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Pilzsammler parken Heide zu

Dresden. Das Pilzjahr ist gut, das Parkverhalten vieler Sammler leider nicht.

 „Gegen das Sammeln von Pilzen, Beeren und Kräutern aus dem Wald ist nichts einzuwenden“, sagt der Leiter des Staatsforstbetriebes Heiko Müller. Aus gegebenem Anlass bittet er die Waldbesucher aber um etwas mehr Rücksicht. Ein großes Problem für den Sachsenforst stellen derzeit die zugeparkten Waldeinfahrten dar. Die Waldwege stünden natürlich den Erholungssuchenden zur Verfügung, seien allerdings auch Wirtschaftswege, die als Waldzufahrten für Revierleiter, Waldarbeiter und für die Holzabfuhr mit großen Langholz-LKWs genutzt würden. „Ein echtes Sicherheitsproblem sind die abgestellten Fahrzeuge, wenn im Wald mal was passiert. Die Wege sind auch die Einfahrten für Rettungsfahrzeuge wie Krankenwagen oder Feuerwehr“, so Müller weiter.

Es wird dringend gebeten, Waldzufahrten nicht zuzuparken! Durch die Stadt Dresden können auch entsprechende Ordnungsgelder erhoben werden. Die Waldbesucher sind aufgerufen, die Parkplätze an der Fischhausstraße und Heidemühle zu nutzen.                      

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Anti-Drogen-Zug macht Station in Hradek

Zittau. Ein tschechisch-deutsches INTERREG Projekt hat es möglich gemacht, dass der Anti-Drogen-Zug „Revolution-Train“ aus Prag vom 21. bis 23. Juni nach erfolgreichen Tourneen in den Vorjahren in die Euroregion kommt. Leider ist es auf Grund der Bauarbeiten nicht gelungen, den Zug auf dem Bahnhof Zittau zu stationieren, so dass für die deutschen Besucher der Weg nach Hradek erforderlich wird. Der gesamte Vormittag und frühe Nachmittag ist für die Schüler der Zittauer Oberschulen reserviert. Ab 16.10 bis 17.50 Uhr werden im 20-Minuten-Rhythmus deutschsprachige Gruppenführungen für die Öffentlichkeit angeboten. Der Eintritt ist dank der Förderung kostenfrei. Der „Revolution Train“ ist ein multimedialer Ausstellungszug, der in interaktiver und neuartiger Form eine primärere Prävention ermöglicht. Durch die Aktivierung aller menschlichen Sinne mit der 5D-Methode ist es möglich, die Besucher sehr emotional anzusprechen und dessen Sicht auf legale und illegale Suchtmittel zu beeinflussen. Der Zug besteht aus sechs Wagons, vier davon werden vollständig für das Programm genutzt. Jeder der vier Wagen ist unterteilt in drei Bereiche: 1. Kinosaal mit Filmprojektion, 2. Diskussion mit Fachleuten, 3. Ausstellungsraum. Die Wagons wurden im Inneren zu multimedialen interaktiven Räumen umgebaut, in denen sich jeweils in dramatischer Form eine Geschichte über die Ursprünge, Entwicklung und Folgen einer Drogensucht abspielt. Die Besucher werden durch die interaktiven Technologien unmittelbar an der Geschichte beteiligt. Die Bereiche des Zuges stellen Szenen und Räume, wie Drogennest, Gefängnis, Untersuchungsraum einer Polizeistation, Entzugsanstalt und die Stätte eines Autounfalls dar, mit denen man im normalen Leben kaum konfrontiert wird. In diesen Räumen, die sich visuell, durch Geräuschkulisse, Temperatur oder Gerüche unterscheiden, spielt sich auf mehreren Ebenen eine Geschichte über die Ursprünge, Entwicklung und Folgen einer Drogensucht ab.  Ein tschechisch-deutsches INTERREG Projekt hat es möglich gemacht, dass der Anti-Drogen-Zug „Revolution-Train“ aus Prag vom 21. bis 23. Juni nach erfolgreichen Tourneen in den Vorjahren in die Euroregion kommt. Leider ist es auf Grund der Bauarbeiten…

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