum Spreewald passt. Die spreewaldtypische Anmutung wird verstärkt durch die angedeuteten Reetdächer, die Kaminholzstapel in den Schranktüren und die wiederkehrenden, gekreuzten Schlangenköpfe. Eine tolle Idee sind die zur Flyerauslage umgewandelten Heuharken. Wie in eine traditionelle Hauswand eingebettet präsentiert sich ganz modern die digitale Technik in Form eines Touchpoints. Die Holzwerkstatt Haferland aus Finsterwalde hatte den Zuschlag in der Ausschreibung des Amtes Burg erhalten. Gesucht war eine kreative und spreewaldtypische Inneneinrichtung für die Touristinformation, die die Gäste schon vom ersten Augenblick an im Spreewald willkommen heißt. »Unsere kleinen Räume haben die Möglichkeiten begrenzt«, sagt Nicole Schlenger, Sachgebietsleiterin Tourismus. »Neben den spreewaldtypischen Gestaltungselementen war uns die Funktionalität wichtig, zum Beispiel viel Stauraum sowie Präsentationsflächen für Gedrucktes und regionale Produkte.« Also keine leichte Aufgabe, aber ein spannendes Projekt, das Firmenchef Ulrich Haferland sehr gern übernommen hat, von der Idee über den Entwurf in Form eines kleinen Modells bis hin zur Fertigung der Inneneinrichtung. Die Ideen entstünden oft aus dem Bauch heraus, erzählt Haferland. »Natürlich kenne ich den Spreewald. Aber für das Projekt bin ich doch noch ein bisschen herumgefahren, auch in Ecken, in die der Tourist eher nicht hinkommt.« So habe er weitere Anregungen gefunden wie die traditionellen Holzschober. »Jetzt freuen wir uns auf viele Gäste, die unsere tolle neue Touristinformation besuchen«, lädt Nicole Schlenger ein.