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Zwei Verlängerungen bei Dynamo Dresden

Die SG Dynamo Dresden hat den Vertrag mit Co-Trainer Heiko Scholz um ein Jahr bis 30. Juni 2021 verlängert.

„Heiko Scholz hat im Dezember letzten Jahres nicht nur Verantwortung als Interimstrainer beim Heimspiel gegen den SV Sandhausen übernommen, sondern sich anschließend auch hervorragend in das Trainerteam von unserem Chefcoach Markus Kauczinski eingefügt. ‚Scholle‘ ist Dynamo neben seiner langjährigen Erfahrung als Spieler und Trainer zudem seit jeher eng verbunden. Wir freuen uns sehr, dass wir auch in Zukunft auf seine Expertise bauen können“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker.

„Es ist für mich eine große Ehre und Ansporn zugleich, weiterhin Teil der SGD zu sein. Ich trage Dynamo seit meiner Kindheit im Herzen und werde gemeinsam mit dem Trainerteam rund um Markus Kauczinski sowie der Mannschaft auch in Zukunft alles für den maximalen Erfolg des Vereins geben“, sagte Co-Trainer Heiko Scholz.

Heiko Scholz wurde am 7. Januar 1966 in Görlitz geboren. Von 1978 bis 1982 spielte „Scholle“ in Dynamos Nachwuchsschule. Von 1990 bis 1992 schnürte der Görlitzer nochmals seine Fußballschuhe für Dynamo Dresden und feierte 1991 mit der SGD die Qualifikation für die Bundesliga.

Als Trainer war er vor seinem Engagement bei der Sportgemeinschaft unter anderem für den MSV Duisburg, den 1. FC Lokomotive Leipzig und den FSV Wacker Nordhausen tätig.

Auch der Vertrag mit Athletik- und Konditionstrainer Matthias Grahé wird um ein Jahr bis 30. Juni 2021 verlängert.

„Matthias Grahé arbeitet tagtäglich mit großem Einsatz an der im Fußball elementaren Physis unserer Spieler und ist ein wichtiger Bestandteil des Trainerteams. Wir freuen uns sehr, dass wir auch in der kommenden Saison auf seinen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen können“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker.

„Ich bin sehr glücklich, dass ich meinen Weg weiterhin bei diesem ganz besonderen Klub beschreiten darf. Mit dem neuen Trainingszentrum hat Dynamo beste Voraussetzungen geschaffen, die die Qualität der Trainingsarbeit noch einmal auf ein neues Level heben werden“, sagte Athletik- und Konditionstrainer Matthias Grahé.

Der 51-jährige, der zudem unter anderem im Besitz der Fußballtrainer-B-Lizenz ist, blickt auf viele Jahre Berufserfahrung im Profi-Bereich zurück. Bevor er sich im Sommer 2019 der Sportgemeinschaft anschloss, stand er bei Energie Cottbus (1999-2013), CFR Cluj 1907 (2014/ Rumänien), FC Viktoria Köln 1904 (2014-2015), OSP Lechia Gdansk (2015-2016/ Polen) und RasenBallsport Leipzig (2016-2019) unter Vertrag.

(pm/SG Dynamo Dresden)

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Raus aus dem Stillstand: Geisterfahrt für Giesl´a

Löbau. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde ein erstes Opfer der Pandemie und des damit verbundenen Lockdowns. Alle geplanten Sonderfahrten der Frühjahrsaison, auch die Maschinenhaustage als eine der Haupteinnahmequellen des Vereins, mussten abgesagt werden. Die Zeit wurde genutzt, unter anderem ging die Lok zurück zur Garantiereparatur in das Meininger Dampflokwerk. Mit der Hoffnung auf die bereits geplante und gut gebuchte Herbst- und Adventsaison holten die Vereinsfreunde ihre „Giesl´a“ Mitte Oktober ein zweites Mal aus Meiningen zurück, die Wiederholung der Willkommenstour vom März war für das 3. Oktoberwochenende vorbereitet. Das Sonderzug-Wochenende „Willkommen 52 8141“ konnte am 17. und 18. Oktober 2020 gerade noch stattfinden, nach exakt 22 Jahren stand die Lok wieder unter Dampf bevor der zweite „Lokdown“ kam. Es musste das gesamte Herbst- und Adventsprogramm, bis hin zur beliebten Silvesterfahrt nach Dresden, komplett abgesagt werden. Wieder fielen alle Einnahmen für den Verein weg, die Betriebskosten sowie die erforderlichen Fahrzeugrücklagen für die Untersuchungen bleiben jedoch bestehen. Seit dem 19. Oktober 2020 steht die 52 8141 still und kalt im Löbauer Maschinenhaus.  Doch die Lok muss fahren, muss ihre Betriebstauglichkeit unter Beweis stellen. Aus diesem Grund haben sich die Eisenbahnfreunde entschlossen, eine Geisterfahrt mit Geistertickets in die Landeshauptstadt zu fahren. Giesl´a ist die letzte (betriebsfähige) ihrer Art Ihr Spitzname „Giesl´a“ geht auf eine technische Besonderheit zurück. Der österreichische Ingenieur Adolph Giesl-Gieslingen entwickelte 1951 eine, nach ihm benannte Saugzuganlage und bewirkte damit eine Leistungssteigerung verbunden mit Kohleersparnis. Die Deutsche Reichsbahn erwarb dieses Patent und stattete damit über 500 Lokomotiven aus. Auch die Reko-Lok 52 8141-5 war von 1968 bis 1981 mit einem Giesl-Ejektor ausgerüstet und ist heute in Deutschland die einzige betriebsfähige Dampflok mit dieser Saugzuganlage. Am 20. März startet der Geisterzug gegen 10 Uhr in Löbau zur Fahrt nach Dresden (Ziel ist der Hauptbahnhof) und zurück. Eine Mitfahrt im Zug ist leider ausgeschlossen. Jedoch werden sich viele Fotografen und Fans an einem regelspurigen Dampfzug nach mehr als vier Monaten Zwangspause erfreuen. Die symbolischen Geistertickets gibt es in mehreren Preisstufen und können online gebucht werden. Die Einnahmen dienen der Finanzierung der Bewegungsfahrt und weiterer Kosten. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde…

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