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Haiti-Helfer wird "Cottbuser des Jahres"

Daniel Böttcher entscheidet Leser- und Hörervoting für sich

Cottbus. Daniel Böttcher ist am Dienstagabend zum „Cottbuser des Jahres“ 2017 gekürt worden. Der 25-jährige Orthopädiemechaniker reiste im Winter vergangenen Jahres in das krisengeschüttelte Haiti, um dort vor Ort medizinische Hilfe zu leisten. Ehrenamtlich, unentgeltlich.

„Ich wollte ganz einfach helfen. Was ich kann, ist mein Job. Und damit wollte ich vor Ort wenigstens ein bisschen Unterstützung geben“, sagt der gelernte Orthopädiemechaniker vom Cottbuser Reha-Team Zimmermann. Im Februar 2017 nutzte er drei Wochen seines Jahresurlaubes, um nach Haiti zu reisen und dort zu helfen. Dort baute er im Namen der Wiederaufbauorganisation „medi for help“ Prothesen für Kranke und Verletzte und half, dortigen Orthopäden mit seinem Know-How.  Die Situation im krisengeschüttelten Land, was seit einem verheerenden Erdbeben 2010 nicht mehr richtig auf die Beine kam, hat den jungen Cottbuser nachhaltig geprägt: „Das war eine Mischung aus Kriegsschauplatz und öffentlicher Basar. Zudem habe ich nicht mit der großen Armut im Land gerechnet. Umso mehr wollte ich helfen. Denn ein wenig Hilfe ist besser als gar keine.“ Auch in Zukunft könne er sich vorstellen, erneut ins Krisengebiet zu reisen und wichtige Vorort-Hilfe zu leisten.

WEITERE BILDER DER FESTGALA FINDEN SIE HIER

Die abendliche Festgala zur Ehrung vom „Cottbuser des Jahres“ fand am 20. März im Stadthaus Cottbus statt. Die Siegerlaudatio hielt Brandenburgs Ministerin für Forschung, Wissenschaft und Kultur, Dr. Martina Münch. Insgesamt konnten WochenKurier und 94.5 Radio Cottbus bei der feierlichen Gala rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Ehrenamt begrüßen.

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Kommentar von Hannelore Lindow
wir sind stolz auf unsen Enkel

Lizenzierungsunterlagen fristgerecht eingereicht

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben die geforderten Unterlagen zur Lizenzierung für die kommende DEL2-Saison 2020/2021 fristgerecht an die Liga übermittelt. Die gesamten Lizenzierungsunterlagen befinden sich per Post auf dem Weg zur DEL2-Geschäftsstelle in Neuss. Ein Dank geht an unseren Exklusiv-Partner Post Modern, der die Sendung persönlich in Empfang genommen hat! Die DEL2 hatte Anfang April die Lizenzierungsunterlagen für die neue Spielzeit angepasst und an die Clubs versendet. Die Standorte haben bis 24. Mai 2020 Zeit ihre Unterlagen ordnungs- und fristgemäß bei der Ligagesellschaft einzureichen. Das Lizenzprüfungsverfahren für die kommende Saison soll bis Anfang Juli abgeschlossen sein. Maik Walsdorf, Geschäftsführer Dresdner Eislöwen: „Der Tag der Abgabe der Lizenzierungsunterlagen ist stets ein wichtiges Datum. Im Zuge der Corona-Krise war das Fertigstellen der Unterlagen eine große Herausforderung für alle. Dank der Unterstützung unserer Partner konnten wir die Dokumente pünktlich abgeben und gehen davon aus, dass unsere Unterlagen den Vorgaben der Liga entsprechen. Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten und unserem obersten Prinzip eine solide wirtschaftliche Grundbasis zu gewährleisten, haben wir nach intensiven Gesprächen von einer Einreichung der DEL-Lizenzunterlagen inklusive der Bürgschaft in Höhe von 816.000 Euro in diesem Jahr abgesehen. Wir halten an unserem Ziel in die DEL aufzusteigen weiter fest, aber in diesem Jahr gab es aufgrund der aktuellen Situation und anderen wirtschaftlichen Einflüssen zu viele Fragezeichen.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Die Dresdner Eislöwen haben die geforderten Unterlagen zur Lizenzierung für die kommende DEL2-Saison 2020/2021 fristgerecht an die Liga übermittelt. Die gesamten Lizenzierungsunterlagen befinden sich per Post auf dem Weg zur DEL2-Geschäftsstelle in…

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Orangen kehren in den Zwinger zurück

Dresden. Am kommenden Montag (25. Mai) ist es wieder soweit: Zum vierten Mal kehren die 80 Orangenbäumchen aus ihrem Winterquartier im Barockgarten Großdedlitz in den Zwinger zurück. Anders als in den Jahren zuvor wird die Rückkehr der kleinen Exoten jedoch coronabedingt nicht mit einem Fest in barocker Anmutung begleitet. Wie kamen die Orangen nach Dresden? 1710 hatte August der Starke einen genialen Einfall, um dem Dresdner Zwinger neuen Glanz zu verleihen. Vielleicht galt es ja damals auch als besonders schick, jedenfalls ließ der Kurfürst in jenem Jahr einige hundert italienische Orangenbäume  in den Zwinger liefern. Eine der schönsten Orangerien Deutschlands war damit begründet. Vor einigen Jahren griff die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH  die Idee einer Orangerie wieder auf. 2013 wurden 80  Bitterorangenbäume (Citrus aurantium) in der Baumschule in Ardea, südlich von Rom, gekauft, ein Jahr später kamen sie in Deutschland an. Die ersten drei Jahre verbrachten die Bäume zur Akklimatisierung im Barockgarten Großsedlich, 2017 kehrten sie erstmals in den Zwinger zurück. Von Mai bis September zieren sie nun hier das barocke Ensemble. Zur Finanzierung der neuen Orangerie wurden Baumpatenschaften ins Leben gerufen. Die ersten, vor fünf Jahren initiierten Patenschaften laufen nun aus, weshalb der Staatsbetrieb Schlösser, Burger und Gärten neue Baumpaten sucht.Am kommenden Montag (25. Mai) ist es wieder soweit: Zum vierten Mal kehren die 80 Orangenbäumchen aus ihrem Winterquartier im Barockgarten Großdedlitz in den Zwinger zurück. Anders als in den Jahren zuvor wird die Rückkehr der kleinen Exoten jedoch…

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