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Herzzentrum Cottbus ist gut ausgerüstet

Nach einer nur neunmonatigen Bauzeit wurde am Dienstag, 3. Juli, im Sana-Herzzentrum ein weiterer Hybrid-Saal offiziell eingeweiht. Herzchirurgen, Kardiologen und Anästhesisten sind begeistert. 

»Die Zukunft ist Realität geworden.« Mit diesen Worten begrüßte Sadik Tastan die zahlreich erschienenen Gäste, die den offiziellen Festakt begleiteten. Neben Ärzten aus der Region und weiteren Mitarbeitern folgten Staatssekretärin Almuth Hartwig-Thied, der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch sowie als Vertreter des Vorstandes der Sana AG Dr. Christian von Klitzing der Einladung.

Am bestehenden Operations-Trakt sind nun in dem fertiggestellten Erweiterungsbau neben dem 77 Quadratmeter großen Hybrid-Saal, zusätzlich ein Hybridschaltraum, ein Sterilgutlager und ein Personalaufenthaltsraum für das gesamte OP-Team geschaffen worden. Auf dem Flachdach des Anbaus befindet sich eine Technikzentrale, in der sich die Raumlufttechnik befindet.Der Zweit-Hybrid-Saal ist einer der größten Hybrid-Säle in Deutschland und bietet mit seiner modernsten Ausstattung sowie seiner Größe Patienten und Mitarbeitern nun ausgezeichnete Arbeits-und Rahmenbedingungen.

Patienten mit komplexen oder komplizierten Eingriffen werden zukünftig von dem neuen Hybrid-Saal profitieren, da die jeweils benötigte Technik sofort vor Ort und somit verfügbar ist. »Mit dem Zweit-Hybrid-Saal entsprechen wir den jetzigen als auch den zukünftigen Anforderungen in Bezug auf Qualität und Quantität. Es ist nie zu früh, für die Zukunft gewappnet zu sein«, sagt Geschäftsführer Sadik Tastan.Mit diesem neuen Hybrid-Saal wird das Sana Herzzentrum den Ansprüchen an die schnelle Entwicklung im Bereich der minimalinvasiven Eingriffe am Herzen gerecht.

Schon am Mittwoch um 7.30 Uhr kam die hochmoderne Technik zum ersten praktischen Einsatz. Einer 78-jährigen Patienten aus der Lausitz wurde bei einer, unter der Leitung von Dr. Axel Harnath, Chefarzt der Kardiologie durchgeführten OP, kathetergestützt bei einer TAVI ( Transkatheter-Aortenklappen-Implantation) eine neue Aortenklappe eingesetzt. Da die Steuerung des gesamten Projektes die Sana Immoblien Service GmbH übernahm und die Planung der medizintechnischen Ausstattung über die Sana-Medizintechnisches Servicezentrum GmbH erfolgte, ist dieses Projekt ein Sana-Projekt. Die Kosten für den 405 Quadratmeter großen Erweiterungsbau, belaufen sich auf 3,6 Millionen Euro.Das Land Brandenburg förderte das Projekt mit einem Drittel der geplanten Investitionssumme.

 

 

 

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