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Weltcuplabel adelt Turn-Turnier

Cottbus. Das Turnier der Meister in Cottbus behält weiterhin den Status eines Weltcup-Turniers. Dies hat jetzt das Exekutivkomitee des Turn-Weltverbandes FIG beschlossen.

Das Label eines Weltcups bekommt das Cottbuser Turnier für die Jahre 2022, 2023 und 2024. Bisher hatte die FIG die Weltcups jeweils im olympischen 4-Jahres-Rhythmus vergeben. Nach den pandemiebedingt um ein Jahr verschobenen Olympischen Spielen von Tokio beträgt der neue olympische Zyklus drei Jahre - bis zu den Spielen 2024 in Paris.

Für die Marke »Turnier der Meister®« bedeutet das Weltcuplabel den Adelstitel, berichtet Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt: »Dies ist seitens des Weltverbandes FIG eine riesige Wertschätzung uns gegenüber und wiederum ein großer Vertrauensvorschuss bis Paris 2024. Nur drei weitere Turn-Turniere weltweit können dies für sich in Anspruch nehmen. Gleichsam bedeutet es die internationale Wahrnehmung der Güte unserer Veranstaltung und sichert die Qualität der Teilnehmer von allen Kontinenten.«

Wie Wohlfahrt erzählt, geht eine solche Großveranstaltung natürlich auch mit einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb einher, von dem einige verlässliche Dienstleister in der Stadt partizipieren. »Dazu rückt Cottbus in diesen Wochen in den Fokus des weltweiten Interesses. So können wir als Stadt und Region zeigen, dass wir beste Gastgeber sind. Dazu kommt, dass es gemeinsam gelungen ist, unser Turnier zu einer Marke und auch zu einem gesellschaftlichen Ereignis zu machen.«

Getting excellent Buying A Company Business Plan shall be a priority if you get stuck with your assignments and need help with assignments. Turnierabsagen waren schmerzhaft

Laut dem Turnierdirektor sind nach den Welt- und Kontinentalen Meisterschaften die vier Weltcups das höchste zu erreichende Level bis Paris 2024. Wohlfahrt: »Dass wir hierbei auch noch den Auftakt geben dürfen, macht uns auch ein wenig stolz.«

Die beiden coronabedingten Turnierabsagen in den Jahren 2020 und 2021 waren natürlich schmerzhaft. »Vorrangig für die Sportlerinnen und Sportler. Ihnen wurde durch die Pandemie die Möglichkeit genommen, sich in Cottbus für die Olympischen Spiele in Tokio qualifizieren zu können. Schmerzhaft sicher auch für die Tourismusbranche hier in unserer Stadt, die in einer Turnierwoche oft an ihre quantitativen Grenzen kommt«, erzählt Mirko Wohlfahrt.

Wie er sagt, waren die Absagen an sich international kein Einzelfall. »Aber ja, es tat schon weh, wenn man an die vergebenen Mühen vieler dachte. Was mir persönlich am meisten fehlte, waren die Begegnungen und die leuchtenden Augen unseres Turnnachwuchses in der Arena.«

Übrigens: Das Cottbuser Turnier rutscht im Turnkalender wieder in das erste Jahresquartal und soll vom 24. bis 27. Februar 2022 in der Lausitz-Arena Cottbus stattfinden. Die Vorbereitungen für das kommende Turnier haben bereits begonnen: »Bei aller Ehrenamtlichkeit arbeiten wir an dieser Stelle wie Profis, mit Herz und Verstand. Dass die Pandemie ein unkalkulierbarer Faktor bleibt, wird uns nicht davon abhalten, unser Bestes zu geben.«

Mirko Wohlfahrt dankt als Turnierdirektor allen Beteiligten und Unterstützern in Vergangenheit und Zukunft: »Danke an mein motiviertes Organisationsteam und deren Familien, die dem überdurchschnittlichen Engagement den Rücken freihalten. Danke an alle vielen kleinen und großen Helfer, die zur Stange gehalten haben. Und nicht zuletzt Danke für die sportpolitische Rückendeckung und die der Förderer und des Sponsorenpools. Ohne diesen Dreiklang würde es nicht funktionieren.«

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