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Spendenlauf: 50.000 Euro an einem Mittag

Radebeul. Das ist eine Hausnummer: Weit über 50.000 Euro sind beim ersten Radebeuler Spendenlauf am Sonntag zusammen gekommen. Etwa 500 Teilnehmer begaben sich dafür bei hochsommerlichen Temperaturen ins Oval des Lößnitzstadions.

 Vom Kita-Kind bis zur betagten Seniorin – der erste Radebeuler Spendenlauf lockte alle Altersklassen auf die Tartanbahn. Als kurz nach 11.30 Uhr die ersten Läufer in die 400-Meter-Runden starteten, zeigte das Thermometer schon über 30 Grad Celsius an. Moderator Manuel Schöbel (Intendant der Landesbühne) empfahl deshalb, ruhig mal eine Runde zu gehen. Das taten viele, aber nicht alle.

René Krockert z.B. legte als Einzelläufer mit 67 Runden die weiteste Strecke zurück. Die fünf Jungs vom Team „Halbe Lunge“ überquerten insgesamt 211 Mal die Mess-Barriere. Mit 3.058 Euro sammelten „Die Turboschnecken“ das meiste Geld. Respektable 52 Runden standen am Ende bei der 13-jährigen Lea zu Buche.

Oberbürgermeister Bert Wendsche ging nach 13 Runden zufrieden von der Bahn. „Ich hatte mir 5.000 Meter vorgenommen und das auch geschafft“, sagte das Stadtoberhaupt.  Er selbst sei für eine bunte Schullandschaft in Radebeul an den Start gegangen. „Egal ob Kita oder Schule – die Trägervielfalt ist ein großer Zugewinn für uns alle“, so Wendsche.  Rund fünf Millionen Euro werden für das evangelische Schulzentrum in Radebeul-Mitte benötigt (eine Million Euro Eigenanteil).

Organisatorin Nadine Hertzschuch zeigte sich zufrieden. „Es ist eine schöne Summe und Ansporn für weitere Aktionen“, sagte sie und bedankte sich bei allen. Tatsächlich könnte sich der Erlös noch wesentlich höher ausfallen, denn das Rundengeld aus den Nachmeldungen und die Spenden aus dem Getränkeverkauf werden noch gezählt.

Zum Radebeuler Herbst- und Weinfest soll dann das Spendenbarometer präsentiert werden. Ein Benefizkonzert und eine Auktion von Radebeuler Kunst sind weitere Aktionen. Der nächste Spendenlauf ist wohl nur noch eine Frage der Zeit.

 

 

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Kader-News: Filin kehrt zu Eislöwen zurück

Dresden. Vladislav Filin wird in der neuen Saison wieder das Eislöwen-Trikot mit der Nummer 47 tragen. Der Stürmer stand bereits in der Saison 2015/2016 für Dresden auf dem Eis und sorgte, unter anderem im Viertelfinale gegen Bremerhaven, für wichtige Tore. Am Ende erreichten die Blau-Weißen das Halbfinale. Seine Ausbildung genoss der jetzt 25-Jährige bei den Eisbären Berlin. Durch die damalige Kooperation zwischen den beiden Clubs konnte Filin für die Sachsen auflaufen und in Dresden Spielpraxis sammeln. In den letzten Jahren spielte der Linksschütze sowohl für DEL- als auch DEL2-Clubs. Seit der Saison 2018/2019 stand Filin in Straubing unter Vertrag und erhielt in seinem ersten Jahr bei den Tigers auch eine Förderlizenz für den Deggendorfer SC. Nun kehrt „Vlad“ wieder in seine alte Wirkungsstätte zurück und wird für die Eislöwen auf Torejagd gehen. Marco Stichnoth, Sportlicher Berater Dresdner Eislöwen: „Wir freuen uns, dass Vladislav sich für uns entschieden hat. Er kennt Dresden und bringt sehr viel Geschwindigkeit in die ersten beiden Reihen. Die Mannschaft bekommt durch Ihn viel Qualität dazu.“ Vladislav Filin: „Wenn ich an meine Zeit in Dresden zurückdenke, habe ich nur gute Erinnerungen an die Fans, den Club und die Stadt. Die Eislöwen waren meine erste Wahl in der DEL2, denn ich habe mich nicht nur direkt wohlgefühlt, sondern ich weiß auch, dass wir als Team hier etwas erreichen können. Meine Freude wieder das Eislöwen-Trikot zu tragen, ist sehr groß. Außerdem kann ich es kaum erwarten, bald wieder auf das Eis zu gehen.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Vladislav Filin wird in der neuen Saison wieder das Eislöwen-Trikot mit der Nummer 47 tragen. Der Stürmer stand bereits in der Saison 2015/2016 für Dresden auf dem Eis und sorgte, unter anderem im Viertelfinale gegen Bremerhaven, für wichtige Tore.…

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