Heiko Lübeck

Handball-Krimi: Zwei Sieger im EE-Derby

Kurstadt feiert Meisterschaft und Finsterwalde "Vize"

Elbe-Elster. Super Handball-Stimmung beim Kreisderby HC Bad Liebenwerda gegen BSV GW Finsterwalde in der Kurstadt-Sporthalle - bei einer Rekordkulisse am letzten Spieltag der Verbandsliga Süd mit 612 Zuschauern! Der HC hatte bis dahin alle 21 Spiele gewonnen und die Meisterschaft bereits in der Tasche. Beim Derby ging es wieder einmal um die "Frage der Ehre". Finsterwalde siegte knapp und holte sich noch den Vizemeistertitel, weil die HSG Schlaubetal/Odervorland in Friedland verlor.

Schon vor dem Spiel wurde der HC Bad Liebenwerda als Verbandsliga-Meister (Staffel Süd) und Aufsteiger in die Brandenburgliga geehrt. Die Sängerstädter gewannen das kampfbetonte Spiel mit 26:25 und wurden noch Staffelzweiter. Es sind die einzigen Verlustpunkte für Bad Liebenwerda in der Saison 2016/2017, alle 21 Spiele wurden zuvor gewonnen. Der HCL verabschiedete vor dem Anpfiff mit Michael Pulz und Martin Dietrich zwei langjährige und verdienstvolle Spieler. H. Lübeck

Nachfolgend der Spielbericht des HC Bad Liebenwerda:

Verbandsliga-Meister unterliegt knapp beim Derby
HC Bad Liebenwerda – BSV Grün-Weiß Finsterwalde 25:26 (14:12)

Zum letzten Spieltag der Saison in der Verbandsliga Süd empfing der HCL die Grünweißen aus Finsterwalde zum lang erwarteten Derby. Vor einer unglaublichen Kulisse von über 600 Zuschauern in der heimischen Halle wollten die Kurstädter die Saison zu einem perfekten Abschluss bringen.
Wie bereits im Hinspiel sahen die Zuschauer ein spannendes Spiel zwischen dem Tabellenführer und dem Drittplatzierten der Südstaffel. In einem ausgeglichenen Spiel konnte der HC stets eine knappe Führung verbuchen. Auf die direkte Manndeckung der Finsterwalder konnte der HCL mit gutem Zusammenspiel von Kreisläufer und Rückraum sowie sehr guten 1 gegen 1 Aktionen antworten. Trotz zwischenzeitlicher 4 Tore Führung der Gastgeber konnten die Sängerstädter stets auf Schlagdistanz bleiben und waren beim Halbzeitstand von 14:12 noch voll im Spiel.
Während der Halbzeitpause wurde speziell angemahnt, die Aufmerksamkeit in der Abwehr zu steigern, da der BSV einen Großteil seiner Tore durch Abpraller im zweiten Versuch verwandeln konnten.
Im zweiten Spielabschnitt wurde ein weiterer Spieler der Kurstädter per Manndeckung aus dem Spiel genommen, was das Angriffsspiel des HC deutlich hemmte. Trotz der größeren Räume in der Abwehr der Gäste gelang es kaum noch, frei zum Abschluss zu kommen. Kurz vor Ende der Partie konnten die Finsterwalder das Spiel dann drehen und zum ersten Mal nach der Anfangsphase wieder in Führung gehen. Kurz vor Ende konnten die Gäste diese sogar auf 3 Tore erhöhen. Hinzu kam noch die doppelte Unterzahl des HC, so dass eine Aufholjagd in dieser kurzen Zeit fast unmöglich erschien. Wenige Sekunden vor Ende hatten die Gastgeber dann sogar doch noch die Chance auf den Ausgleich, welche aber durch ein ungenaues Anspiel nicht genutzt werden konnte. Somit endete ein hochspannendes und hitziges Derby mit einem 26:25 Sieg für den BSV Grün-Weiß Finsterwalde.
Trotz dieser Niederlage, welche der einzige Punktverlust in dieser Saison ist, kann der HC Bad Liebenwerda auf eine nahezu perfekte Saison zurück blicken, in der die Mannschaft sich deutlich weiterentwickelt hat und zur nächsten Saison die Mission Brandenburgliga in Angriff nimmt.
Finsterwalde konnte sich mit diesem Sieg noch den zweiten Tabellenplatz erobern und wurde somit Vize-Meister.

Es Spielten:
Tor:    Philipp Rieger, Oliver Böhme
Feld:    Franz Henkelmann (2), Martin Dietrich (2), Tim Preibisch (6), Richard Kasprzak (1), Daniel
    Brochwitz, Hannes Rabe (7), Patrick Zieris, Jonas Schenk (2), Paul Götze (3), Michael Pulz,
    Michael Dielefeld (1), Marius Noch (1)

Franz Henkelmann

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Eislöwen laden zur Saisoneröffnung

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»Saftladen« feiert 60Jahre

Burg (Spreewald). BURG. Dieser Tage wurde in der Spreewaldgemeinde Burg ein Doppel-Jubiläum gefeiert. Sowohl die dort ansässige Spreewaldmosterei, als auch der Chef des Unternehmens konnten auf 60 erfolgreiche und ereignisreiche Jahre zurückblicken. Hans-Joachim Jank, der die Mosterei wenige Wochen vor der politischen Wende nach dem plötzlichen Tod seines Vaters Friedrich übernahm, hat die Firma stets modernisiert und das Angebot Jahr um Jahr erweitert. Inzwischen werden durchschnittlich 350 bis 400 Tonnen verschiedenster Obstsorten verarbeitet und in Most, Wein, Sekt und Liköre verarbeitet. Neben dem »Saftladen«, einem Verkaufsraum mit historischer Ausstellung gegenüber der Mosterei eröffneten Janks in diesem Jahr im Zentrum Burgs die »Genusswelt«, wo man besondere Spezialitäten erwerben kann. So zum Beispiel Spirituosen, Balsamika und Dips. Neben der sicher aufwendigen Arbeit als Leiter der Mosterei war »Hajo«, wie er generell gerufen wird, seit Jahrzehnten eine der wichtigsten Personen im Heimatverein der Spreewaldgemeinde, der SG Burg. Ob als Aktiver oder als Trainer, Co-Trainer oder Abteilungsleiter, stets war und ist er mit seinem außergewöhnlichem Engagement zum Wohle »seiner« Sportgemeinschaft zur Stelle. Verdientermaßen wurde er nun im Rahmen seines Geburtstagsfeier mit der Verdienstnadel des Fußball-Landesverbandes Brandenburg geehrt. Hintergrund: Die Spreewaldmosterei Jank besitzt unter anderem Kurzzeiterhitzungstanks, die innerhalb von neunzig Sekunden den Most pasteurisieren und so besonders vitaminschonend konservieren. Durch die qualitätsschonende, traditionelle Verarbeitung besitzen die aus Kern-, Stein- und Beerenobst hergestellten Produkte ihre wertvollen Inhaltsstoffe noch weitestgehend. BURG. Dieser Tage wurde in der Spreewaldgemeinde Burg ein Doppel-Jubiläum gefeiert. Sowohl die dort ansässige Spreewaldmosterei, als auch der Chef des Unternehmens konnten auf 60 erfolgreiche und ereignisreiche Jahre zurückblicken. Hans-Joachim…

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