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Carola Pönisch

"Handyparken" soll erweitert werden

Der Gang zum Parkscheinautomaten und das Heraussuchen von Kleingeld gehört wohl bald der Vergangenheit an. Das

Der Gang zum Parkscheinautomaten und das Heraussuchen von Kleingeld gehört wohl bald der Vergangenheit an. Das "Handyparken", d.h. mobiles Zahlen per Handy, wird ausgebaut. Foto: Pönisch

Die Landeshauptstadt Dresden öffnet ihr E-Parkschein-System für private Anbieter. Noch bis 5. Februar 2021 läuft eine Ausschreibung zum sogenannten „Handyparken“. Bereits seit 2018 können Autofahrer ihre Parkgebühren über mobile Endgeräte wie Smartphones bezahlen. Dieser Service zählt zu den meist aufgerufenen Online-Angeboten der Stadt überhaupt. Zusätzlich zu diesem eigenentwickelten E-Parkschein sollen nun durch die Übertragung von Dienstleistungskonzessionen an bis zu drei in Deutschland und Europa etablierte Anbieter die Nutzerzahlen weiter steigern.

„Wir wollen, dass neben den Bürgern auch die Gäste der Stadt – seien es Touristen oder Kongressteilnehmer – direkt über die von ihnen bereits genutzten Lösungen auf unser Parkgebührensystem zugreifen können. Wir wollen die Digitalisierung der Stadt weiter vorantreiben und den Anforderungen moderner urbaner Mobilität gerecht werden“, erläutert Dr. Robert Franke, Amtsleiter der Wirtschaftsförderung.

Am Markt verfügbare Lösungen versprechen zusätzlichen Komfort wie etwa das Nachbezahlen per Smartphone, ohne wieder zum Auto zu müssen. Zukünftig soll auch das direkte Bezahlen über die Navigationssysteme möglich sein. In einer Jurysitzung soll bereits Ende Februar 2021 eine Entscheidung fallen, damit in diesem Sommer die Anbieter starten können.
Detaillierte Informationen zur Ausschreibung einschließlich der geforderten technischen Schnittstellengibt's hier


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