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Sicher in den Kindergarten

Radebeul. Neues Schild misst Geschwindigkeit in der Tempo-30-Zone

Die Sicherheit der fast 90 Kinder, die in die Kita Glücksbärchen in Radebeul-Naundorf gehen, liegt Tamilo Welzel sehr am Herzen. Der Leiter der Kita hat mit Hilfe der Eltern, den Partnern aus dem Gewerbegebiet Naundorf und der Stadt Radebeul jetzt ein Verkehrsmessschild installiert, das in Richtung Radebeul die aktuelle Geschwindigkeit anzeigt und gegebenenfalls zum langsamen Fahren mahnt. »Der Verkehrsfluss hat über die Jahre und vor allem nach Freigabe der Elbbrücke stetig zugenommen«, sagt Tamilo Welzel, »dank der Stadt Radebeul wurde 2017 vor dem Kindergarten die Tempo-30-Zone eingerichtet.« Aber auch das half nach seinen Angaben nur wenig, die Raserei auf der Kötitzer Straße einzudämmen.

Wieder ging Welzel zur Stadt Radebeul und schob ein Genehmigungsverfahren für das Aufstellen eines Verkehrsmessschildes an der Kita an. Damit will er die Fahrer mit der Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit dafür sensibilisieren, die Tempo-30-Zone einzuhalten.

Dank der großzügigen Spenden der Koenig & Bauer AG, Hasse Transport GmbH und Unitedprint.com sowie der Eigenleistung der Kita konnte das Schild aufgestellt und jetzt in Betrieb genommen werden. »Die Eltern der Schützlinge sind begeistert von dem neuen Verkehrsmessschild«, sagt Welzel, »sie beobachten, dass langsamer auf der Straße gefahren wird.« Und wenn es nach dem Kita-Chef geht, steht im nächsten Jahr auf der anderen Straßenseite ein baugleiches Schild.

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Schulsporthallen bleiben geschlossen

Senftenberg. Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und Amtsleiter Falk Peschel am Mittwoch im Ausschuss Soziales Bildung, Kultur und Sport. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Umstand, dass für die Nutzung der insgesamt sechs Schulsporthallen durch die Stadt Reinigungs- und Hygienekonzepte festgeschrieben werden müssten, für deren Umsetzung die Stadt in der Verantwortung steht. Vor jedem Nutzerwechsel müssten demzufolge die Hallen gereinigt werden, unabhängig davon, wie lange dort Sport getrieben wurde, also auch nach einer Nutzung von beispielsweise nur einer Stunde. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt wären in der Pflicht dies zu überwachen. Aufgrund der Nutzungszeiten bis zum Teil 22 Uhr kann dies nicht gewährleistet werden. Zudem wäre ohnehin nur die Ausübung so genannter kontaktloser Sportarten zulässig, beispielsweise Tischtennis. Darüber hinaus würden die Schulsporthallen mit Beginn der Schulferien am 24. Juni ohnehin wieder geschlossen. Es handelt sich also lediglich um einen Zeitraum von dreieinhalb Wochen, in dem die Schulsportanlagen durch Dritte genutzt werden könnten. Laut einer neuen Fassung der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wäre die Nutzung durch Dritte beziehungsweise durch Vereine theoretisch wieder möglich. Die Stadt Senftenberg hofft vor diesem Hintergrund auf Verständnis in der Bevölkerung und insbesondere bei den betroffenen Vereinen. »Der Gesundheitsschutz hat stets höchste Priorität«, erklärt Bürgermeister Andreas Fredrich. Bei der Entscheidung gehe es zudem darum, die Verhältnismäßigkeit von Nutzen, Zeit und Aufwand zu berücksichtigen. Aufgrund der nicht in Anspruch genommenen Nutzungstage seit dem 17. März 2020 bis zum 24. Juni 2020 (Schuljahresende) werden die Nutzungsgebühren neu berechnet und gegebenenfalls bereits gezahlte Nutzungsgebühren zurückerstattet. Dies soll spätestens nach Schuljahresende erfolgen.Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und…

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