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Zimmis Einwurf – Nur im Märchen liegt Wahrheit

Das hat aber lange gedauert. Endlich ist er raus, der Trainername für die Schwarz-Gelben: Maik Walpurgis. Er stand ohnehin auf Dynamos Wunschliste ganz oben. Doch aus unerfindlichen Gründen drehte sich auf einmal das Namenkarussell wie verrückt. Und nun zwei Tage vor dem wichtigen Auftritt in Regensburg hat der Rotschopf zugesagt. Walpurgis war in der letzten Saison nach nur drei Spieltagen in Ingolstadt geschasst worden. Pikant: Er will zwei Co-Trainer mitbringen. Einer davon sitzt beim Fußball-Lehrerlehrgang direkt neben Cristian Fiel. Sei es wie es sei. Den Auftritt in Regensburg muss ohnehin die Mannschaft hinbekommen. Nur nicht gerade so wie in Lotte gegen Rödinghausen. Also, holen wir doch mal die Löw-DFB-Taktik gegen Frankreich raus. Alle hinten reinstellen und nur nicht verlieren. Wenn das mal gut geht.

Ging es beim netten DFB nicht. Da liegen doch die elektrischen Nachrichten um das die Welt interessierende Spiel gegen Peru offen herum wie die Nacktbader an einem Badesee. Da kann der Präsident sich noch so schick in einen teuren Anzug zwängen und immer wieder in die Kamera lächeln. Tja, es ist gerade das Märchen des Königs neuer Kleider, was uns allen vorgeführt werden soll. Wenn ich alleine an das wunderschöne Herz denke, was uns im Musentempel von München von Freikarteninhabern vorgeführt wurde. Vor dem schönen Nulltorespiel gegen die Franzosen. Da muss einer doch mit Schwung auf den Rasen laufen. So ist das halt bei Leuten, die in einer ganz anderen Welt zu Hause sind. Bitte nicht wecken. Wir träumen weiter.

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche" von und mit Gert Zimmermann gibt's >>HIER<<

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Neuartiger Asphalt für Bahn-Unterführung

Cottbus. Eine längere Lebensdauer der Fahrbahn und damit einhergehende eingesparte Reparaturkosten erhofft sich die Stadt Cottbus von einem neuartigen Asphalt an der Nordrampe der Sandower Unterführung. Dieser wasserdurchlässige Asphalt - auch Drainasphalt genannt - soll das Wasser effizienter abfließen lassen. »Es ist ein offenporiger Asphalt mit vielen kleinen Hohlräume. Die ergeben sich durch einen hohen Anteil grober Gesteinskörnung«, erklärt Joachim Kollakowski, Teamleiter Brücken in der Stadtverwaltung. »Probleme verursacht hier am Trog vor allem das Grundwasser. Es drückt durch die Fugen.« Hydrologische Untersuchungen aus dem Jahr 1969 würden laut Kollakowski auf eine alte Wasserader in diesem Gebiet verweisen. »Der Bau aus dem Jahr 1979 ist damals nicht optimal abgedichtet worden. Mit dem neuen Asphalt hoffen wir, dass wir das jetzt für die kommenden zehn bis 15 Jahre in den Griff bekommen.« Wie Kollakowski informiert, soll neben dem neuartigen Asphalt auch eine Kastenrinne am Straßenrand zusätzlich den Wasserablauf erleichtern. »Sie leitet das Wasser nach unten, damit es dann in die Spree gepumpt werden kann. Die Technik dafür läuft seit 1979 gut. Sie wird ständig gewartet«, erklärt Kollakowski. Wie er berichtet, investiert die Stadt Cottbus 180 000 Euro in die aktuelle Maßnahme, die mit dem Abtragen der alten Asphaltschicht Anfang August begonnen hatte. In Zukunft komme man jedoch um ein neues Bauwerk nicht herum. »Es wird seit Jahren beobachtet. Dabei wurde festgestellt, dass das Bauwerk jährlich ein Millimeter nach oben wächst und die Flügel nach außen gedrückt werden. Die Standsicherheit ist jedoch nicht gefährdet«, sagt Joachim Kollakowski und fügt an, dass ein Neubau des Trogbauwerkes auf rund 50 Millionen Euro geschätz wird.Eine längere Lebensdauer der Fahrbahn und damit einhergehende eingesparte Reparaturkosten erhofft sich die Stadt Cottbus von einem neuartigen Asphalt an der Nordrampe der Sandower Unterführung. Dieser wasserdurchlässige Asphalt - auch Drainasphalt…

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