Endlich wieder Sport vor Zuschauern: Spieler & Fans sind gleichermaßen begeistert!

Die Gesichter waren lang, die Zuschauer enttäuscht als aufgrund der Corona-Pandemie die Zuschauerränge im Fußballstadion und bei anderen Sportevents geräumt wurden. Kein Live-Sport, stattdessen Sofasport mit Freunden? Anbieter, wie Mr Green und die Kreativität der Fans haben dafür gesorgt, dass die Zeit nicht ganz so lang wurde. Doch die Auswirkungen des zuschauerlosen Sports haben nicht nur die Fans selbst gespürt, sondern auch die Spieler!

Warum Spieler ihre Zuschauer brauchen

Hochspannende Fußball-Events, wie der DFB-Pokal, leben von ihren Fans. Es ist diese eindrucksvolle Stimmung, die entsteht, wenn sich auf der einen Seite der Ränge, die Fans des einen Teams einfinden und auf der anderen Seite, die Gegnerfans. Frenetischer Jubel, wenn die Spieler einlaufen. Fangesänge, die für mehr Motivation sorgen und nicht enden wollende Laola-Wellen, wenn der Ball im Tor gelandet ist.

Auch wenn die Spieler auf dem Rasen Profis sind, brauchen sie den Rückhalt ihrer Fans. Nicht umsonst sind Heimspiele für jede Mannschaft automatisch ein Pluspunkt. Denn sie wissen, in der Heimat sind die eigenen Fans am stärksten vertreten und die Chance, dass die Zuschauerränge voll sind, ist hoch.

Es war auch für die Profis im Fußball, im Tennis und in jeder anderen Sportart eine Herausforderung, plötzlich vor leeren Rängen und schweigenden Plastikstühlen zu spielen. Zwar wussten sie, dass die Fans mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Hause vor dem Fernseher saßen, doch der Jubel und die Gesänge blieben trotzdem aus.

Auch das aufgeheizte Feiern am Ende mit der eigenen Kurve, wenn das Spiel gewonnen war, ist einfach weggefallen. Der Jubel wurde einzig und allein unter den Mannschaftskollegen geteilt. Ein sehr trauriges und tristes Gefühl, wie die meisten Spieler schon nach kurzer Zeit festgestellt haben.

Umso größer die Freude, auch bei den Spielern, als das Zuschauen im Stadion endlich wieder persönlich erlaubt war. Zwar gibt es noch immer Abstandsregeln, doch die zugelassenen Fans setzen alles daran, ihre Mannschaft zu supporten und dafür zu sorgen, dass sie die Stimmung der noch fehlenden Zuschauer mit ihren eigenen ersetzen können.

Warum Zuschauer ins Stadion wollen

Natürlich kann man Fußball mit Freunden am heimischen TV schauen und bekommt auch hier hautnah mit, wenn der Ball ins Tor kugelt. Doch es ist vor allem die Geselligkeit, der gemeinsame Jubel mit Fremden, der das Feeling im Stadion so besonders macht. Nicht umsonst erfreuen sich auch Public-Viewing-Events größter Beliebtheit. Es ist das Gefühl der Freiheit, der Zusammenhalt, das Feiern mit Fremden und die Überwindung der sonst so steifen Hemmung gegenüber unbekannten Personen, die das Event so besonders machen.

Ein bisschen ist es wie der Karneval der Fans, denn für diesen einen Tag gelten keine förmlichen Regeln. Da ist der Mann am Nachbartisch nicht ein Fremder, mit dem man kein Wort wechselt. Er ist ein Freund, denn man hat etwas gemeinsam. Man gehört zu jenen, die den Fußball lieben!

Es ist das immense Wir-Gefühl, was das Schauen im Stadion und das Schauen zusammen, mit anderen Fans, so spannend und aufregend macht. Also war das Besucher-Verbot nicht nur für die Spieler, sondern auch für die Fans eine erhebliche Einschränkung, die so manches Sport-Herz gebrochen hat. Doch jetzt geht es wieder los. Die Ränge beim Hockey, beim Handball, beim Fußball und beim Tennis sind wieder besetzt und jubeln ist wieder möglich!

Nervenkitzel außerhalb des Stadions

Spannung? Nervenkitzel? Wir-Gefühl? Auch während der Pandemie wollten Sportfans darauf nicht verzichten und so wundert es nicht, dass die Sportwette zum treuen Begleiter der Zeiten wurde, in denen der Gang ins Stadion nicht gestattet war. Noch vor Antritt der Partie oder währenddessen den Tipp abgeben und dann allein oder gemeinsam mit Freunden die Übertragung anschauen.

So wurden sogar jene Sportveranstaltungen interessant, die man zuvor überhaupt nie angesehen hätte. Denn wer seinen Siegertipp auf eine Mannschaft gesetzt hat, der fiebert automatisch mit dem Team mit, selbst wenn er sonst gar kein Fan davon ist.

Es waren harte Zeiten für die Fans des Sports und umso wichtiger war es für sie, einen Ersatz bzw. ein Trostpflaster für die vermissten Stadionbesuche zu finden. Mitgefiebert mit den eigenen Teams wurde dennoch. Das Trikot angezogen, den Fernseher noch einmal geputzt und dann konnte es in den eigenen vier Wänden losgehen mit dem Sportevent. Zwar nicht ganz so emotional und tiefgehend wie im Stadion, doch immer noch spannend genug, um bei einem Sieg des favorisierten Teams kräftig zu jubeln.

Sportwetten sind auch für Stadiongänger spannend

Die Öffnung der Stadien bedeutet natürlich nicht, dass die Sportwette nun keine Rolle mehr spielt. Die Menschen wetten und spielen seit Menschengedenken. Es ist die Lust am Spiel, der Spaß, die Spannung, die den Tipp auf die eigene Mannschaft so besonders machen. Wie erfolgreich Wett- und Tippspiele sind, zeigt sich jedes Wochenende bei den staatlichen Lotterien.

Dieser Spaßfaktor hat nun eben auch in die Sportwelt Einzug gehalten. Und für Fans ist es auch ein Gefühl der Zugehörigkeit, ein Gefühl dessen, dass sie ihren Favoriten die Treue halten, wenn sie den Einsatz auf ihr Lieblingsteam machen und noch stärker mitfiebern, dass auch wirklich ein Sieg geholt wird.

Warum Sport den Menschen gut tut

Sport tut Menschen gut, und zwar nicht nur dann, wenn er selbst ausgeübt wird. Auch das Zuschauen ist mit einem positiven Gefühl für jene verbunden, die auf den Rängen sitzen und den geliebten Sportlern beim Match zuschauen. Es ist das Gefühl, einmal nicht selbst im Fokus zu stehen, sondern den eigenen Fokus ausschließlich auf andere Menschen zu lenken.

So spannende eine rasante Begegnung auf dem Rasen sein kann, so spannend der Moment ist, wenn die eigene Wette abgegeben wurde, so erholsam ist für die meisten Menschen der Besuch im Stadion. Anstrengung und Stress? Keine Spur.

Auf die Frage, an welchem Ort sie vom täglichen Stress entspannen können, würden wohl 90 Prozent der Sportfans mit dem Stadion antworten. Verständlich, denn hier geraten die eigenen Probleme und der tägliche Alltagsstress einfach mal für zwei Stunden in Vergessenheit. Hier verschmilzt eine Masse von Menschen zu einer Einheit, man mag sich, ohne sich zu kennen. Man muss nicht besonders gut gestylt sein oder aussehen, es reicht aus, dass man die gleichen Hobbys hat, um zusammenzugehören!