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Live aus dem Rosengarten

Forst. Am Montag, 29. Juni, war ein Team des rbb Fernsehsenders für die Sendung »zibb - zuhause in Berlin und Brandenburg« im Forster Rosengarten unterwegs und hat live aus der Parkanlage berichtet.

In der Sendung ging es auch um die Rose, deren Pflege und Sortenvielfalt. Besucherinnen und Besucher, die vor Ort waren, hatten so die Möglichkeit live dabei sein und die eine oder andere Frage zu stellen.»zibb« Reporter Andreas Ulrich berichtet: »Da jetzt viele Menschen zwangsläufig im Lande Urlaub machen und auch viel im Garten sind, haben wir in diesem Jahr eine Sommeraktion geplant. Und der Auftakt unserer Sendereihe war heute hier im Forster Rosengarten. Wir haben im Vorfeld überlegt, wo es außergewöhnliche oder besondere Gärten gibt und da jetzt gerade Rosenzeit ist, haben wir beschlossen, dass wir mit dem Rosengarten in Forst anfangen. Ab sofort sind wir nun Tag für Tag in anderen außergewöhnlichen Gärten, auch mal in einer Kleingartenanlage und auch bei Privatleuten, die beispielsweise Tipps für Garten oder Balkon geben können, unterwegs.«

Am frühen Nachmittag ist das Team im Rosenpark angekommen und hat die unterschiedlichsten Sachen gedreht. Live gesendet wurde schließlich aus dem Neuheitengarten mit Blick auf den Kaskadenbrunnen. »Hier können wir live nur das zeigen, was hier gerade stattfindet. So sind wir vorher über zwei Stunden im Rosengarten auf und ab und haben gedreht. Die Bilder wurden dann nach Potsdam überspielt. Dort hat eine Kollegin diese Aufnahmen für die Live-Sendung in drei Blöcke geschnitten.

Und, hat Andreas Ulrich, der auch als Sportreporter bekannt ist, einen Lieblingsplatz im Park gefunden? »Den ganzen Bereich um den Kaskadenbrunnen finde ich sehr schön. Hier kann man sitzen und einfach nur entspannen.«

Jahr für Jahr ist der Ostdeutsche Rosengarten ein großer Besuchermagnet in der Neißestadt. Mit Reisebussen kommen die Gäste nicht nur aus der Region, sondern aus ganz Deutschland und dem benachbarten Polen in die Stadt.

Parkmanager Stefan Palm berichtet darüber, wie der Park die Corona-Krise erlebt.

Bekannt ist der Ostdeutsche Rosengarten über die Ländergrenzen hinaus. Auf einer Gesamtfläche von 17 Hektar präsentieren sich zehntausende Rosen in fast 1000 Sorten. Viele Rasenflächen sowie ein alter und umfangreicher Baumbestand mit Rhododendronhainen, laden jährlich Gäste von Nah und Fern zu einem entspannten Bummel in der schönen Parkanlage ein. »In diesem Jahr ist jedoch alles anders. Kulturelle Angebote und die Höhepunkte wie die Saisoneröffnung und die Rosengartenfesttage konnten, aufgrund der Corona-Pandemie, nicht wie geplant stattfinden«, berichtet Parkmanager Stefan Palm und sagt weiter: »Durch die abgesagten Veranstaltungen fehlen uns natürlich unsere Besucher. Allein zu den Rosengartenfesttagen zählen wir jährlich im Schnitt etwa 10000 bis 15000 Besucher. Trotzdem haben wir jetzt im Alltaggeschäft circa 400 bis 500 Menschen im Garten. Das ist schon fast Normalbetrieb. Da aber kleinere Veranstaltungen mit den nötigen Sicherheits- und Abstandsregelungen im Freien möglich wurden, haben wir die Anzahl der Rosengartensonntage erweitert.«

Aber nicht nur für Rosenfreunde ist der Ostdeutsche Rosengarten ein beliebtes Ausflugsziel. Über 60 verschiedene Dahliensorten gilt es zum Ende des Sommers zu bestaunen. »In dieser Saison wurden die Sommerblumen nach neuem Konzept arrangiert. Für die Pflanzung wurden ca. 1000 Quadratmeter Fläche gestaltet, verteilt im gesamten Parkgelände«, so Stefan Palm.

Die jedes Jahr zum Saisonauftakt am 1. Mai stattfindende Babyrosenaktion musste ebenso ausfallen. Jedoch steht nun ein neuer Termin in Aussicht. »Wir planen, die Aktion am letzten Rosengartensonntag der Saison, am 27. September, zu integrieren. Ähnlich wie zum Saisonstart soll die Veranstaltung um 10 Uhr mit diversen Grußworten, beginnend mit der Bürgermeisterin, starten. Dann folgen Gruppenfoto(s) der Familien mit ihren Babys und die Rosenauswahl durch die Eltern«, sagt Stefan Palm. Herbstliche Farbspiele und Künstler, die zum (Mit-) Gestalten inspirieren, werden die traditionelle Aktion umrahmen.

 

 

 

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Dresdner Stadtfest fällt aus

Dresden. Die Organisatoren von CANALETTO® - Das Dresdner Stadtfest haben in den letzten Wochen in enger Abstimmung mit der Landeshauptstadt Dresden eine mögliche Durchführung des größten Stadtfestes Deutschland geprüft. Das eigentlich im August stattfindende Fest wurde aufgrund der Corona-Pandemie zunächst auf den 2. bis 4. Oktober verschoben. Das Dresdner Stadtfest zieht durch seine Vielfältigkeit und weitläufige Fläche, mit 9 Bühnen und 15 Locations, jährlich am dritten Augustwochenende mehrere hunderttausend Besucher an und ist Deutschlands größtes Stadtfest. Entsprechend der Corona-Schutz-Verordnung, welche Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern, ohne Kontaktnachverfolgung, bis mindestens 31. Oktober 2020 untersagt, wird nun das Stadtfest abgesagt. „Wir planen jetzt die künstlerischen Acts für das kommende Jahr. Auf den 9 Bühnen werden wir ein facetten- und abwechslungsreiches Programm zusammenstellen und dann hoffentlich unbeschwert in Dresdens Innenstadt den Stadtgeburtstag angemessen feiern können.“, sagt Rodney Aust, Künstlerischer Leiter und Organisator des Dresdner Stadtfest. Mit seinen über 550.000 Besuchern ist CANALETTO® - Das Dresdner Stadtfest nicht nur für den Veranstaltungskalender der Stadt ein wichtiger Magnet, sondern auch für die Hotels und Restaurants in der Innenstadt ein Garant für ausgebuchte Häuser. „Nun müssen wir zum zweiten Mal in der 22-jährigen Geschichte das Dresdner Stadtfest, die Feier zum Stadtgeburtstag, absagen. Bereits im Jahr 2002 war dies aufgrund der Jahrhundertflut notwendig. Wir konzentrieren jetzt unsere Planungen auf die Vorbereitungen des Dresdner Stadtfestes im Jahr 2021, welches vom 20. bis 22. August stadtfinden wird.“, sagt Frank Schröder, Organisator des Dresdner Stadtfestes. (pm/Dresdner Stadtfest GmbH)Die Organisatoren von CANALETTO® - Das Dresdner Stadtfest haben in den letzten Wochen in enger Abstimmung mit der Landeshauptstadt Dresden eine mögliche Durchführung…

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