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Zimmis Einwurf – Wer sich selbst aus dem Schlamassel zieht

Mit gemischten Gefühlen nach Großwallstadt. Mit breiter Brust zurück nach Sachsen. Wenn der Druck am größten auf den Handballern vom HC Elbflorenz lastet, dann läuft es wie geschmiert. Auf einmal werden acht Siebenmeter verwandelt, auch das Abwehr- und vor allem Torhüterspiel funktioniert wieder. Entgegen der blamablen Vorstellung vor einer Woche gegen Wilhelmshaven  ein großer Auftritt mit anschließender Tanzeinlage in der Halle des Absteigers. Ein Pünktchen muss noch her in zwei Spielen.

Die verflixte zweite Saison wird garantiert zwar unter Schmerzen und Dellen, aber doch gemeistert. Die Ballsporthalle wird am Sonnabend aus allen Nähten platzen. Die Feier garantiert vorbereitet.
Nebenan wurde zumindest an das altehrwürdige Heinz-Steyer-Stadion gedacht. Vor einer Woche mit einem Leichtathletik-Meeting, zuletzt mit der Wiederholung des Fußball-Eröffnungsspieles zwischen dem DSC und dem VfB Leipzig am letzten Sonntag. Eine Sportstätte, die große Zeiten erlebt hat.  Friedensfahrtankünfte, Meisterschaften in der Leichtathletik und natürlich große Fußballspiele. Bis zu 60.000 Zuschauer waren drin in der Schüssel. Hier wurde das erste Flutlichtspiel an einem Silvesterabend ausgetragen. Noch mit Helmut Schön, dessen Name eigentlich für das WM-Stadion 2006 gebucht war. Doch der Stadtrat und auch der Freistaat wollten nicht den großen Fußball in Elbflorenz.  

Ihr Gert Zimmermann

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