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Zimmis Einwurf – Und wieder ging‘s in die Hose

Nie war sie so wertvoll wie jetzt: die Länderspielpause. Alles rauf auf den Tisch und endlich mal Tacheles reden. Nichts anderes kann es für die Profis von Dynamo Dresden geben. Und da sind nicht nur die Akteure in den Fußballschuhen gemeint.

Er könne es nicht mehr erklären, was da an Fehlern gemacht wurde von seinen Schützlingen. Der Übungsleiter Neuhaus ist einfach nur ratlos. Geht aber nicht. Für alles gibt es eine Erklärung. Vielleicht nicht direkt für die Öffentlichkeit, aber wenigstens intern.

Feine Ironie: Nur wo Spannung drauf steht, kommen die Besucher in Scharen. Wollen mitfiebern und mitleiden. Ist wirklich deshalb das Dresdner Stadion fast immer ausverkauft? Natürlich nicht. Aber diese Liga ist doch nun mal so verrückt. Weshalb soll Dynamo da nicht mitmachen? Weil eine gewisse Brise Konstanz einfach zum Überleben dazu gehört. Ansonsten wird der Mensch kirre. Genau auszuloten, was wirklich los ist in den schwarz-gelben Reihen, die auch beim tiefsten Matsch inzwischen gelb weiße Reihen geworden sind, ist in den 14 Tagen Pause bittere Notwendigkeit. Klare Worte bei klarem Verstand. Alles andere ist Pipifax. Aber irgendwie wurde all das schon lange praktiziert. Nur die Erträge sind eher mau. Immer und immer wieder werden Kontrahenten, die im Tief stecken, ordentlich aufgebaut. Nicht, dass es dafür am Ende der Saison sogar noch Solizuschlag gibt.

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne von und mit "Zimmi" gibt's >>HIER<<

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Kita-Neubau vollendet »Bildungscampus« Prausitz

Prausitz. Mit vier kleinen aber kräftigen Händedrücken haben sich die Kinder des Prausitzer Kindergartens im Grundstein ihrer neuen Einrichtung verewigt. Im Sommer nächsten Jahres wollen sie noch vor ihrem Schuleintritt beim Umzug in den Kindergarten mithelfen. Finanzierung gesichert Bis dahin soll der ebenerdige Bau mit vier Gruppenräumen, Garderoben, Wirtschafts- und Funktionsräumen, Büros und Waschräumen sowie zusätzlich mit einem Ausgleichsgruppenraum fertig gebaut sein. Dafür muss die Gemeinde 400.076 Euro investieren. Der Landkreis gibt 204.000 Euro dazu und der Bund trägt die Hauptlast des Ersatzneubaus mit 2,04 Millionen Euro. Die Pläne für den dringend nötigen Neubau sind bereits seit 2016 im Gespräch. Da wurde auch der Platz auf dem gemeindeeigenen ehemaligen Schulgelände für den neuen Kindergarten ausgewählt.  Bürgermeister Conrad Seifert spricht in diesem Zusammenhang immer anerkennend vom »Bildungscampus« Prausitz und kann dies nun mit noch mehr Überzeugung tun. Kita-Chefin Katja Schröter ist froh, dass am Standort die Mädchen und Jungen von einem Jahr in der Krippe bis zum Ende der Grundschulzeit betreut werden können. Damit ist der Gemeinde ein wichtiger Schritt auf dem Weg in eine zukunftsfähige Gemeinde im ländlichen Raum gelungen. Die kurzen Wege zwischen Schule, Kita und Krippe, die Nähe zur Natur und zum Ortszentrum überzeugen viele Familien, ihren Lebensmittelpunkt in der Gemeinde zu finden. Auch für die Erzieher werden sich die Arbeitsbedingungen verbessern und sie können die Arbeit mit den Jüngsten noch entspannter und angenehmer gestalten. »Bei der Raumgestaltung und -anordnung wurden nicht nur die Erzieher mit einbezogen, auch die Kinder durften ihre Wünsche äußern und wurden nach ihrer Meinung gefragt«, erklärt die Kita-Leiterin. Weg für weitere Entwicklungen Landrat Ralf Hänsel nennt die Bauentscheidung eine kluge Infrastrukturentwicklung und bewundert die stabile Einwohnerzahl der Gemeinde, die sicher auch an den positiven Entwicklungsmöglichkeiten für die Kinder liegt. Hilfe dabei kam auch aus dem Landratsamt. Immerhin hatte der Jugendhilfeausschuss des Kreistages den Neubau als besonders dringlich bewertet und so den Zuschuss ermöglicht. Damit wird für die Gemeinde ein Generationenkomplex Wirklichkeit. Als nächstes Projekt soll eventuell über eine Möglichkeit für eine Zusammenkunft für die ältere Bevölkerung nachgedacht werden. Mit vier kleinen aber kräftigen Händedrücken haben sich die Kinder des Prausitzer Kindergartens im Grundstein ihrer neuen Einrichtung verewigt. Im Sommer nächsten Jahres wollen sie noch vor ihrem Schuleintritt beim Umzug in den Kindergarten…

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