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Digimobil lädt zum Videochat

Standorte für mobile Verbraucher-Beratung gesucht

Ende 2021 wird die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) ein zweites Digimobil auf Brandenburgs Marktplätze schicken und Verbraucherberatung per Videochat im ländlichen Raum anbieten. Dafür können sich jetzt Kommunen im Süden Brandenburgs und der Lausitz ab 7 000 Einwohner als Standort bewerben. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) fördert das Vorhaben in diesem Jahr mit 180 000 Euro und stellt 25 000 Euro für Sachkosten zur Verfügung.

Interessenbekundung bis 30. Juli 2021

Interessierte Orte mit mindestens 7 000 Einwohnern aus dem Brandenburger Süden können sich bis zum 30. Juli als Standort für das neue Digimobil bewerben.

»Wer seinen Bürgern demnächst ein- bis zweimal monatlich Verbraucherberatung im Digimobil anbieten möchte, kann sich jetzt bei uns melden,« so Christian A. Rumpke, Chef der Verbraucherzentrale Brandenburg. Einzige Voraussetzung ist die kostenfreie Bereitstellung eines zentralen Standortes beispielsweise auf dem Markt oder vor dem Rathaus.

In dem auffällig gestalteten Fahrzeug können sich Ratsuchende mit modernster Technik per Videochat mit einer oder einem der Verbraucherberatern verbinden lassen. Im Digimobil können Interessierte das breite Beratungsspektrum der Verbraucherzentrale von Verträgen & Reklamation, Digitalem & Telekommunikation, Finanz- & Versicherungsrecht, Reise & Freizeit, Lebensmittel & Ernährung, Energie, Bauen & Wohnen bis zu deutsch-polnischen Verbraucherfragen in Anspruch nehmen.

Über Fortschritte und Neuigkeiten zum Digimobil informiert die Verbraucherzentrale fortlaufend unter: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/digimobil. Auch Einzelheiten zum Interessenbekundungsverfahren können dort nachgelesen werden.

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SGD: Julius Kade ist wieder da

Dresden. Die SG Dynamo Dresden hat Julius Kade von Bundesligist Union Berlin verpflichtet. Der 22-jährige offensive Mittelfeldspieler unterschrieb bei Dynamo einen ligaunabhängigen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2024 und wird mit der Rückennummer 30 auflaufen. Nachdem Kade bereits im vergangenen Sommer von Union nach Dresden wechselte und gemeinsam mit der SGD die Drittliga-Meisterschaft holte, zogen die Berliner in diesem Jahr eine vertraglich fixierte Rückkaufoption und holten den Mittelfeldspieler zurück nach Köpenick. Vorerst. Denn jetzt ist „Jule“ wieder da. Und diesmal bleibt er hier. „Julius ist ein sehr gut ausgebildeter Spieler, mit einem großartigen Charakter. Er hat sich in der vergangenen Saison bei uns super entwickelt und gezeigt, wie wichtig er für unsere Mannschaft sein kann. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir im Interesse aller am Transfer beteiligten Parteien nun eine optimale Lösung gefunden haben. Es war sowohl unser als auch ‚Jules‘ ausdrücklicher Wunsch, dass er auch in den kommenden Jahren bei Dynamo spielt. Es ist ein schöner Tag, dass dies nun geklappt hat und Julius zurück in Dresden ist“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker. „Die Sommertransferphase nimmt für mich mit meinem doppelten Vereinswechsel nun von Union zurück nach Dresden einen glücklichen Ausgang. Ich bin wieder ein Teil der Dynamo-Familie und freue mich unheimlich auf die kommende Zeit. Ich habe Dresden und Dynamo im zurückliegenden Jahr lieben gelernt. Ich bin wieder hier, wo ich unbedingt weiter Fußball spielen wollte. Ich freue mich unglaublich auf meine alten und neuen Teamkollegen und kann es kaum erwarten, endlich wieder mit den Jungs auf dem Platz zu stehen. Gemeinsam werden wir hart arbeiten, um in der sehr starken 2. Bundesliga maximal erfolgreich zu sein“, sagte Julius Kade.Die SG Dynamo Dresden hat Julius Kade von Bundesligist Union Berlin verpflichtet. Der 22-jährige offensive Mittelfeldspieler unterschrieb bei Dynamo…

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Neue Reifen für die "Turnenden Mädchen"

Riesa. Vor der Oberschule »Am Merzdorfer Park« haben die turnenden Mädchen nach ihrer Restauration wieder ihren angestammten Platz eingenommen. Kürzlich wurde die Skulptur »Reifenspielende Mädchen« vor dem Haupteingang aufgestellt. Im Zuge des Um- und Neubaus der Schule war sie aufgearbeitet und ergänzt worden. Sie gehörten vom ersten Tag an zur 1964 als Otto-Grotewohl-Schule eröffneten Schule dazu. Zwei junge Riesaerinnen standen der Künstlerin Elfriede Reichel-Drechsler (1923-2009) dafür Modell. Im Rahmen der Rekonstruktion und des Teilneubaus des gesamten Schulgeländes wurde auch die Skulptur nach Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde bei der Ostmann und Hempel Restaurierung und Handwerk GmbH in Wilsdruff aufgearbeitet. Rund 80 Arbeitsstunden stecken nach Aussage von Geschäftsführer Frank Hempel in der fertiggestellten Plastik. »Wir haben einen neuen Sockel aus Edelstahl angefertigt, die Oberfläche der Skulptur gewaschen und als Schutz ein mikrokristallines Heißwachs aufgebracht«, erläutert er. Damit soll auch Schmierereien vorgebeugt werden. Ehemalige Schüler hatten im Vorfeld nach einer Lösung für die filigranen Reifen gefragt. Sie fielen schon kurz nach der Einweihung der Schule Vandalen zum Opfer, so dass die Skulptur jahrzehntelang unvollständig blieb. »Wir haben die Reifen aus Edelstahl neu gefertigt und verkupfert, so dass sie die gleiche Patina wie die Figuren erhalten«, so Frank Hempel. Die Hände der Mädchen wurden mit Blei ausgegossen und die Ringe fest darin verschweißt. »Das fällt nicht mehr ab«, ist sich der Fachmann sicher.Vor der Oberschule »Am Merzdorfer Park« haben die turnenden Mädchen nach ihrer Restauration wieder ihren angestammten Platz eingenommen. Kürzlich wurde die…

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