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"Schmetterlinge" reisen nach Japan

Dresden. WM 2018 in Japan: Bundestrainer Felix Koslowski gab den finalen WM-Kader bekannt, darunter auch zwei Spielerinnen der DSC Volleyball Damen.

Seit 13. August befanden sich Lena Stigrot und Barbara Wezorke auf dem Lehrgang der deutschen Frauen Nationalmannschaft in Kienbaum. Seit 13. September sind die Beiden in Dresden und es geht für sie gleich weiter. Barbara und Lena wurden von Bundestrainer Felix Koslowski für den 14er Kader für die WM 2018 in Japan nominiert. Für Beide ist es die erste Nominierung für eine WM.

Für DSC Mittelblockerin Barbara Wezorke kam die Entscheidung des Bundestrainers schon überraschend. „Ich freue mich sehr über die Nominierung, insbesondere, weil ich nicht unbedingt damit gerechnet habe", sagt sie. Dennoch blickt sie freudig auf die bevorstehende Herausforderung. „Wie oft bekommt man schon die Möglichkeit eine Weltmeisterschaft spielen zu dürfen? Japan ist zudem ein sehr volleyball-verrücktes Land, das wird ein großes Event. Ich freue mich auf die tolle Erfahrung."

Vom 29. September bis 20. Oktober findet die Volleyball-WM 2018 der Frauen in Japan statt. Auch die Deutschen haben sich für das Highlight des Jahres qualifiziert. Für die deutsche Nationalmannschaft startet am 29. September die Gruppenphase mit dem Spiel gegen Vize-Europameister Niederlande. Beim Team Niederlande treffen die zwei Spielerinnen der DSC Volleyball Damen auf alte Bekannte des Dresdner Clubs, denn mit Myrthe Schoot, Marrit Jasper und Laura Dijkema sind auch ehemaligen Spielerinnen des Dresdner SC für die WM nominiert.

Auch für DSC Neuzugang Lena Stigrot ist glücklich über ihr WM Debüt und freut sich auf die Reise auf einen anderen Kontinent. „Ich freue mich unglaublich mit dem Team nach Japan fliegen zu dürfen. Unsere harte Arbeit während des Sommers zahlt sich nun aus. Eine Weltmeisterschaft ist neben Olympia das höchste zu erreichende Ziel eines jeden Athleten. Wir freuen uns riesig auf die Herausforderung, sind motiviert und ambitioniert eine starke Weltmeisterschaft zu spielen!"

Für Chefcoach Alexander Waibl kam die Nominierung seiner Schützlinge nicht unerwartet. „Beide Nominierungen sind für mich keine Überraschung und hochverdient. Zorki und Leni gehören zu den Besten, die wir in Deutschland auf ihren Positionen aufbieten können." (pm)

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