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Neujahrsbaby in Lauchhammer

Lauchhammer. Jan Hendrik aus Tettau ist das erste Kind, das im Jahr 2019 im Klinikum Niederlausitz in Lauchhammer geboren wurde. Darüber informiert Daniela Graß aus der Klinikum Niederlausitz GmbH.

Am 1. Januar 2019 um 12.31 Uhr erblickte Jan Hendrik aus Tettau das Licht der Welt im Kreißsaal des Klinikums Niederlausitz. Der kleine Junge war 52 Zentimeter groß und wog 3440 Gramm und war damit das erste Baby, das im neuen Jahr in der Geburtsklinik in Lauchhammer zur Welt kam.

Den Silvesterabend haben die Eltern Inken (29) und Dirk (36) gemeinsam mit Sohn Denny Erik (5) ganz ruhig und gemütlich zu Hause verbracht. Am Neujahrsmorgen ging es dann alles relativ schnell. Um 9 Uhr setzten die ersten Wehen ein und eine Stunde nach Ankunft im Krankenhaus war das Baby dann schon auf der Welt. Hebamme Monika Trentzsch bestätigt auch: „Das ging ganz fix und problemlos.“ Jetzt freuen sich die Eltern und Bruder Denny Erik darauf, dass das neue Familienmitglied nach Hause kommt.

Im Jahr 2018 wurden insgesamt 625 Kinder in Lauchhammer entbunden, darunter sieben Zwillingspaare. Mädchen waren mit 324 etwas häufiger vertreten als Jungen (301).

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Friedenslauf-Spenden gehen an Drudel 11

Ostritz. Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal, Dr. Michael Schlitt, und der Mitorganisator des Friedenslaufes, Landrat a.D. Günter Vallentin (Ostritz), mit. Drudel 11 engagiert sich seit 25 Jahren als anerkannter Träger der Jugendhilfe. In zahlreichen Projekten – vom Jugendzentrum bis hin zur Ausstiegsberatung für Neonazis  – hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen Selbstkompetenz zu vermitteln und dabei Anreize zum Perspektivwechsel zu geben. Inzwischen kann das Team von Drudel 11 auf eine langjährige Erfahrung in den Bereichen der Gewalt- und Radikalisierungsprävention zurückblicken. Sebastian Jende vom Verein Drudel 11 dazu: „Mit großer Freude hat unser Verein diese tolle Nachricht von der Spende erhalten. Ein besonderer Dank geht an alle Spender und Läufer und natürlich an das IBZ St. Marienthal als Veranstalter sowie an die Verantwortlichen der Stadt Ostritz.“ Drudel 11 bietet Beratungen für Ausstiegswillige aus rechtsextremen Zusammenhängen an. Gemeinsam mit den Ausstiegwilligen wird in der vertraulichen Einzelberatung der bisherige, zumeist von Gewalterfahrungen, Vorurteilen und Hassideologien geprägte Lebensweg reflektiert. Dabei werden gemeinsam neue Lebensperspektiven für die Ausstiegswilligen erarbeitet. Sebastian Jende dazu weiter: „Die Struktur der rechtsextremen Szene hat oft zur Folge, dass sich Ausstiegswillige in einem eng gesponnenen Netz gefangen fühlen. Vor allem der hohe soziale Druck aus der Szene, bis hin zu Drohungen und Verfolgung, führt bei Ausstiegswilligen oftmals zu einem Gefühl der Ohnmacht. Ist aber die Ausstiegsmotivation gegeben, dann setzt unsere Beratung genau an diesem Punkt an und hilft den Aussteigern einen Ausweg zu finden und sich neu zu orientieren.“ Der andere Teil der Spenden wurde für das „Ostritzer Friedensfest“ zur Verfügung gestellt. Der „Ostritzer Friedenslauf“ im Oktober war auch eine Reaktion auf den am gleichen Tag im Ostritzer Hotel „Neißeblick“ stattgefundenen „Kampf der Nibelungen“. Zu dieser Kampfsportveranstaltung kamen zahlreiche Mitglieder der rechtsextremen Szene.Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende…

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