Roberto Rink 2 Kommentare

Abschied vom Kreisel

Pirna. »Der Klügere gibt nach« ist das Motto der Königsteiner Bürgerinitiative »Ampel-no – Kreisel-go«, die sich nach Jahren des Kampfes um einen Kreisverkehr nun eine Auszeit nimmt.

Der letzte Beitrag zum Thema Kreisel endete recht optimistisch, um das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur davon zu überzeugen einen Knotenpunkt in die Ortsumgehung Pirna am Sonnenstein nach Recht und Gesetz errichten zu lassen. Doch der amtierende Bundesverkehrsminister, seine Verkehrsplaner und die DEGES sind der Meinung, dass die Südumfahrung auch mit der gültigen sächsischen Planung erfolgreich errichtet werden kann.  Sie schreiben und »… bitten um Verständnis, dass von der gewählten Knotenpunktform nicht abgewichen werden kann.«

In zwei Briefen habe die BI dem widersprochen und einen gesetzeskonformen Knotenpunkt gefordert. Der letzte Brief (19. Oktober 2020) endet mit den Worten: »Seitens des Bundes wird die vor Ort entwickelte und baurechtlich abgesicherte Projektlösung deshalb weiterhin mitgetragen«.

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Der Bund trägt also sogar alle Mängel und Risiken mit. Die BI hat diese aufgezeigt, verfügt aber über keinerlei rechtliche Mittel, außer dem Appell an die Vernunft. Es sind meist Planungsfehler aus der Amtszeit des Verkehrsministers Sven Morlok (FDP), die von der BI aufgezeigt worden sind. So ist die Hierarchie der verknüpfenden Verkehrsströme falsch eingeordnet worden, da die verbleibende B172a zur Gemeindestraße mit untergeordneter Verkehrsbedeutung herabgestuft werden soll. Laut BI »Ampel-no – Kreisel-go« ist diese aber als dritter Verkehrsstrom in einen Kreisverkehr mit einzubeziehen. Selbst der Bund gibt an, dass 35 Prozent des Verkehrs zur A17, 35 Prozent nach Königstein und 30 Prozent Richtung Pirna abfließen würden. Das rechtfertigt einen Kreisel.  

Da die B172 als Bundesstraße dem Bundesfernstraßengesetz (FStrG) unterliegt und sie eine durch Kreisverkehre geprägte Streckencharakteristik besitzt, muss der Knotenpunt auch ein Kreisel sein. Die Leistungsfähigkeit eines »Kleinen Kreisverkehrs« mit 34.000 KFZ/24h entspricht dem prognostizierten Verkehrsaufkommen bis 2030. Damit wären alle verkehrlichen Gutachten nicht nötig gewesen.                                                                                                  

Auch die Platzierung der Ampel am zweithöchsten Ort im Gelände (232,5 Meter) bei einer Steigung von über 2,5 Prozent von der Gottleubatalbrücke und die damit verbundene große Flächeninanspruchnahme wird von Gottfried Gäbel von der BI kritisiert.

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Im Schreiben des Bundes vom 19. Oktober 2020 wird eine »gutachterlich bestätigte Durchlassfähigkeit« einer lichtsignalgesteuerten Einmündung mit weniger als 300 KFZ/h genannt. Das ist laut BI eine völlig unglaubwürdige Angabe. Eigene Zählungen der BI brachten folgendes Ergebnis: Am 28. Januar 2018 (15.41-16.41 Uhr) waren 224 KFZ von Pirna und 383 KFZ nach Pirna unterwegs, was insgesamt 607 KFZ pro Stunde macht. Am 17. Februar und am 7. April 2019 passierten sogar über 850 KFZ den zukünftigen Knotenpunkt.

»Es war ein Kampf wie gegen Windmühlenflügel! Keiner will die wahre Ursache erkennen und beseitigen. Der Bund trägt die unnötigen Kosten, er trägt auch die Fehlentscheidung gegen den Kreisel und er trägt auch die Gesetzesverletzung gegenüber dem Bundesfernstraßengesetz«, sagt Gottfried Gäbel. Die BI wird nun eine Auszeit nehmen, aber kritischer Zuschauer bleiben. Sie sind wieder da, wenn sie gebraucht werden. Sie bedankt sich bei all ihren Befürwortern.

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Kommentar von putzke
Sehr geehrter Herr Dr. Scheuer,

es gäbe nun viel zu diskutieren. „Aber es ist vor allem das Verständnis in der Gesellschaft vonnöten, um die Herausforderungen zu bestehen. Wir brauchen Vertrauen. Jeder hat Sehnsucht, Vorsätze, Pläne, den Blick in die Zukunft mit Mut und Zuversicht", sagten Sie anlässlich des virtuellen Neujahrempfanges in Passau.

Ihre anspruchs- und hoffnungsvollen Worte sollten glauwürdige Nachhaltigkeit nicht nur in Passau, sondern in ganz Deutschland, ja bis in die Sächsische Schweiz, entfalten.

Aus einer oberflächlich undurchdachten Festlegung sollte etwas Sinnvolles entstehen.

Die, entgegen jedes normalen Menschenverstandes, fehlgeplante Ampel „Südumfahrung Pirna-Sonnenstein" darf nicht gebaut werden.

Verständnis in der Gesellschaft und Vertrauen können nur funktionieren, wenn die Gesellschaft vor weitreichenden Entscheidungen angehört und eingebunden wird. Gerade das ist am Knotenpunkt Sonnenstein nicht erfolgt.

Offensichtlich haben die hiesigen Schreibtisch-Ampelplaner nicht recherchiert, warum schon vor Jahren die reibungslos funktionierenden B 172-Kreisverkehre auf dem Sonnenstein und in Leupoldishain gebaut wurden. Alles hatte seinen pragmatischen Sinn. Dieser bewährte Sinn soll nun, per Ampellösung, ohne Blick in die Zukunft, mit geradezu krankhaften Behördensturunsinn, negiert werden.- Das versteht hier kein pragmatisch denkender Mensch.

Ich bitte Sie, im Namen vieler realistisch denkender Menschen, sich als Bundesverkehrsminister dafür stark zu machen, dass eine sinnvolle Lösung, der Kreisverkehr Südumfahrung, Realität wird.



In Erwartung Ihrer geschätzten Antwort mit freundlichen Neujahrsgrüßen

Kommentar von Bernd Roestel
Es ist wie immer, die Behörde setzt sich wider beseren Wissens durch. Ich nenne das Behördenwillkür! In Wünschendorf ist es uns mit der Umfahrung der S177 auch so gegangen. In diesem Fall war es das LASUV, welches einer Ost-Umfahrung bei der Planung nicht zugestimmt hat. Dafür gab es keinerlei objektive Gründe. Nun haben wir als einziger Ort an dieser bedeutenden Straße zwischen der A4 und der A17 eine West-Umfahrung. Das bedeutet, wenn diese mal fertig wird, strömen Abgase, bei meist westlicher Windrichtung, durch das ganze Dorf. Auch der Lärmpegel wird sich erheblich vergrößern und dann insbesondere die Häuser treffen, die eine etwas höhere Lage am Südhang des Kohlberges haben. Wir haben auch lange in einer BI gekämpft und doch keinen Erfolg gehabt. Wir konnten lediglich verhindern, dass die Trasse nicht noch näher an die Häuser herangerückt wurde.
B.R.

Zittau bekommt ein Impfzentrum

Zittau. Die Stadt Zittau bereitet aktuell in Zusammenarbeit mit dem Landkreis die Einrichtung eines temporären Impfzentrums vor. Damit sollen die Senioren der Stadt unterstütz werden, die dann vor Ort geimpft werden können und nicht mehr den Weg bis nach Löbau antreten müssen. Ab April sollen in dem Impfzentrum zu festen Terminen Menschen geimpft werden. „Dieses Angebot ergänzt das weiterhin bestehende Impfzentrum in Löbau“, teilt die Stadtverwaltung mit. Zur Terminvergabe steht ab sofort für über 80-jährigen Menschen das kommunale Einladungsmanagement der Stadt Zittau zur Verfügung. Impfwillige oder deren Angehörige bzw. Betreuer können sich zu den üblichen Dienstzeiten bis zum 19. März telefonisch an Frau Schwarzbach wenden. Das geht telefonisch unter 03583/752-203 oder per E-Mail an impfen@zittau.de. Der zum Impftermin mitzubringende Aufklärungs- und Anamnesebogen steht unter http://bit.ly/Corona_ZI zum Download zur Verfügung. Dazu Oberbürgermeister Thomas Zenker: „Angesichts der Dringlichkeit für ein zügiges Impfen der gefährdeten Gruppen nimmt sich die Stadt Zittau dieser Aufgabe an. Schließlich wollen wir alle möglichst schnell wieder das normale Leben für Wirtschaft, Bildung und Kultur. Trotzdem halte ich es aber für wirklich wichtig, dass endlich die niedergelassenen Hausärzte, die nicht nur das Fachwissen und die Infrastruktur haben, sondern auch den Kontakt zu ihren Patient/-innen, flächendeckend in das Impf-System einbezogen werden.“Die Stadt Zittau bereitet aktuell in Zusammenarbeit mit dem Landkreis die Einrichtung eines temporären Impfzentrums vor. Damit sollen die Senioren der Stadt unterstütz werden, die dann vor Ort geimpft werden können und nicht mehr den Weg bis nach…

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Eislöwen zweimal auswärts gefragt

Dresden. Die Dresdner Eislöwen spielen am Wochenende zweimal auswärts. Zunächst ist das Team von Trainer Andreas Brockmann bei den Tölzer Löwen gefordert, bevor es am Sonntag zum EV Landshut geht. Einen Sieg und eine Niederlage gab es in der laufenden Spielzeit für die Eislöwen im direkten Duell mit Bad Tölz. In Oberbayern konnten sich die Dresdner mit 4:3 durchsetzen, in eigener Arena setzte es dagegen eine 0:1-Pleite. Am Freitag, 26. Februar, 19.30 Uhr, wollen die Eislöwen beim Tölzer Spitzenteam an den guten Auftritt vom Spiel in Bietigheim anknüpfen. Geholfen hat in der Vorbereitung, dass die Blau-Weißen in dieser Woche keine weitere Partie bestreiten mussten. Steve Hanusch, Abwehrspieler Dresdner Eislöwen: „Wir haben viel am Feinschliff gearbeitet, Powerplay und Forechecking. Dafür war zuletzt wenig Zeit. Da konnten wir die Woche gut nutzen.“ Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir müssen sehr diszipliniert spielen, weil Tölz eines der besten Powerplays der Liga hat. Die sind brandgefährlich. Aber wir wollen auch unseren aggressiven Spielstil durchsetzen und Druck aufbauen, aber natürlich kontrolliert und diszipliniert. Wir dürfen Tölz nicht zu viele Chancen geben.“ Das Freitagspiel in Bad Tölz wird von SpradeTV live übertragen. Geleitet wird die Partie von den Unparteiischen Lukas Kohlmüller und Aleksander Polaczek. Das Auswärtsspiel in Landshut am Sonntag, 28. Februar, 17 Uhr, werden die Hauptschiedsrichter Patrick Altmann und Alexander Singer leiten. (pm/Dresdner Eislöwen)Die Dresdner Eislöwen spielen am Wochenende zweimal auswärts. Zunächst ist das Team von Trainer Andreas Brockmann bei den Tölzer Löwen gefordert, bevor es am Sonntag zum EV…

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