Carola Pönisch

Hartelijk welkom, kleine Sydney

Dresden. Gestern angekommen, seit heute im Zoo Dresden zu sehen: Koala-Weibchen aus Antwerpen

Nicht nur Mullaya und Iraga dürfen sich auf die hübsche Sydney freuen, auch alle Zoobesucher können das süße Koala-Mädchen seit heute im Prof. Brandes-Haus bewundern.

Gemeinsam mit ihrer Pflegerin Carina Pols war das knapp zwei Jahre alte Tier am frühen Dienstag Abend aus Antwerpen/Belgien angereist. "Sie hat alles gut überstanden", freut sich Carina Pols. Aus Dresden war Tierpfleger Olaf Lohnitz nach Antwerpen gereist, um seinen neuen Schützling mit nach Dresden zu begleiten. Obwohl noch etwas beeindruckt von der neuen Umgebung und den ungewohnten Gerüchen, begann Sydney gleich von ihrem Lieblingseukalyptus zu fressen.  

Koala Mullaya, der die Anlage unmittelbar neben Sydney bewohnt, beobachtet aus sicherer Entfernung den Einzug der Neuen. Das fast zweijährige Weibchen ist bereits in einem Alter, in dem es geschlechtsreif ist und "es hat schon am ersten Tag das Interesse bei unseren Koala-Männchen weckt", wie Olaf Lohnitz freudig registrieren konnte

 

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Eggerts SachsenWind: Kretschmers Blindheit?

Sachsen. In die Familie der Mecklenburger Herzöge heirateten über Generationen hinweg junge Damen aus der russischen Zarenfamilie ein. Aber nicht das ist es, was die Schweriner Landesregierung antreibt, trotz aller Sanktionen enge politische und vor allem wirtschaftliche Beziehungen zum Oblast Leningrad zu pflegen – und auch die Moskauer Regierung samt Präsident Putin nicht auszusparen. Großes Medienecho hat das bislang nicht ausgelöst. Daran gemessen erntete Sachsens Regierungschef jüngst einen Entrüstungs-Sturm, als er sich mit Putin traf, wirtschaftliche Probleme erörterte, ihn nach Sachsen einlud und davon sprach, »der Osten« habe eine eigene Sichtweise auf Russland. Die Frankfurter Allgemeine vermutete darob bei Michael Kretschmer geistige Verwirrung. Starker Tobak – obwohl (oder gerade weil!) Kretschmer völlig richtig liegt: Er entspricht der durchaus besonderen Gefühlslage vieler Sachsen gegenüber »den Russen« und wohl auch der besonderen wirtschaftlichen Interessenlage Sachsens. Und hoffentlich provoziert er damit endlich die (west-)bundesdeutsche Bereitschaft, wieder intensiv mit »Moskau« zu reden. Und nicht nur verdruckst Nordstream 2 gegen Widerstände aus den USA, Polen oder der Ukraine zu verteidigen. Ihr Hans EggertIn die Familie der Mecklenburger Herzöge heirateten über Generationen hinweg junge Damen aus der russischen Zarenfamilie ein. Aber nicht das ist es, was die Schweriner Landesregierung antreibt, trotz aller Sanktionen enge politische und vor allem…

weiterlesen