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Zimmis Einwurf – Nur einer muss den Hut aufhaben!

Emotionen sind wichtig. Aber sie sind nicht alles im Leben. Nach der Niederlage gegen Heidenheim muss eines sofort einziehen bei Dynamo Dresden: die Vernunft. Denn die Lage wird bereits nach dem dritten Spieltag kritisch. Noch eine Heimniederlage gegen den Hamburger SV und schwarz–gelb ist mittendrin im Abstiegskampf. Und diese Frage ist erlaubt: Wie konnte es eigentlich so weit kommen? Ein Glück, dass die Ansetzer wenigstens den MSV Duisburg nach Dresden schickten. Damit drei Punkte auf dem Konto stehen.

Dabei rannten die Akteure fast um ihr Profileben, kämpften wie die Berserker. Aber es reichte nicht. Gegen Heidenheim. Gegen ein Team, was deren Trainer Frank Schmidt als verschworenen Haufen einstuft. Ja, glücklich ist dieser Sonntagnachmittag nicht gelaufen. Aber mit inzwischen ständigen Konflikten mit der Spielleitung müssen alle Vereine leben. Das deutsche Schiedsrichterwesen schließt sich ja nicht umsonst in einen Keller ein und versucht von dort Stimmung zu machen. Was sagte der inzwischen über 80-jährige Walter Eschweiler? »Der Feind des Schiedsrichters ist immer der Schiedsrichterkollege!«

Zurück zu Dynamo: Einer muss das Sagen haben. Und alle müssen danach handeln. Ansonsten bekommen wir gar nicht mit, was auch die diesjährige Saison für eine Bergbesteigung mit dünner Luft am Ende wird. Neuhaus sagte, er hätte gute Leute an Bord. Na dann los!

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche" von und mit Gert Zimmermann gibt's >>HIER<<

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