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Eislöwen unterliegen Spitzenreiter

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven vor 2.022 Zuschauern mit 3:4 (0:2; 0:1; 3:1) verloren.

Der Gastgeber startete vielversprechend in die Partie, ließ gute Chancen jedoch ungenutzt. Kurz vor der ersten Pausensirene reichten Tim Miller und Jordan Owens 50 Sekunden aus, um Bremerhaven mit 2:0 in Führung zu bringen (19.). Björn Bombis baute mit seinem Treffer den Vorsprung des Tabellenführers aus (23.). Im Schlussdrittel brachten Feodor Boiarchinov (52.) und Petr Macholda (54.) im Powerplay die Dresdner Eislöwen noch einmal ran, doch Jordan Owens war ebenso für Bremerhaven (52.) erfolgreich. Trotz Treffer von Steven Rupprich (60.) blieb der Schlussspurt unbelohnt.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir haben sehr gut gespielt, besonders die Unterzahlsituationen gut gelöst und die Partie über weite Strecken dominiert. Die Strafe gegen Tim Miller hat uns etwas aus dem Konzept gebracht. Alles in allem sind die drei Punkte für uns verdient", sagt Bremerhavens Coach Benoit Ducet.

„Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben uns Möglichkeiten erarbeitet. Die Strafe gegen Mark Cullen und die Unterzahl haben uns aus dem Rhythmus gebracht. Wir waren nicht mehr auf der Höhe, Bremerhaven hat nach vorn sehr gut gespielt. Das 2:0 in Überzahl darf nicht fallen, denn genau dann wird es schwierig gegen eine Top-Mannschaft wie Bremerhaven wieder ins Spiel zu kommen. Wir haben infolge viel Energie und Kraft investiert, doch es war zu spät. Für uns war heute mehr drin. Wir haben von unseren vielen Chancen zu wenige verwertet. Zum Schluss ist Eishockey ein Ergebnissport. Wir müssen den Kopf jetzt oben behalten und unsere Lehren ziehen. Vor uns liegt eine intensive Trainingswoche", sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.

Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 4. Dezember, 20 Uhr, bei den Eispiraten Crimmitschau. (pm)

Fotos: Hockeyweb/Büttner

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