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Für gemeinsamen Schaukel-Spaß spenden

Burg (Spreewald). Das Kinderhaus »Pusteblume« - ein Herzens­projekt der Südbrandenburger Johanniter - wächst in die Höhe. Der Bau geht gut voran. Trotzdem ist weiterhin Unterstützung nötig. BB Radio und WochenKurier haben jetzt gemeinsam eine neue Hilfsaktion gestartet. Es werden Spenden für eine Integrationsschaukel benötigt. Im Gespräch: Izabela Debska-Rosemeier von den Johannitern.

Wie sieht bisher die Spendenbereitschaft für die Integrationsschaukel aus?

Wir freuen uns, dass sehr viele Hörer und Leser hinter unserem Projekt stehen. Die Unterstützung kam sowohl von Privat- als auch von Firmenspendern.

Wie bewerten Sie die bisherige Spendenbereitschaft für die Schaukel und für das Kinderhaus an sich?

Es ist großartig zu sehen, wie viele Menschen selbstlos handeln und Verständnis für andere aufbringen.

Insgesamt kostet diese Schaukel 11?000 Euro. Wo liegt zurzeit die Spendensumme?

Wir haben die Hälfte der Summe überschritten.

Warum ist so eine Integrationsschaukel für das Kinderhaus »Pusteblume« wichtig?

Die Gäste des Kinderhauses werden primär schwersterkrankte Kinder und Jugendliche sein. Viele von ihnen werden mit ihren gesunden Familien, darunter auch Geschwistern anreisen. Das Kinderhaus soll ein Zufluchtsort für die ganze Familie sein. Eine Integrationsschaukel wird den kranken und gesunden Geschwistern ermöglichen, gemeinsam Spaß zu haben. Niemand soll sich hier ausgeschlossen fühlen.

Wie sieht die Gestaltung des Außenbereiches des Kinderhauses aus und wo soll darin die Integrationsschaukel ihren Platz finden?

Die Außenanlage des Kinderhauses soll sich in die Landschaft einfügen. Daher wird es etwa keinen klassischen Zaun geben. Die Grenzen des Grundstücks werden von Bäumen und Sträuchern markiert. Der Freizeitbereich wird sich hinter dem Gebäude befinden. Ein geschwungener, selbstverständlich mit Rollstühlen befahrbarer Weg, wird sich zwischen der Streuobstwiese und Gemüsegarten, gemütlichen Sitzecken, einem kleinen und einem großen Spielplatz mit der Integrationsschaukel schlängeln. Unweit der Schaukel wird ein Weg der Sinne in den Pfad integriert, auf den die Kinder und Erwachsene verschiedene Texturen mit ihren Füssen ertasten können. Abends können Gäste des Hauses gemeinsam an einer Feuerstelle die wunderbare Spreewälder Luft genießen.

Was ist bis zur Eröffnung des Kinderhauses noch zu tun?

Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan, sodass wir am 1. Mai eröffnen werden. Dennoch bleibt natürlich noch viel zu tun. Die Gebäudehülle ist abgeschlossen. Es wird gerade mit den Parkflächen begonnen. Die Aufträge für die Inneneinrichtung sind bereits vergeben und der Prozess der Bewerberauswahl fürs Personal in Gang gesetzt.

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Erster Todesfall in Dahme-Spreewald bestätigt

Dahme-Spreewald. Das Gesundheitsamt Dahme-Spreewald bestätigt den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Landkreis. Ein 81 Jahre alter Mann ist am Mittwoch, 01. April 2020, im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen verstorben. Der Covid-19-Erkankte war seit Längerem intensivmedizinisch behandelt worden und hatte schwere Vorerkrankungen. Dahme-Spreewalds Landrat Stephan Loge: „Wir sind tief betroffen, dass die Pandemie nun auch in unserem Landkreis ein erstes Todesopfer gefordert hat. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verstorbenen. Im Landratsamt und unserem Krisenstab sind wir weiter in höchster Alarmbereitschaft und versuchen alles zu tun, um unsere medizinischen Einrichtungen bestmöglich zu unterstützen“. Der Krisenstab des Landkreises Dahme-Spreewald hat sich gestern zuvorderst mit der tagesaktuellen Gesundheitslage hinsichtlich der Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 befasst. Vom Labor bestätigt wurden insgesamt 99 positive Fälle der Corona-Infektion im Kreisgebiet: in Königs Wusterhausen (31), Lübben (14), Zeuthen (14), Mittenwalde (9), Schönefeld (6), Wildau (6), Gemeinde Heidesee (6), Amt Schenkenländchen (5), Amt Unterspreewald (4), Eichwalde (1), Gemeinde Heideblick (1), Gemeinde Märkische Heide (1) und Gemeinde Schulzendorf (1). Acht der nachgewiesenen Covid-19-Erkrankten sind zwischenzeitlich genesen. Momentan befinden sich ebenfalls acht Personen in stationärer Behandlung, die übrigen in häuslicher Isolation. Derzeit sind 293 Quarantänen verhängt und 261 als Verdachtsfall eingestufte Personen warten auf ein Testergebnis. Kontaktbeschränkungen verlängert Schwerpunkthema, neben dem Beschaffungsmanagement von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für medizinische Bedarfe im Landkreis, war in der gestrigen Krisenstabssitzung auch die landesweite Verlängerung der umfangreichen Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Seit dem 23. März 2020 gilt in Brandenburg die neue „SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung“ bereits. Grundsätzlich ist damit jeder im öffentlichen Raum verpflichtet, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Die Kontaktbeschränkungen sind nun durch die Landesregierung nochmals bis zum 19. April 2020 verlängert worden. Zur Durchsetzung dieser Festlegungen ist ein Bußgeldkatalog erlassen worden. Dieser sieht Strafen für wiederholte Verstöße gegen die Regeln von bis zu 25.000 Euro vor. Die Kreisverwaltungsspitze wird sich an diesem Freitag im Rahmen einer Sonderberatung mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren der Dahme-Spreewald-Kommunen zu den Möglichkeiten des Vollzugs von Bußgeldbescheiden im Rahmen der Kontrollen durch die örtlichen Ordnungsämter final abstimmen. „Grundsätzlich beweist die jüngste Lageentwicklung rund um das lebensbedrohliche Coronavirus an sich die Notwendigkeit der verlängerten Kontaktbeschränkungen. Wir erwarten daher, dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner strikt an Festlegungen der Eindämmungsverordnung halten. Bei Verstößen wird von der Bußgeldverhängung auch reger Gebrauch gemacht“, sagt Dahme-Spreewalds Gesundheitsdezernent Carsten Saß. Informationen für Bürger und Unternehmer Aktuelle Informationen für Bürger zur neuartigen Coronavirus-Thematik gibt es im Internetauftritt des Landkreises Dahme-Spreewald unter www.dahme-spreewald.info/de/coronavirus . Der Landkreis Dahme-Spreewald hat weiterhin ein Bürgertelefon eingerichtet, das täglich von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 26-2146 zu erreichen ist. Relevante Informationen zu Unterstützungsangeboten für Betriebe im Landkreis hat Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald (WFG) auf ihrer Homepage www.wfg-lds.de zusammengestellt. Für grundlegende Fragen steht den Unternehmern das Team der WFG telefonisch von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 5238-0 zur Verfügung. Für Gefahrenmeldungen zur Corona-Lage ist auch die kostenfreie KATWARN-App zu nutzen, weitere Infos zum Download sind auf der Internetseite www.katwarn.de abrufbar.Das Gesundheitsamt Dahme-Spreewald bestätigt den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Landkreis. Ein 81 Jahre alter Mann ist am Mittwoch, 01. April 2020, im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen…

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