gb

Laufen für die Bildung

Dresden. Am 22. September fragt die UNICEF Arbeitsgruppe Dresden bereits zum siebten Mal »Wie weit läufst du für den guten Zweck?« beim Dresdner Familienlauf im Waldpark Blasewitz.

Gelaufen wird auf einer 400-Meter-Runde. Jeder Läufer sucht sich im Vorfeld einen Sponsor oder spendet selbst einen vorher festgelegten Betrag pro gelaufene Runde.

Alle großen und kleinen Sportbegeisterten erwartet von 10 bis 14 Uhr rund um den Lauf ein buntes Rahmenprogramm: Ein DJ wird für die richtige Stimmung sorgen und die Kinder können sich auf Hüpfburg, Kinderschminken und Bastelstraße freuen. Gegen 10.45 Uhr werden die DSC Volleyball Damen die Läuferinnen und Läufer mit einer Erwärmung auf den Lauf einstimmen. Um 11 Uhr gibt die Schirmherrin des Laufes, Sozialministerin Barbara Klepsch, dann den Startschuss und läuft selbst ein paar Runden mit. Bis 13 Uhr kann gelaufen werden, um möglichst viele Spenden zu erzielen.

In diesem Jahr steht das Recht auf Bildung im Vordergrund. Die Spendensumme wird dem Projekt »Schule in der Kiste – mobiles Klassenzimmer« zu Gute kommen. Eine Kiste hat einen Wert von 180 Euro und beinhaltet Schulmaterial für 40 Kinder.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.familienlauf-dresden.de

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Eggerts SachsenWind – Mieses Zeugnis

Sachsen. In Sachsen wird eine neue Regierung gesucht – ein an sich schon ein schwieriges Geschäft. Die Wahl hat die AfD gestärkt, aber mit der will keiner. Also verhandeln nun Leute, die bis vor kurzem kaum bis überhaupt nicht miteinander könnten. Konservative von der CDU und grüne Vorkämpfer und in der engen Mitte die vom bisherigen Regieren verschlissenen Sozis. In diese brodelnde Mischung hat das Verwaltungsgericht Dresden nun ein Urteil geschüttet: Die sogenannten Kopfnoten – Betragen, Fleiß, Ordnung, Mitarbeit – seien rechtswidrig, gehörten also nicht in Zeugnisse. Worauf der zuständige Kultusminister schneidig verlauten ließ, die »Bewertung der sozialen Kompetenzen von Schülern steht für mich nicht zur Disposition« – ganz so, als hätten die Richter mit den Kopfnoten auch die »sozialen Kompetenzen« infrage gestellt. Haben sie aber nicht – sie bemängelten lediglich die gesetzlichen Grundlagen dieser Noten. Was wiederum dem Minister mindestens bei »Fleiß«, »Ordnung« und auch fachlich schlechte Noten einbringt. Schließlich ist er nicht neu im Amt, hätte längst für Gesetzes-Ordnung sorgen können. Nun muss er gezwungenermaßen ran. Sofern seine künftigen Regierungspartner ihn lassen – angesichts seines miesen Zeugnisses. Ihr Hans EggertIn Sachsen wird eine neue Regierung gesucht – ein an sich schon ein schwieriges Geschäft. Die Wahl hat die AfD gestärkt, aber mit der will keiner. Also verhandeln nun Leute, die bis vor kurzem kaum bis überhaupt nicht miteinander könnten.…

weiterlesen