Carola Pönisch

Fido und Nina, die vierbeinigen "Kollegen"

Dresden. Das Dresdner Ordnungsamt kann zwei "Neueinstellungen" vermelden. Fido und Nina haben ihren Dienst angetreten, Nick dagegen darf mit sieben Jahren jetzt in Rente gehen.

Ihre Dienstuniform, das Brustgeschirr mit der Aufschrifft "Polizeibehörde", dürfen die beiden neuen Mitarbeiter seit einigen Tagen tragen. Denn Fido und Nina, beide 19 Monate alt, haben ihre sechswöchige Schutzhundeausbildung abgeschlossen, die Diensthundeprüfung bei Hundetrainer Tino Schmidt vom Special Dog Center Schmidt erfolgreich bestanden und sind somit in den Kreis der Mitarbeiter des Dresdner Ordnungsamtes aufgenommen. Ab jetzt müssen sie einmal im Jahr ihre Tauglichkeitsprüfung wiederholen und jeden Monat zum Training antreten.

Ab jetzt werden Schäferhündin Nina und Fido, der Malinois, bei ihren Einsätzen als "Schutzhunde auf Streife" für Respekt und ein gutes Sicherheitsgefühl sorgen.

"Oft wirkt schon allein der Anblick der Hunde präventiv", wie Bürgermeister Detlef Sittel weiß. Das sei gerade in diesen Zeiten, wo mancher Mitbürger schnell seine gute Kinderstube vergisst, besonders wichtig.

Während ihrer aktiven Dienstzeit gehören die Hunde zu den Familien ihrer Diensthundeführenden. Nach Feierabend werden sie mit nach Hause genommen und auch die Urlaubszeit dürfen sie  zusammen mit ihrem Chef und dessen Familie verbingen.

Nick geht in Rente

Keine Prüfung mehr ablegen muss Diensthund Nick. Er scheidet dieses Jahr aus dem Dienst. Sechs Jahre war Nick insgesamt für das Ordnungsamt im Einsatz. In den vergangenen zwei Jahren war er der einzige Diensthund des Ordnungsamtes. Seinen verdienten Ruhestand verbringt der sieben Jahre alte Deutsche Schäferhund bei seinem Diensthundeführer.

 Auf www.dresden.de/vierpfoten gibt es übrigens einen Blog der Diensthunde.

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