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Vertragsverlängerungen bei den Eislöwen

Dresden. Die Dresdner Eislöwen setzen auch in der kommenden Spielzeit auf Topscorer Jordan Knackstedt und Timo Walther.

 Mit Jordan Knackstedt bleibt der Topscorer und ein absoluter Leistungsträger in Dresden. Allein in der Hauptrunde erzielte er 71 Punkte, legte in den Playoffs 27 Zähler nach. Das Eishockey-Fachmagazin zeichnete den Kanadier als „Spieler des Monats März" aus. Knackstedt war im Sommer 2018 von den Eispiraten Crimmitschau nach Dresden gewechselt.

Jordan Knackstedt: „Natürlich haben wir uns unseren Saisonstart anders vorgestellt. Es war eine holprige Spielzeit, aber am Ende haben wir es als Team in das Playoff-Halbfinale geschafft. Ich fühle mich in Dresden sehr wohl und freue mich auf die nächste Saison!"

Eislöwen-Sportgeschäftsführer Thomas Barth: „Wir haben uns sehr lange um die Verlängerung von Jordan bemüht. Es gab viele Interessenten aus den verschiedensten Ligen. Umso schöner ist es, dass wir einen so wichtigen Spieler wie ihn in Dresden halten konnten. Wir wissen um seine Qualitäten. Gerade in den Playoffs hat er bewiesen, dass er auch mit körperlichem Einsatz überzeugen kann. Wir freuen uns auf eine weitere Spielzeit mit ihm!"

Auch Timo Walther bleibt den Dresdner Eislöwen treu: Der 21-Jährige geht bereits in die dritte Spielzeit bei den Eislöwen. Der Stürmer entwickelte sich trotz seines jungen Alters besonders für die jungen Spieler zu einem Vorbild, absolvierte alle 66 Spiele und erzielte 14 Tore sowie 23 Vorlagen.

Timo Walther: „Ich habe in dieser Saison viel Vertrauen und Eiszeit bekommen. Darauf möchte ich in der kommenden Spielzeit aufbauen. Der Einzug ins Halbfinale hat uns als Team, aber auch dem gesamten Standort nach dieser verkorksten Saison gut getan. Ich fühle mich in Dresden sehr wohl!"

Eislöwen-Sportgeschäftsführer Thomas Barth: „Timo hat in der letzten Saison von der Entwicklung aus unserer Sicht den größten Sprung gemacht. Er ist ein sehr guter Schlittschuhläufer und ein absoluter Teamplayer. Auch in seinem Fall haben wir uns intensiv und frühzeitig um eine Verlängerung bemüht. Um den nächsten Schritt zu gehen, bieten die Eislöwen für ihn die perfekte Ausgangsbasis. Wir freuen uns die kommende Saison mit ihm!"

Den Klub verlassen wird derweil Verteidiger Tomas Schmidt. Die Dresdner Eislöwen wünschen dem 30-Jährigen für die Zukunft alles Gute und bedanken sich für das Engagement in den letzten vier Jahren. (pm)

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Siebente Niederlage in Folge für die Bienen

Großröhrsdorf. Nach 60 spannenden Minuten, in denen die Anhänger beider Mannschaften bis zum Schluss zitterten, gewann der TSV Nord Harrislee. Die Gastgeberinnen setzten sich vor 427 Zuschauern in der Holmberghalle mit 24:23 (14:12) durch. Wie schon vergangenes Wochenende musste Jasmin Eckart passen. Außerdem ging auch Rabea Pollakowski nicht mit auf Auswärtsfahrt. Dafür nahm HCR-Trainer Frank Mühlner alle drei Nachwuchsspielerinnen mit, die in der bisherigen Saison zum Einsatz kamen – Lara Tauchmann (1 Tor), Linda Emely Zöge (3 Tore) und Isabel Wolff. Die „Nordfrauen“ hatten Anwurf und kamen direkt mit der ersten Aktion gefährlich vor das Bienen-Tor. Doch Schlussfrau Yuko Minami konnte den Ball entschärfen. Auf der anderen Seite fehlten Tammy Kreibich (3 Tore) nur Millimeter, als ihr Wurf von der Lattenunterkante vor der Torlinie aufprallte. Im direkten Gegenzug schloss Merle Carstensen (11 Tore) zum 1:0 ab. Nur wenig später verwertete Kamila Szczecina (2 Tore) ein Anspiel von Julia Mauksch (5/1 Tore) zum 1:1-Ausgleich. Bis zum 5:5 in der elften Minute begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Allerdings erlaubten sich beide Seiten immer wieder technische Fehler. Die Schleswig-Holsteinerinnen minimierten diese Quote zuerst und setzten sich in der Folge auf 8:5 ab. Bienen-Coach Mühlner zog zum ersten Mal seine grüne Karte und brachte anschließend Tauchmann ins Spiel. Die Jugendspielerin fasste sich direkt ein Herz, ging durch eine Lücke im Mittelblock der Gastgeberinnen und erzielte das 6:8. Dann folgte eine Schrecksekunde auf Bienenseite. Beim Stand von 9:6 wollte die bis dahin gut spielende Torfrau Minami einen Tempo-Gegenstoß der „Nordfrauen“ verhindern. Sie kam jedoch zu spät und erwischte statt des Balls ihre Gegenspielerin, was die rote Karte und einen Strafwurf zur Folge hatte. Die angeschlagene Ann Rammer musste zwischen die Pfosten und feierte mit dem gehaltenen Siebenmeter ihren Einstand. Die Gäste kamen weiterhin nicht ins Spiel, sodass sich der Rückstand auf 6:11 vergrößerte (20. Minute). Den vielen angereisten Bienenfans schwante bereits nichts Gutes. Zunächst verkürzte die eingewechselte Lisa Loehnig (1 Tor) auf 7:11. Der HCR ließ sich nicht abschütteln und kämpfte verbissen. In der 27. Minute beim Stand von 9:13 brachte Mühlner Wolff und stellte auf eine 5:1-Abwehr um. Jessica Jander (6/3 Tore) per Strafwurf und dann Kreibich mit viel Schwung aus dem Rückraum brachten die Bienen wieder auf 11:13 heran. Mit dem 12:14 durch Szczecina 4 Sekunden vor der Sirene ging es in die Pause. Der HC Rödertal kam gut aus der Kabine und Mauksch netzte ungeblockt zum 13:14-Anschlusstreffer ein. Die Mühlner-Sieben agierte weiterhin mit einer 5:1-Deckung, womit die Gastgeberinnen deutlich größere Probleme hatten. Wenn sie einmal zum Abschluss kamen parierte Torfrau Rammer. Als Mauksch in der 33. Minute die wartende Meret Ossenkopp (1 Tor) in Szene setzte, war der 15:15-Ausgleich geschafft. Die feiernden Heimfans verstummten vorerst, als Mauksch kurz darauf sogar zur 16:15-Führung einnetzte. Die „Nordfrauen“ konterten jedoch und gingen ihrerseits wieder mit 17:16 in Front. Der HCR ließ sich nicht irritieren. Zunächst kam der Ball über zwei Stationen zu Jander, die von außen zum Ausgleich einschob. Nur wenige Sekunden später war es wieder die schnelle Außenspielerin die einen langen Pass von Rammer zur 18:17-Führung verwandelte (39. Minute). Die Rödertalbienen konnten die Fehler ihrer Gegnerinnen nicht nutzen, um die Führung weiter auszubauen. Stattdessen zog Harrislee wieder auf 19:18 davon. Es entwickelte sich ein wahrer Krimi. Bis zur 51. Minute gelang es den Gästen immer wieder den Ausgleich zu erzielen (21:21). Dann erkämpften sich die Gastgeberinnen eine 23:21-Führung. Bei einem fälligen 7-Meter in der 55. Minute hätte der TSV für die Vorentscheidung sorgen können, doch Rammer parierte den Wurf. Im Gegenzug verkürzte Zöge auf 22:23. Den Norddeutschen unterlief erneut ein Fehler im Angriffsspiel – Ballbesitz für den HCR. Kreibich ließ mit einer Körpertäuschung ihre Gegenspielerin stehen und erzielte den 23:23-Ausgleich. Bei noch drei zu spielenden Minuten nahm TSV-Trainer Herluf Linde seine letzte Auszeit. Franziska Peters (5/1 Tore) brachte die Gastgeberinnen erneut in Führung (24:23 nach 57 Minuten). Die Bienen kamen bei ihrem Angriff nicht mehr zum Torerfolg. Die „Nordfrauen“ ließen in Ballbesitz clever die Uhr ablaufen und konnten so den knappen 24:23-Erfolg bejubeln. Der HCR zeigte zwar eine kämpferische Leistung erlaubte sich aber schlicht zu viele einfache Fehler im Aufbauspiel. Ein großer Dank geht an die vielen Fans, die sich auf die lange Fahrt nach Harrislee gemacht haben, um die Mannschaft tatkräftig zu unterstützen. HCR-Trainer Frank Mühlner: „Für die Zuschauer war es heute sicherlich ein schönes und spannendes Spiel. Als Trainer muss ich sagen, dass wir uns schlicht viel zu viele unnötige Fehler erlaubt haben. Wir müssen qualitätsmäßig definitiv zulegen. Unser gezeigtes Niveau war heute wirklich niedrig.“ Florian TriebelNach 60 spannenden Minuten, in denen die Anhänger beider Mannschaften bis zum Schluss zitterten, gewann der TSV Nord Harrislee. Die Gastgeberinnen setzten sich vor 427 Zuschauern in der Holmberghalle mit 24:23 (14:12) durch. Wie schon vergangenes…

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