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Zimmis Einwurf – Weiter, weiter, immer weiter!

Dresden. Was ist nur los im deutschen Fußball? Ein ganzes Jahr lang wurden alle mit dem Videobeweis geärgert. Wurde zu Beginn von Anfängerfehlern gesprochen, fliegt einem spätestens seit dem Pokalfinale der Hut weg.

Alle sehen ein Foul, der Foulende gibt es zu und der Schiedsrichter gibt statt Elfmeter Eckball. Glückwunsch, du glücklicher Zwayer. Das hat der Berliner Unparteiische exklusiv. Und alle feixen sich eins. Deshalb, hoch geschätzter DFB, bitte weitermachen. Es gibt keine bessere Comedy als Fußball in Deutschland. Jetzt nicht nachlassen, immer weiter. Bis der Fußball dran kaputt geht. Wenn gar nichts mehr geht, Licht ausschalten und Pyro an. Ab der nächsten Saison gibt es übrigens auch einen Videokeller für die zweite Liga. Aber offline. Also alle dürfen ihr Spiel spielen, aber es soll nichts nach draußen dringen. Wie witzig ist das denn?

Spott und Häme ist das einzige, was noch übrig bleibt. Das Pokalfinale ist normalerweise eine Auszeichnung für einen Schiedsrichter. Dieser Zwayer hatte im Oktober mit seinen Fehlentscheidungen ohne Videobeweis erst dafür gesorgt, dass die Bayern damals in Leipzig erst eine Runde weiter kamen. Und jetzt wird genau der Zwayer für die Weltmeisterschaft gesetzt. Das ist doch lustig. Fußball ist Leben. Und deshalb klatschen alle Beifall, wenn sie in Kürze mit ihrem anständigen Diesel nicht mehr in die Stadt dürfen. Halleluja!

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche" von und mit Gert Zimmermann gibt's >>HIER<<

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Mit "Ophelia" zum Sieg in Taiwan

Dresden. Die Dresdner Malerin und Grafikerin Tina Wohlfarth (40) gewann den 1. Preis der »International Biennial Print Exhibit: 2018 ROC« des renommierten National Taiwan Museum of Fine Arts. Das Museum ist eines der wichtigsten Museen Asiens und hatte den Grafikwettbewerb weltweit ausgeschrieben. Insgesamt bewarben sich rund 1.500 Künstler mit ihren Arbeiten.Eine Jury ließ 40 Künstler aus 25 Ländern zur Endauswahl zu, aus deren Reihe dann die Sieger hervorgingen. In die Endauswahl schafften es u.a. Künstler aus Nepal, Südkorea, Albanien, Iran, Bolivien, Russland und Hong Kong. Mit ihrer Arbeit »Ophelia IV/2«, einer Kombination aus Mezzotinto und Papierschnitt, schaffte es Tina Wohlfarth überraschend auf Platz ein. Denn im druckgrafischen Bereich sind traditionell asiatische Länder sehr stark, hier hat diese Kunsttechnik auch einen hohen Stellenwert. Umso bemerkenswerter ist der Erfolg von Tina Wohlfarth – vor allem angesichts dieser exklusiven Konkurrenz aus Asien. Geboren in Saalfeld, Studium in Dresden Tina Wohlfarth wurde 1978 in Saalfeld geboren, lebt und arbeitet in Dresden. Nach einem Studium der Kunstpädagogik in Erfurt studierte sie Malerei und Grafik an der HfBK in Dresden, nach dem Diplom folgte ein Meisterstudium bei den Professoren Elke Hopfe und Martin Hohnert. Ein Reisestipendium der Stadt Dresden führt die Künstlerin 2012 nach Cleveland/USA.Die Dresdner Malerin und Grafikerin Tina Wohlfarth (40) gewann den 1. Preis der »International Biennial Print Exhibit: 2018 ROC« des renommierten National Taiwan Museum of Fine Arts. Das Museum ist eines der wichtigsten Museen Asiens und hatte den…

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