Industriekultur zum Saisonstart im Lausitzer Seenland

Seenlandtage am 28./29. April 2018

Die Seenlandtage sind mehr als nur der Saisonstart des Lausitzer Seenlandes: Am Samstag, dem 28. April sowie am Sonntag, dem 29. April bietet die größte von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft Europas ein tolles Erlebniswochenende. Auf abwechslungsreichen Touren kann das Lausitzer Seenland an Land und zu Wasser entdeckt werden. An beiden Veranstaltungstagen werden geführte Touren mit dem Fahrrad, Boot und Quad sowie besondere Führungen und Rundfahrten angeboten. Orte voller Energie, industriellem Charme und echten Bergbau-Geschichten laden zum Entdecken ein.

Das Besucherbergwerk F60 am Bergheider See bietet Spezialführungen an. Besondere Erlebnisse sind am Samstag, dem 28. April die Nachtlichtführungen um 18 Uhr und 20 Uhr mit Bergmannsvesper in 60 Metern Höhe, Musik und Lichtinstallationen. An beiden Seenlandtagen werden die Gäste jeweils um 11 Uhr und um 15 Uhr zur Hafenbaustelle am Bergheider See am Fuße des Besucherbergwerks F60 geführt. Sie können sich nicht nur über die ehemalige Förderbrücke informieren, sondern auch über die Sanierungs- und Erschließungsvorhaben am Bergheider See und die Hafenbaustelle mit dem künftigen innovativen schwimmenden autartec ®-Haus.

Am Samstag, dem 28. April lädt Gästeführer Dietmar Pracht zu einer geführten Radtour durch die denkmalgeschützten Gartenstädte Marga, Erika und Lauta-Nord. Die 28 Kilometer lange Rundtour startet um 10 Uhr an der sanierten Kulturkirche Lauta in der Gartenstadt Lauta-Nord, die an beiden Seenlandtagen für Turmbesteigungen geöffnet ist. Beim geführten Rundgang können Besucher am Sonntag, den 29. April um 10 Uhr die Gartenstadt Marga kennen lernen.

Um Voranmeldung für die Führungen und Radtour wird gebeten. Weitere Informationen und das ausführliche Programm der Seenlandtage gibt es unter www.seenlandtage.de

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Polizei trennt streitende Brüder

Görlitz. Als Polizisten des örtlichen Reviers am Mittwochabend den Marienplatz in Görlitz bestreifte, wurden sie Zeugen einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Es handelte sich um zwei Polen im Alter von 27 und 30 Jahren. Die Beamten trennten die beiden Brüder. Da sich der Jüngere der beiden nicht beruhigte und weiter seinen Verwandten anging, brachten die Polizisten den 27-Jährigen zu Boden und fixierten ihn. Ein Rettungswagen brachte den aufgebrachten Mann zur Versorgung seiner Gesichtsverletzungen in Begleitung der Polizei in ein Krankenhaus. Die Beamten erteilten allen anwesenden Personen der Gruppe, Deutsche und Polen die laut Polizei „dem Trinkermilieu zugerechnet werden können“, einen Platzverweis. Die meisten kamen der Aufforderung nach und verließen den Marienplatz. Ein 55-jähriger Deutscher und zwei Polen im Alter von 33 und 34 Jahren weigerten sich jedoch, den Weisungen der Beamten Folge zu leisten. Alle drei wurden daraufhin in Gewahrsam genommen. Atemtests zeigten bei ihnen mehr als 2,8 Promille. Sie blieben zum Zwecke der Gefahrenabwehr für den weiteren Verlauf der Nacht im Gewahrsam des örtlichen Reviers und schliefen in einer Zelle ihren Rausch aus. Mit den weiteren Ermittlungen zu der Körperverletzung befasst sich die Kriminalpolizei. Als Polizisten des örtlichen Reviers am Mittwochabend den Marienplatz in Görlitz bestreifte, wurden sie Zeugen einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Es handelte sich um zwei Polen im Alter von 27 und 30 Jahren. Die Beamten…

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