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Cunewalde bleibt staatlich anerkannter Erholungsort

Cunewalde. Ausschlaggebend war die Ausrichtung des Oberlausitzer Ortes vor allem auf dem Kultur-, Aktiv- und Familientourismus.

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Zu bestaunen gibt´s in Cunewalde die größte evngelische Dorfkirche Deutschlands und zahlreiche Umgebindehäuser im Ort.

Zu bestaunen gibt´s in Cunewalde die größte evngelische Dorfkirche Deutschlands und zahlreiche Umgebindehäuser im Ort.

Foto: Gemeinde Cunewalde

Cunewalde darf sich auch weiterhin staatlich anerkannter Erholungsort nennen. Das hat das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus dem Oberlausitzer Ort für seine Gemeindeteile Cunewalde, Halbau und Schönberg bescheinigt.

 

Großes Engagement überzeugt

 

Neben der gut ausgebauten touristischen Infrastruktur sind auch das große Engagement von Gemeinde und touristischen Anbietern Grundlage dieser Entscheidung. »Ich gratuliere Cunewalde herzlich zur Bestätigung dieser Anerkennung. Der Ort bietet Jung und Alt attraktive Möglichkeiten zur Urlaubs- und Freizeitgestaltung. 80.000 Tagesgäste im letzten Jahr sind ein starkes Zeichen für Cunewalde und zeigen, dass sich das große Engagement der Gemeinde lohnt«, sagte Tourismusministerin Barbara Klepsch.

Typisch für das überaus gepflegte Ortsbild sind mehr als 200 Umgebindehäuser und eine Straßenlänge von insgesamt elf Kilometern. Seit vielen Jahrzehnten ist das Veranstaltungshaus »Blaue Kugel« nicht nur für Tagestouristen ein vielbesuchtes Ziel.

 

Ausflugsziel für Jung und Alt

 

Neben der mit rund 2.600 Sitzplätzen größten evangelischen Dorfkirche Deutschlands, dem Umgebindehaus-Park und einem modernen Erlebnisbad kommen auch Anhänger von Oldtimern und Motocross hier auf ihre Kosten. Für die kulinarische Versorgung der Gäste sorgen sieben Gaststätten im Ort, hinzukommen die Bauden auf Czornboh und Bieleboh, die als Hausberge beliebte Ausflugsziele sind. Großer Beliebtheit erfreut sich auch der neu angelegte Bahnradweg Oberlausitz. Cunewalde wurde erstmals 1956 als Erholungsort zertifiziert. Nach schweren Hochwasserereignissen 2010 und 2013 war die Gemeinde viele Jahre lang damit beschäftigt, zerstörte Infrastruktur wiederherzustellen. »Nach den verheerenden Hochwasserschäden hat der Ort zielorientiert den Blick nach vorn gerichtet und umfangreich investiert, was jetzt Einwohnern und Gästen gleichermaßen zugutekommt«, so Barbara Klepsch weiter.