Carola Pönisch

Mitteldeutscher Weinpreis für die Hoflößnitzer Bio-Weine

Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei den diesjährigen Weinprämierungen mit insgesamt 15 Medaillen für die Bio-Weine vom Weingut Hoflößnitz, kommt jetzt eine weitere ganz besondere Auszeichnung hinzu:

  • Der 2018er Traminer Spätlese und der 2018er Berg&Lust Müller-Thurgau wurden im Rahmen der „Iss Gut 2019“ in Leipzig mit dem Mitteldeutschen Weinpreis ausgezeichnet.

„Erstmalig seit Bestehen des Weingutes sind gleich zwei unserer Bio-Weine mit dem Mitteldeutschen Weinpreis ausgezeichnet wurden und sind somit Sieger in der jeweiligen verkosteten Kategorie. Unser 2018er Traminer Spätlese und unser 2018er Berg&Lust Müller-Thurgau erfüllen somit die höchsten Ansprüche“, freut sich Jörg Hahn, Geschäftsführer des Weingut Hoflößnitz in Radebeul bei Dresden. „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnungen für unsere 2018er Jahrgänge und sehr motiviert mit unserem hervorragenden Weinbauteam unter der Leitung von Kellermeister Felix Hößelbarth, in Zukunft diese herausragende Qualität unserer Weine zu erhalten. Unsere Bio-Weine bestehen auch weiterhin im internationalen Vergleich“, so Jörg Hahn.

In der Hoflößnitz wird seit 1401 Wein angebaut und gekeltert. Jahrhundertelang befand sich das Weingut in kurfürstlich sächsischem Besitz. Heute ist das Gut der erste und einzige zertifizierte kontrolliert-ökologisch wirtschaftende Weinbaubetrieb Sachsens mit 12 ha Anbaufläche. Die Hoflößnitz ist seit 1998 als Bio-Weingut zertifiziert und wird jährlich kontrolliert. Die Düngung im Bio-Anbau erfolgt ausschließlich mit organischen Substanzen wie Komposte, Mist und Humus. Im biologischen Weinanbau muss auch Pflanzenschutz betrieben werden, aber ausschließlich mit natürlich vorkommenden Substanzen und Wirkstoffen aus Pflanzen wie Fenchelöl, Schachtelhalmextrakt und diverse Kräuterauszüge.

Der Weinpreis wird zusammen mit dem Weinbauverband Sachsen e.V. und den Weinbauverband Saale-Unstrut vergeben und erfolgte in diesem Jahr zum 3. Mal. Voraussetzung für die Teilnahme am Mitteldeutschen Weinpreis ist die erfolgreiche Prüfung bei der stattgefundenen Landesweinprämierung – die besten 5 Weine sind automatisch für den Mitteldeutschen Weinpreis qualifiziert.

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Schulsporthallen bleiben geschlossen

Senftenberg. Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und Amtsleiter Falk Peschel am Mittwoch im Ausschuss Soziales Bildung, Kultur und Sport. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Umstand, dass für die Nutzung der insgesamt sechs Schulsporthallen durch die Stadt Reinigungs- und Hygienekonzepte festgeschrieben werden müssten, für deren Umsetzung die Stadt in der Verantwortung steht. Vor jedem Nutzerwechsel müssten demzufolge die Hallen gereinigt werden, unabhängig davon, wie lange dort Sport getrieben wurde, also auch nach einer Nutzung von beispielsweise nur einer Stunde. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt wären in der Pflicht dies zu überwachen. Aufgrund der Nutzungszeiten bis zum Teil 22 Uhr kann dies nicht gewährleistet werden. Zudem wäre ohnehin nur die Ausübung so genannter kontaktloser Sportarten zulässig, beispielsweise Tischtennis. Darüber hinaus würden die Schulsporthallen mit Beginn der Schulferien am 24. Juni ohnehin wieder geschlossen. Es handelt sich also lediglich um einen Zeitraum von dreieinhalb Wochen, in dem die Schulsportanlagen durch Dritte genutzt werden könnten. Laut einer neuen Fassung der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wäre die Nutzung durch Dritte beziehungsweise durch Vereine theoretisch wieder möglich. Die Stadt Senftenberg hofft vor diesem Hintergrund auf Verständnis in der Bevölkerung und insbesondere bei den betroffenen Vereinen. »Der Gesundheitsschutz hat stets höchste Priorität«, erklärt Bürgermeister Andreas Fredrich. Bei der Entscheidung gehe es zudem darum, die Verhältnismäßigkeit von Nutzen, Zeit und Aufwand zu berücksichtigen. Aufgrund der nicht in Anspruch genommenen Nutzungstage seit dem 17. März 2020 bis zum 24. Juni 2020 (Schuljahresende) werden die Nutzungsgebühren neu berechnet und gegebenenfalls bereits gezahlte Nutzungsgebühren zurückerstattet. Dies soll spätestens nach Schuljahresende erfolgen.Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und…

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