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Erkennen Sie Ihr Eigentum wieder?

Heidenau. Kellereinbrecher von Pirna und Heidenau in Haft - Polizei sucht Geschädigte

Beamte des Polizeireviers Pirna konnten Anfang April einen mutmaßlichen Kellereinbrecher (36) vorläufig festnehmen. Er befindet sich zwischenzeitlich in Haft. Polizisten hatten am Morgen des 8. April auf der Ernst-Thälmann-Straße in Heidenau einen Radfahrer kontrolliert. Dabei handelt es sich um einen 36-Jährigen, der bereits wegen verschiedener Eigentumsdelikte polizeilich auffällig war. 

Er war mit einem hochwertigen Mountainbike der Marke Scott unterwegs. Nachfragen zur Herkunft des Rades und zu den Eigentumsverhältnissen konnte der 36-Jährige nur unzureichend beantworten. Da die Polizisten den Verdacht hatten, dass das Rad gestohlen war, stellten sie es sicher. Sie sollten mit ihrer Vermutung Recht behalten. Am Nachmittag zeigte eine junge Frau einen Kellereinbruch in ein Mehrfamilienhaus an der Haeckelstraße in Heidenau an. Schnell war klar, dass das sichergestellte Fahrrad Scott bei diesem Einbruch gestohlen worden war.

Im Zuge der Ermittlungen wurde zudem bekannt, dass der 36-Jährige offenbar den Keller einer Bekannten unbefugt als Lager benutzte. In diesem fanden Beamte im Beisein der Frau mutmaßliches Diebesgut und stellten dieses sicher. Ein Fahrradrahmen sowie eine Jacke konnten bereits einem Kellereinbruch an der Oberen Burgstraße in Pirna zugeordnet werden. Ein weiterer sichergestellter Fahrradrahmen stammt aus einem Einbruch in einen Keller an der Ernst-Thälmann-Straße in Heidenau. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden wurde der 36-jährige Pirnaer einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Im Zuge der weiteren Ermittlungen müssen nun die anderen im Keller an der Bahnhofstraße sichergestellten Gegenstände zugeordnet werden. Es handelt sich dabei neben diversen Fahrradteilen um verschiedenste Alltagsgegenstände wie eine Waage, Küchenutensilien, Uhren, Münzen und Orden. Ebenfalls wurde eine Gasdruckwaffe sowie ein Luftgewehr sichergestellt.

In der kommenden Woche besteht für potentielle Geschädigte die Möglichkeit, die sichergestellten Gegenstände in Augenschein zu nehmen und gegebenenfalls ihr entwendetes Eigentum zu identifizieren. Dies ist am 25., 26. sowie am 27. April  in der Zeit von 8 Uhr bis 18 Uhr im Polizeirevier Pirna, Obere Burgstraße 9 möglich. Andere Termine können zudem unter der Rufnummer 03501/519 224 vereinbart werden.

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36-Jähriger zündet eigene Wohnung an

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"Ich freue mich auf die Lausitz"

Südbrandenburg. Am kommenden Sonntag ist Jürgen Drews bei den Rosengartenfesttagen einer der Top-Acts auf der Bühne des Musikpavillons des Ostdeutschen Rosengartens. Warum er nie Schlager singen wollte und was das Geheimnis seiner Jugendlichkeit ist, hat er im Interview verraten. Der »König von Mallorca«, einst bester Banjo-Spieler Schleswig-Holsteins und seit fast 50 Jahren Schlagerstar. Die Begeisterung und der Spaß an der Musik haben dabei nie nachgelassen. Wann hast du deine Musiker-Karriere begonnen? Mit 15 stand ich schon auf der Bühne, als Banjo Spieler in einer Jazzband. Gesungen habe ich da noch nicht, das kam erst viel, viel später. Da war ich viel zu schüchtern.Hat sich das geändert?Ja. Ich bin über die Band The Les Humphries Singers zum Gesang gekommen. Aber auch dort noch im Hintergrund. Geändert hat es sich erst, als ich alleine auf der Bühne stand, mit dem Song » Ein Bett im Kornfeld« und alleine singen musste. Du wolltest ursprünglich keinen Schlager singen? Nein, und auch nicht deutsch. Ich wollte einfach kein Schlager »Heini« sein. Aber mittlerweile find ich es toll. In Deutschland trete ich jetzt auch mit Band auf. In den USA schon lange, aber hier ist das neu. Zu wie vielen Auftritten fährst du im Jahr? Ach, das weiß ich gar nicht. Das nehme ich ziemlich relaxed. Aufhören hätte ich schon vor Jahren können, aber ich habe immer noch Spaß. Und deswegen lasse ich mich immer noch von meinem Büro buchen, aber die meisten Sachen werden abgesagt. Und hier habe ich zugesagt. Denn in der Lausitz, auch in Cottbus war ich schon öfters. Ich habe hier auch zwei Familien, die ich gut kenne, und da freue ich mich drauf. Was macht dich als Musiker so erfolgreich? Na ja, du musst schon Spaß daran haben, an dem was du machst. Das strahlst du dann auch aus. Das ist scheinbar bei mir so gegeben. Auch wenn ich immer noch nervös bin und Lampenfieber habe. Das wird sich auch nie geben, weil ich eben von Haus aus schon ein unsicherer Typ bin. Aber wenn ich auf der Bühne stehe und merke, dass die Leute meine Musik mögen, dann gehts mir auch gut. Das ist wie eine Selbsttherapie. Und gleichzeitig therapiere ich die Leute mit meiner Musik, natürlich nur die, die auf Schlager und Pop stehen. Ich möchte mit meiner Musik Freude und gute Laune verbreiten. Woher nimmst du deine Energie und was ist das Geheimnis deiner Vitalität? Na ja, ich habe gute Gene, ich rauche nicht, ich trinke nicht. Sport habe ich etwas schleifen lassen, das muss ich mal wieder ändern. Auch auf die Ernährung achte ich nicht großartig. Ich esse zwar kein Junk Food, aber Kuchen darf es schon sein. Ich fühle mich einfach wohl in meiner Haut. Ist dir ein Bühnenerlebnis in Erinnerung geblieben? Ich bin mal in einem Zirkuszelt aufgetreten. Da stand die Bühne in der Mitte. Drumherum nur Mädels. Plötzlich ist meine Lederhose gerissen. Ich bemerkte es nicht. Zum Glück nur hinten am Gesäß. Auf einmal gab es ein Geschreie, ich wusste zuerst gar nicht was los war. Als ich mich umdrehte, schrien dann immer die, die jeweils hinter mir waren und zeigten auf mich. Mein Gedanke war nur: Was soll ich denn haben? Das war lustig, das werde ich nicht vergessen.  Am kommenden Sonntag ist Jürgen Drews bei den Rosengartenfesttagen einer der Top-Acts auf der Bühne des Musikpavillons des Ostdeutschen Rosengartens. Warum er nie Schlager singen wollte und was das Geheimnis seiner Jugendlichkeit ist, hat er im…

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