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Zimmis Einwurf – Schiris sind doch nur Menschen

Wer ist denn das gleich? Da nimmt plötzlich ein Typ mit Baseballmütze neben mir Platz. Richtig, das ist doch der Schiedsrichter aus Hamburg, der Patrick Ittrich. Wie kommt man ins Gespräch? Klar, mit ‘ner Anmache. Er merkt, dass ich ihn fixiere, also lege ich los. »Wissen Sie, dass Sie im Fernsehen viel älter aussehen?« Seine coole Antwort: »Ach was, da bin ich aber froh, dann habe ich ja was von einer Respektsperson.« Wir beide müssen grinsen. Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen hatte halt wieder einmal geklappt. Es ist das Gespräch.

Schnell waren wir uns einig, dass der Stimmungsboykott aber richtige Wirkung auf die Leistungen aller Spieler hatte. Als ich ihm noch erzählte, dass zum Beginn der Drittligaspiele erst mal alle Mannschaften in den Streik traten, feixte Ittrich. »Sieht so aus, dass ich in Zukunft immer ein paar Skatkarten einpacke. Damit wir zu dritt im Team wenigstens was Sinnvolles in der Zeit der Proteste machen können.«

Die Zeichen der Ultras in ganz Deutschland und der dritten Liga waren starke. Aber was dann noch in Hamburg aus dem Dresdner Anhang heraus passierte, stinkt einfach zum Himmel. Es ist ja nicht das erste Mal, dass die Toiletten der Gastgeber sinnlos zerstört wurden. Genau wie das Werfen von Bierbechern auf Helfer, die gerade einem Herzinfarktpatienten ins Leben zurück helfen. Da fällt einem nichts mehr ein.

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<

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"Rudern gegen Krebs" bringt 50.000 Euro

Dresden. Eine Reittherapie für Kinder nach Krebstherapie sowie ein Bewegungsprogramm des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) können von dem Geld bezahlt werden, das bei »Rudern gegen Krebs« im September letzten Jahres zusammenkam. Insgesamt 93 Teams mit 372 Ruderern waren an jenem Tag am Start, und dank ihrer Startgebühren sowie weiterer Sponsoren- und Spendengeldern summierte sich der Erlös der Regatta auf 50.000 Euro. Das ist die höchste Summe, mit der die Stiftung Leben mit Krebs in den letzten neun Jahren therapiebegleitende Programme für Menschen mit Krebs im Raum Dresden fördern kann. Vier Projekte erhalten Geld Der Betrag geht an vier Institutionen, die damit Angebote für die Zeit während und nach der Krebstherapie finanzieren. Neben den beiden eingangs erwähnten reicht das Geld auch für »Therapeutisches Yoga für Krebspatientinnen«, angeboten von der Uni-Frauenklinik, sowie für das 2019 initiierte Projekt »UroAquaFit« der Klinik für Urologie. »Aus einer kleinen Idee, geboren aus meiner persönlichen Beziehung zur Dresden International University, hat sich hier in Dresdem eine deutsche Erfolgsgeschichte von Rudern gegen Krebs entwickelt. Es ist beeindruckend, wie diese Veranstaltung   gewachsen ist«, sagt Klaus Schrott, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Leben mit Krebs.  Besonders toll sei, wie viele Menschen seither die Ziele der Stiftung unterstützen. Neben den mehr als 3.000 Teilnehmer, die sich bisher in den Booten in die Riemen legten, gehören dazu auch viele ehrenamtliche Helfer. Die 10. Regatta findet am 26. September 2020 statt.Eine Reittherapie für Kinder nach Krebstherapie sowie ein Bewegungsprogramm des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) können von dem Geld bezahlt werden, das bei »Rudern gegen Krebs« im September letzten Jahres zusammenkam. …

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Moussa Koné verlässt Dynamo Dresden

Dresden. Moussa Koné wechselt mit sofortiger Wirkung zu Olympique Nîmes. Beim französischen Erstligisten unterschrieb der 23-jährige Senegalese einen Vertrag über dreieinhalb Jahre bis 2023. Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Koné besaß in Dresden noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022. „Ich durfte in Dresden zwei sehr emotionale und – trotz der sportlich nicht immer einfachen Situation – schöne Jahre erleben. Der Rückhalt der Dynamo-Fans war dabei immer etwas ganz Besonderes. Für die Unterstützung und die gemeinsame Zeit möchte ich mich bei den Verantwortlichen des Vereins, meinen Mitspielern und allen Fans bedanken. Ich wünsche dem gesamten Verein von Herzen, dass der Klassenerhalt in dieser Saison noch erreicht wird und werde an die Zeit bei Dynamo immer gerne zurückdenken“, sagte Koné zum Abschied aus Dresden. „Moussa Koné hat sich bei Dynamo jederzeit offen und fair verhalten, sich stets voll in den Dienst der Mannschaft gestellt. Im Fußball spielen neben dem sportlichen Erfolg aber immer auch monetäre Entscheidungen eine Rolle. Wir haben daher einige Parameter festgelegt, die erfüllt sein mussten, damit ein entsprechender Transfer zustande kommen würde. Das ist nun der Fall gewesen, sodass sowohl Moussa als auch wir für Klarheit sorgen konnten. Wir bedanken uns ausdrücklich für seine Leistungen im Dynamo-Trikot und wünschen Moussa viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe in Nîmes“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge. Moussa Koné wechselte im Januar 2018 vom FC Zürich nach Dresden. Der Angreifer absolvierte 62 Pflichtspiele für die SGD, erzielte dabei 23 Tore und bereitete zehn Treffer vor. Seit seinem Torerfolg im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart am 12. Spieltag der laufenden Saison 2019/20 ist Koné mit 22 Treffern zudem Dynamos Rekordtorschütze in der 2. Bundesliga. (pm)Moussa Koné wechselt mit sofortiger Wirkung zu Olympique Nîmes. Beim französischen Erstligisten unterschrieb der 23-jährige Senegalese einen Vertrag über dreieinhalb Jahre bis 2023. Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Koné…

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