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Zimmis Einwurf – Heißer Tanz: Eins vor, zwei zurück

Dresden. Wer weiß schon, was er bedeutet? Dieser eine Punkt gegen Nürnberg.

 Am Ostersamstag war er noch in Ordnung. Einen Tag später nach weiteren Ergebnissen darf erneut die Stirn gerunzelt werden. Sicherheit zuerst. Im Abstiegskampf muss zunächst die Abwehr stehen. Das ist korrekt.

Und so entschlossen sich die Dynamos samt Trainer zur Rückkehr zum alten System. Mit nur einem Stürmer. Koné hing in der Luft. Inzwischen sind es vier Angreifer, die sich um den Startplatz im Training bemühen. Im Tor steht jetzt wieder Schwäbe. Weil er besser Fußball spielt als Schubert. Wenn es am Ende hilft, hat auch der Trainer alles richtig gemacht. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. Könnten alle denken, die in den letzten Wochen leiden mussten. Was nun?

Sechs Mal unentschieden spielen oder doch lieber zweimal hintereinander gewinnen? Wer zu Beginn dieser Saison orakelte, die Abgänge beschneiden eindeutig die Qualität des Dresdner Teams, sieht sich spätestens im April bestätigt. Bestes Beispiel der aufkommenden These war Stefaniak am Wochenende. In dieser Form halt nicht erstbundesligareif. Oder der Kutschke vor einer Woche in Ingolstadt. In Dresden war alles auf ihn zugeschnitten, fast maßgeschneidert. Deshalb durfte er Tore am Fließband erzielen. Was also ist jetzt wichtig? Erst einmal der Durchblick, wie jeder einzelne gegen den Abstieg arbeiten will. Mit dem alten System.

Ihr Gert Zimmermann

Zimmis Video-Kolumne "Zimmis Grätsche" gibt's >>HIER<<

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