Carola Pönisch

Faschingsschwimmen: Kostümiert in die Elbe

Dresden. Was 1998 mit einer Hand voll kälteresistenten Schwimmern begann, findet sich nun nach 20 Jahren als ein fester Termin im Kalender von Winterschwimmern wieder.

Am 3. Februar ist es soweit: Die DLRG Dresden lädt zum 20. Faschingsschwimmen ein. Bei Lufttemperaturen die selten kuschelig sondern meist frostig sind, erwartet der Verein um die 100 Teilnehmer, die meist kreativ verkleidet und mit einer gehörigen Portion innerer Wärme versehen sind.

„Eigentlich wollten wir im vergangenen Jahr unser Jubiläum feiern. Nur das ist buchstäblich ins Wasser gefallen, da der Elbpegel 2018 mit knapp 3 Metern ein zu hohes Sicherheitsrisiko darstellte“, erklärt Dominic Lorenz, Sprecher der DLRG Dresden.

Ab sofort können sich Eisbader und Winterschwimmer die Faschingskleider zurechtlegen und sich für das 20. Dresdner Faschingsschwimmen der DLRG Dresden online anmelden. „Jeder kann zwischen zwei Distanzen wählen:400 Meter zwischen Carola- und Augustusbrücke und 800 Meter zwischen Albert- und Augustusbrücke“, so Dominic Lorenz. Zuerst starten die ganz Waghalsigen auf der langen Strecke, bevor sich der größere Pulk auf die 400 Meter-Strecke ins Wasser begibt.

Treffpunkt für alle Schwimmer ist11 Uhr am DLRG-Info-Stand auf den Elbwiesen unterhalb der Augustusbrücke auf der Neustädter Seite. Die Startgebühr beträgt fünf Euro pro Person. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Weitere Infos gibt es auf www.dresdner-faschingsschwimmen.de. Abgesichert wird die Veranstaltung von den Rettungsschwimmern der DLRG Dresden.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Erfolgreicher Schlag gegen Rauschgifthändler

Sachsen. In einem von der Staatsanwaltschaft Dresden, dem Zollfahndungsamt Dresden und der Polizeidirektion Dresden geführten Verfahren wurden am 10. Januar zwei Wohnungen, eine Pension sowie eine Werkstatthalle im Bereich Südbrandenburg durchsucht. Dabei gelang es, rund 160 Gramm Kokain, 800 Ecstasy-Tabletten, 8 Gramm Crystal sowie 170.000 Euro Bargeld sicherzustellen. Der Schwarzmarktpreis der sichergestellten Betäubungsmittel beläuft sich auf circa 20.000 Euro. Ein 30 Jahre alter deutscher Beschuldigter wurde von Spezialkräften der Sächsischen Polizei in einer Ferienwohnung bei Finsterwalde festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden erließ das Amtsgericht Dresden am 11. Januar Haftbefehl gegen den Mann und ordnete die Untersuchungshaft an. Der Festgenommene steht im Verdacht, seit mindestens Herbst 2017 Handel mit Betäubungsmitteln – insbesondere mit der gefährlichen Droge Crystal – getrieben und sich damit seinen Lebensunterhalt verdient zu haben. Den Durchsuchungsmaßnahmen gingen umfangreiche Ermittlungen der beteiligten Behörden voraus. Diese ermittelten seit November gegen eine deutschstämmige Tätergruppierung aus dem Raum Dresden, welche im Verdacht stand, Betäubungsmittel nach Deutschland einzuschmuggeln sowie selbst herzustellen und anschließend gewinnbringend weiterzuverkaufen. Bei dem festgenommenen Mann soll es sich nach Erkenntnissen der Ermittler um einen der Großabnehmer dieser Tätergruppierung handeln. Bereits im Januar 2018 fanden mehrere Durchsuchungen im Raum Dresden statt, bei welchen vier Kilogramm Crystal, 1.650 Ecstasy-Tabletten, 500 Gramm Marihuana, ein professionell eingerichtetes Labor sowie Chemikalien, mit welchen Crystal und Ecstasy hergestellt hätte werden können, drei vollautomatische und schussfähige Maschinenpistolen, eine Pistole, 125.000 Euro Bargeld sowie diverse Wertgegenstände sichergestellt wurden. Damals wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden vom Amtsgericht Dresden Haftbefehl gegen zwei Männer erlassen und die Untersuchungshaft angeordnet. (pm)In einem von der Staatsanwaltschaft Dresden, dem Zollfahndungsamt Dresden und der Polizeidirektion Dresden geführten Verfahren wurden am 10. Januar zwei Wohnungen, eine Pension sowie eine Werkstatthalle im Bereich Südbrandenburg durchsucht. Dabei…

weiterlesen