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Mehr Nachtbusse zur Zeitumstellung

Nachts gilt ein besonderer Fahrplan

Am kommenden Wochenende (26./27. Oktober) beginnt wieder die Winterzeit. „Trotz der Zeitumstellung müssen sich Nachtschwärmer keine Gedanken um ihre Anschlüsse machen“, betont Torsten Roscher, Fahrplaner beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). „Alle Fahrgäste kommen auch in der Nacht vom 26. zum 27. Oktober sicher mit Bus und Bahn an ihr Ziel.“ Der regionaleNachtbusverkehr des VVO fährt wie gewohnt, jeweils abgestimmt auf die nächtlichen Postplatztreffen der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB AG).

In der Nacht zum Sonntag werden die Uhren um eine Stunde von 3 auf 2 Uhr zurückgestellt. „Weil es daher zusätzliche Postplatztreffen und 2.45 Uhr zweimal gibt, fahren die regionalen Nachtbusse auch einmal mehr ins Umland“, sagt Torsten Roscher.

Zwischen Pirna und Dresden

„Der Bus nach Pirna fährt daher zweimal, um 2.50 Uhr nach Sommerzeit und gegen 3.05 Uhr nach Winterzeit, ab dem Dresdner Postplatz. Damit der Bus für seine zweite Runde rechtzeitig wieder in Dresden ist, endet die erste Fahrt in Pirna bereits an der Haltestelle „Breite Straße.“ Fahrgäste zumSonnenstein können dort mit ihrem gültigen VVO-Ticket in ein Taxi umsteigen.“ Die zweite Fahrt endet planmäßig auf dem Sonnenstein.

Zwischen Dresden, Ottendorf-Okrilla und Radeberg

„Die Busse nach Medingen und Ottendorf-Okrilla fahren 0.21 Uhr und 1.41 Uhr nach Sommerzeit sowie 2.11 Uhr und 3.11 Uhr nach Winterzeit ab dem Käthe-Kollwitz-Platz.“ Die Busse sind in Klotzsche mit der Straßenbahnlinie 7 verknüpft, die vom Postplatz kommt. „Die Busse nach Radeberg verlassen den Käthe-Kollwitz-Platz um 2.17 Uhr nach Sommerzeit sowie 2.47 Uhr und 3.47 Uhr nach Winterzeit – direkt nach der Ankunft der Straßenbahn von den Treffen am Postplatz“, erklärt Torsten Roscher. „Da die zusätzlichen Fahrten ein paar Minuten länger dauern werden als die gewonnene Stunde, können wir kleine Verspätungen nicht ganz ausschließen und bitten dafür um Verständnis.“

Seit 2003 finanziert der VVO regionale Nachtbusse, die in den Nächten zu Samstagen, Sonn- und Feiertagen Dresden mit Radeburg, Ottendorf-Okrilla, Radeberg, Heidenau und Pirna, Dippoldiswalde, Wilsdruff, Freital und Meißen verbinden. Die Linien sind an wichtigen Knotenpunkten wie dem Postplatz mit den Straßenbahnen und Bussen der DVB AG verknüpft.

  • Weitere Informationen zu Fahrplan und Tarif gibt es täglich bei den Mitarbeitern der VVOMobilitätszentrale unter der Telefonnummer 03 51/852 65 55, im Internet unter www.vvo-online.de/nachtverkehr und von unterwegs unter www.vvo-mobil.de.

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Jenny Elbe beendet ihre Karriere

Dresden. Sie wollte noch einmal Olympia erreichen, hatte dafür bereits die Vorbereitung mit einem Trainingslager in Griechenland gestartet. Doch nach ihrer Rückkehr kam für Dreispringerin Jenny Elbe vom Dresdner SC die bittere Erkenntnis: Der Körper will nicht mehr. Mit 29 Jahren muss die mehrfache deutsche Meisterin und Olympiateilnehmerin von 2016 ihre Karriere aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig beenden. „Ich bin sehr traurig, diese Entscheidung treffen zu müssen. Somit ist der Traum von meinen zweiten Olympischen Spielen geplatzt. Es fällt mir unheimlich schwer, Abschied vom Leistungssport nehmen zu müssen. Aber die Gesundheit geht in diesem Fall vor! Ich bin sehr stolz und glücklich über alles, was ich erreicht habe und dankbar für all die Jahre, in denen ich gemeinsam mit meinem Vater und Trainer wunderschöne Erlebnisse und Erfahrungen in meinem Sport sammeln durfte. Dankbar bin ich vor allem meinem Verein DSC 1898, sowie meinen Sponsoren und Unterstützern, die an mich geglaubt haben und ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre“, sagte Jenny Elbe. Ihr Trainervater Jörg Elbe ergänzt: „Jennys schwerwiegendere Rückenverletzung hat sich nach einer dreimonatigen Rehaphase nicht entscheidend gebessert. Somit war für sie immer noch keine hundertprozentige Belastung im Training möglich, die für Weiten über 14 Meter benötigt wird. Auf ärztliches Anraten hin soll Jenny nicht springen und sich jetzt weiteren Therapiemaßnahmen unterziehen. Es ist ein herber Rückschlag, denn sie wollte nach Tokio und erst danach ihre lange Karriere beenden. Um das alles zu verarbeiten, hat sich Jenny erst einmal eine Auszeit genommen und wird erst ab dem 14. November wieder im Land sein.“ Bereits seit 2017 warfen Elbe wiederholt Verletzungen und Krankheiten zurück, so dass sie in den vergangenen zwei Jahren kaum Wettkämpfe bestritt. Zuletzt konnte sie sich hinter der deutschen Rekordhalterin Kristin Gierisch den Deutschen Vize-Hallenmeistertitel im Februar in Leipzig holen. Ihren letzten Wettkampf in Dresden bestritt Jenny Elbe am 18. Mai 2019, bei dem sie 13,92m erreichte. Danach musste sie verletzungsbedingt die Deutschen Titelkämpfe absagen und verpasste damit auch die WM in Doha. Seit 2012 gewann Elbe drei Deutsche Meistertitel sowie drei Hallenmeistertitel. Bei den Olympischen Spielen 2016 erreichte sie Rang 13. Bei der EM 2017 sprang Elbe auf Platz 6 und wurde 2014 Team-Europameisterin. Sie zählte in den vergangenen Jahren zu den erfolgreichsten Dresdner Sommersportlern. „Jenny hat seit ihrem ersten Deutschen Meistertitel in der U18 im Jahr 2006 sehr konstant gute und sehr gute Leistungen erbracht. Sie war ein Aushängeschild für den Verein und ein Vorbild für viele jüngere Athleten. Sie wird uns extrem fehlen. Wir wünschen ihr für ihre Zukunft nur das Beste“, sagte DSC-Abteilungsleiter Leichtathletik, Michael Gröscho.Sie wollte noch einmal Olympia erreichen, hatte dafür bereits die Vorbereitung mit einem Trainingslager in Griechenland gestartet. Doch nach ihrer Rückkehr kam für Dreispringerin

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