Georg Zielonkowski/asl

In einer Fernbeziehung mit Energie Cottbus

Cottbus. Die Situation, in der sich die echten Fußballfans schon seit März befinden, gleicht einer Fernbeziehung, die man aus dem »richtigen Leben« kennt. Trotz inniger Liebe bleibt nur, in Gedanken verbunden zu sein.

Um dies zu dokumentieren tut man einander Gutes, nicht selten auch mit kleinen Geschenken. Über derartige Geschenke durfte man sich auch in der Geschäftsstelle des FC Energie freuen, nachdem die Vereinsleitung die ganz treuen Mitglieder, Sponsoren und Fans um Unterstützung gebeten hatte. Konkret hatte Präsident Matthias Auth die 2867 Energiefans, die im Besitz einer Dauerkarte sind,  gebeten, auf die Rückerstattung der Teilbeträge ihrer Dauerkarten aus der Saison 2019/2020 zu verzichten. Wie schon Monate zuvor, als das »fiktive Spiel gegen die fußballerische Bedeutungslosigkeit« ein überwältigendes Echo nach sich zog, kamen auch dieser neuerlichen Bitte unglaublich viele Fans nach. Die Erlöse sollen dem Umbau des Nachwuchsleistungszentrum des FC Energie zu Gute kommen. Die Nachwuchs-Ausbildung ist die Basis des Vereins und stellt für den FCE einen wichtigen, wenn nicht den wichtigsten Faktor für die Erfüllbarkeit der »Vision 2022« unter dem Motto »Vom Talent zum Profi« dar.

Gerade weil eine solche Aktion in der aktuellen Zeit ein besonderes Zeichen der Solidarität darstellt, zeigte sich Geschäftsführer Karsten Sachs auf der Homepage des FC Energie ausgesprochen dankbar: »Die Reaktionen auf den diversen medialen Plattformen waren überwältigend. Die Bereitschaft, auf die Erstattung zu verzichten, ist bei Sponsoren und Energiefans extrem groß. Das hilft und freut uns ungemein.«

Mit Rückblick auf das Vorjahr zeigen sich die Verantwortlichen des FC Energie zugleich ebenfalls sehr dankbar. An der Stelle wird zugleich darauf verwiesen, dass man gemeinsam mit seinen Mitgliedern, den treuen Sponsoren, Unterstützern und Fans in den zurückliegenden Jahrzehnten oft grandiose Erfolge gefeiert habe, aber auch bittere Niederlage einstecken musste.

Stets gemeinschaftlich wurden dabei sportliche Höhepunkte genossen und Tiefpunkte gemeinschaftlich
überwunden. Das Rezept dafür war stets ein unbändiger Zusammenhalt und das von großer Solidarität getragene WIR-Gefühl. Im vergangenen Jahr ist es im Zuge grandioser Unterstützung, beispielsweise mit dem überragenden Zuschauerschnitt von über 6200 Besuchern im Stadion der Freundschaft, dem atemberaubenden Open Air »Liebe kennt eine Liga« von Alexander Knappe sowie den glücklichen Umständen von zwei Fußballfesten gegen den FC Bayern München und Borussia Dortmund gelungen, das Geschäftsjahr 2019 mit einem positiven Ergebnis abzuschließen.

Doch sind Solidarität und Zusammenhalt auch weiterhin wichtig, heißt es im öffentlichen Schreiben des FC Energie Cottbus. In dem aufgerufen wird, die Unwägbarkeiten dieser Krise anzunehmen und die Weichen für die kommende Spielzeit zu stellen. Es soll in jedem Fall eine konkurrenzfähige Mannschaft geformt werden, die in der Lage ist, die gesteckten Ziele des Vereins zu erreichen.

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Arbeiten liegen im Zeitplan

Lübbenau/Spreewald. Die Wände sind hochgezogen und der Dachstuhl steht. Das war für die WIS Wohnungsbaugesellschaftim Spreewald GmbH Grund genug bei einem Richtfest am 24. Juli den Handwerkern für ihre tolle und termingetreue Arbeit ihren Dank auszusprechen. In der Robert-Schumann-Straße in Lübbenau entstehen derzeit durch den Umbau zweier Wohnblöcke 58 barrierefreie Wohnungen mit ganz besonderer Ausstattung und speziellem Service durch ein neu errichtetes Gemeinschaftshaus inklusive Concierge. Die Bewirtschaftung dieses Gemeinschaftshausesund die integrierte Tagespflege übernimmt der AWO Regionalverband Brandenburg Süd e. V. Durch einige technische Besonderheiten wie beispielsweise ein intelligenter Herdabschalter, Aufzüge oder eine visuelle Gegensprechanlage sind die 1- bis 4-Raum Wohnungen vor allem für ältere Menschen interessant. Abgerundet wird das Konzept durch Angebote zu Gemeinschaftsaktivitäten und einem Mittagstisch im Gemeinschaftsraum oder der Terrasse. Ein bunter Garten mit eigenen Hochbeeten bringt ein gestärktes Nachbarschaftsgefühl mit sich. Seit August 2019 wird von 23 überwiegend regionalen Handwerksfirmen das Projekt »Wohnen an den Gärten« realisiert. Besondere Vorkommnisse gab es während der Bauphase nicht. Durch den sehr milden Winter konnten einige Gewerke weitestgehend durcharbeiten und somit den voraussichtlichen Fertigstellungszeitraum im Frühjahr 2021 aufrechterhalten. Das Zusammenspiel von Planern, Behörden,Prüfstatik-Büros und Baufirmen und die Koordinierung der zeitlichen Abläufe verläuft bisher zu aller Zufriedenheit. Der Lübbenauer Bürgermeister Helmut Wenzel, der Geschäftsführer der WIS Wohnungsbaugesellschaftim Spreewald GmbH, Michael Jakobs, und der Geschäftsführer des AWO Regionalverbandes Brandenburg Süd e. V., Wolfgang Luplow, bedankten sich in ihren Reden während des Richtfests bei  allen Beteiligten recht herzlich. Beim Wunsch für die Zukunft waren sich alle einig. »Es mögen alle gesund und munter bleiben, sodass wir unser gemeinsames Ziel erreichen können «, sagte dazu Michael Jakobs.Die Wände sind hochgezogen und der Dachstuhl steht. Das war für die WIS Wohnungsbaugesellschaftim Spreewald GmbH Grund genug bei einem Richtfest am 24. Juli den Handwerkern für ihre tolle und termingetreue Arbeit ihren Dank auszusprechen. In der…

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