Carola Pönisch

Feuer im Weinberg

Radebeul. Winzer von Schloss Wackerbarth zündeten heute (11. April) Morgen viele kleine Feuer im Weinberg an, um Rebstöcke zu wärmen

Auf den vorhergesagten Kälteeinbruch mit leichten Minusgraden hatten sich die Winzer des Staatsweingutes Schloss Wackerbarth gründlich vorbereitet.

Um die Rebstöcke in den Junganlagen vor dem Spätfrost zu schützen, entfachen Wackerbarths Winzer in den Nächten vom 10. bis zum 13. April mehr als 200 kleine, kontrollierte Feuer auf drei betroffenen Weinbergen in Weinböhla und Diesbar-Seußlitz. Heute (11. April) wärmten sogenannte Feuerkerzen einen Weinberg des Staatsweingutes in Weinböhla. Besonderen Schutz brauchen in den nächsten zwei Tagen auch die Lagen in Diesbar-Seußlitz, in denen 12.500 Reben der Sorte Bacchus stehen (2016 gepflanzt) und die 11.000 Müller-Thurgau (2015).

Die nächtlichen Weinbergsfeuer leuchten auf insgesamt 6.3 Hektar Rebfläche. Nötig ist das, weil der späte Frost die Knospen der früh treibenden Sorten so stark schädigen kann, dass sie braun werden und abfallen.

Dies kann auch zu Folgeschäden in den kommenden Jahren führen. Gefährdet sind Rebstöcke in Junganlagen sowie auf Weinbergen, auf denen die Kälte nicht abfließen kann.

Auch das Weingut Schuh hat heute früh ab 3 Uhr (11. April) mit Feuerschalen gegen den Frost angekämpft. Sie schützten in der Lage auf dem Meißner Klausenberg vor allem empfindliche Rotweinstöcke.

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Nick Huard bleibt ein Eislöwe

Dresden. Die Dresdner Eislöwen setzen auch in der kommenden Saison auf die Dienste von Nick Huard. Der Kanadier verbuchte in der letzten Serie 65 Einsätze, erzielte dabei 37 Tore und gab 44 Assists. Huard war in der Saison 2017/2018 nach Dresden gewechselt, hatte in der letzten Spielzeit aber erst als Ersatz für den erkrankten Wade MacLeod ein Vertragsangebot erhalten. Der 28-Jährige kann auf eine erfolgreiche Nachwuchs- und College-Zeit in Woodstock und Guelph verweisen. Vor seinem Wechsel nach Dresden war er für das ECHL-Team Cincinnati Cyclones aktiv. Thomas Barth, Eislöwen-Sportgeschäftsführer: “Nick hat im Sommer von uns eine zweite Chance bekommen – und er hat sie eindrucksvoll und mit großer Hingabe genutzt. Nicht nur auf dem Eis ist er durch seine Tore und Assists eine wichtige Stütze für die Mannschaft. Auch seine offene und ehrliche Art tut dem Teamgefüge gut. Aus diesem Grund haben wir uns schon seit Längerem um eine Vertragsverlängerung bemüht und freuen uns sehr, dass wir mit Nick Einigkeit erzielen konnten.“ Nick Huard: “Ich freue mich sehr darauf, auch in der kommenden Spielzeit für die Dresdner Eislöwen zum Einsatz kommen zu dürfen. Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, die mir der Verein im letzten Sommer gegeben hat. Ich konnte meine zweite Chance nutzen, wusste bereits, was mich in Europa erwartet. In der letzten Saison konnte ich dem Klub etwas zurückgeben.” Keinen Vertrag für die neue Spielzeit erhält Sebastian Stefaniszin. Die Dresdner Eislöwen bedanken sich herzlich für das Engagement und wünschen für die Zukunft alles Gute.Die Dresdner Eislöwen setzen auch in der kommenden Saison auf die Dienste von Nick Huard. Der Kanadier verbuchte in der letzten Serie 65 Einsätze, erzielte dabei 37 Tore und gab 44 Assists. Huard war in der Saison 2017/2018 nach Dresden gewechselt,…

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