Carola Pönisch

Goldtakin-Nachwuchs im Zoo Dresden

Noch wirkt sein Fell eher matt und ist bräunlich gefärbt. Doch in etwa zwei Jahren wird es golden glänzen und der kleine Goldtakin, der am 11. Februar im Zoo Dresden geboren wurde, dann rund 400 Kilo auf die Waage bringen.

Der kleine Bulle Jungtier, der auf den Namen Cuong getauft wurde, ist die siebte erfolgreiche Nachzucht der seltenen asiatischen Huftierart. Für seine Mutter Joko ist es das dritte Jungtier, für Vater Shen Kind Nummer sieben.

In freier Wildbahn leben Goldtakine in der zentralchinesischen Provinz Shaanxi in Gebirgswäldern bis 4.000 m Höhe. Ihr Bestand wird auf weniger als 6.000 Tiere geschätzt, weshalb sie von der Weltnaturschutzorganisation IUCN auf der roten Liste als gefährdet eingestuft.

Im Zoo Dresden leben Goldtakine seit 2013, den ersten Zuchterfolg gab es hier 2016. Ein weitere Goldtakin-Kuh ist trächtig und erwartet ihren Nachwuchs ind zwei bis drei Wochen.

Europaweit lebt diese gefährdete Huftierart nur in acht Zoos, in Deutschland gibt es außer in Dresden Goldtakine nur noch im Tierpark Berlin zu sehen.

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