Bekommt Meißen den Plossen in den Griff?

Meißen. In einem offenen Brief wendet sich die Initiative „Bürger für Meißen“ zum Thema „Plossen“ an die Meißener Stadträte, die Verwaltung und Wahlkreisabgeordneten: die Bürger der Stadt Meißen machen sich Gedanken über das Planfeststellungsverfahren Plossen/S 177 - und die meisten von Ihnen gehen kommentarlos auf Tauchstation. Die Initiative „Bürger für Meißen - Meißen kann mehr“ bietet seit Wochen Kommunikation an, Sie verweigern sie. Die Urlaubszeit darf hierfür nicht als Erklärung herhalten, denn das Planfeststellungsverfahren wurde ja genau in die Urlaubs- und Ferienzeit gelegt. Die erste und letzte Bürgerversammlung zum Thema fand 2010 statt. Seitdem haben sich viele Dinge geändert, kamen neue Aspekte hinzu, hat auch manch einer seine Position geändert oder konkretisiert. Warum planen Sie eine dringend notwendige Bürgerversammlung erst für nächstes Jahr, zu einem Zeitpunkt, an dem bereits alle Entscheidungen in trockenen Tüchern sind? Die Bürger Meißens sind keine unmündigen Kinder, die Bevormundung brauchen. Die Darstellung der LASuV, wonach nur ein Ausbau in der vorgesehenen Dimensionierung und mit einer mindestens zweijährigen Vollsperrung gesetzeskonform sei, ist sachlich, politisch und juristisch falsch. Das hieße ja, dass alle anderen in den letzten Jahren diskutierten Varianten nicht gesetzeskonform wären! Ebenso war zu lesen: „Das LASuV darf keinen Abschnitt der S 177 und somit auch nicht die Plossenkurve für Lkws sperren“. Das ist insofern richtig, als eine Tonnage-Begrenzung durch die Stadt Meißen vorgenommen werden müßte. Oberbürgermeister Olaf Raschke hat diese Begrenzung selbst 2014 öffentlich gefordert. Verkehrsrechtsexperten weisen darauf hin, dass diese Sperrung zumindest in der derzeitigen Situation bis zum Abschluss der Sanierung mit der entsprechenden Begründung jederzeit möglich und juristisch durchsetzbar sei. Auch der Hinweis von Herrn Wohsmann, er habe „zugesagt, eine neue Auswertung zum Verkehrsfluss am Plossen in vier bis acht Monaten vorzulegen“, ist wertlos. In der Planung des Plossenausbaus hat das LASuV mit Herrn Wohsmann an der Spitze für die Verkehrsprognose Zahlen einer Verkehrszählung des Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr aus dem Jahr 2012 als Grundlage verwendet. So kam für 2025 eine Prognose von 7.500 Fahrzeugen pro Tag zustande, davon 5Prozent Schwerlasttransporte. Diese Zahl wird heute schon, acht Jahre früher als prognostiziert, überschritten. Der eigentliche Skandal ist aber, dass diese Zahlen irregulär sind, weil sie vor dem Abriss der alten Bahnbrücke erhoben wurden. Schwerlastverkehr konnte die Strecke unter der Brücke überhaupt erst nach deren Fertigstellung 2013 passieren (Durchfahrthöhe). Die Bürger haben viele Fragen: Deshalbwerden wir in den nächsten Tagen die Anmietung des Ratssaales beantragen und dieses Thema diskutieren. Die Initiative „Bürger für Meißen - Meißen kann mehr“: Ingolf Brumm, Ute Czeschka, Dr. Walter Hannot, Frank Thieme In einem offenen Brief wendet sich die Initiative „Bürger für Meißen“ zum Thema „Plossen“ an die Meißener Stadträte, die Verwaltung und Wahlkreisabgeordneten: die Bürger der Stadt Meißen machen sich Gedanken über das Planfeststellungsverfahren…

weiterlesen

65-jähriger Bernd E. wird vermisst

Sachsen. Die Polizei fahndete derzeit nach dem Vermissten der nach einem Besuch bei seinen Kindern in Bayern nicht wieder in Dresden ankam. Der 65-Jährige sollte am Sonntagnachmittag (13. August) mit dem Zug von Nürnberg zurück nach Dresden fahren. Hier kam er jedoch nicht an. Er konnte auch an seiner Wohnung im Dresden-Striesen nicht angetroffen werden. Am Nachmittag des 14. August gab es einen telefonischen Kontakt zu Angehörigen. Dabei gab der 65-Jährige an, dass er sich in Regensburg befindet. Sein Mobiltelefon konnte ebenfalls in Regensburg geortet werden. Seitdem ist der Gesuchte nicht mehr erreichbar. Weitere Handyortungen ergaben, dass sich das Telefon in Tschechien befand (15. August). Hinweise wo sich der 65-Jährige aktuell aufhält, gibt es jedoch nicht. Auch die Tschechische Polizei ist in die Suchmaßnahmen einbezogen, konnte den Mann jedoch auch noch nicht ausfindig machen. Der vermisste Dresdner leidet an Demenz und ist auf Medikamente angewiesen. Er ist 170 cm groß und schlank. Er hat dunkelbraune kurze Haare und trägt eine Brille mit eckigem Gestell sowie selbsttönenden Gläsern. Er ist vermutlich mit einer schwarzen Jacke sowie einem schwarzen Basecap bekleidet und dürfte mit einem schwarzen Herrenfahrrad unterwegs sein. Die Polizei fragt: Wer hat Bernd E. seit Sonntag gesehen? Wer kann Angaben zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort machen? Zeugenhinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. Falls Sie den Vermissten aktuell sehen, können Sie sich auch an die örtlich zuständige Polizeidienststelle wenden. (ju) Die Polizei fahndete derzeit nach dem Vermissten der nach einem Besuch bei seinen Kindern in Bayern nicht wieder in Dresden ankam. Der 65-Jährige sollte am Sonntagnachmittag (13. August) mit dem Zug von Nürnberg zurück nach Dresden fahren. Hier kam…

weiterlesen