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Dresden gedenkt der Zerstörung

Dresden. Heute am 13. Februar begeht Dresden den 75. Jahrestag der Zerstörung der Innenstadt während des Zweiten Weltkriegs.

 Die Gedenkrede hält Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gegen 15 Uhr im Kulturpalast. 18 Uhr reiht er sich gemeinsam mit Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert und Gästen aus den Partnerstädten Breslau, Columbus, Coventry, Hamburg, Straßburg, der befreundeten Stadt Gostyñ und vom Dresden Trust in eine Menschenkette ein. Sie umschließt das Stadtzentrum und wurde vor zehn Jahren ins Leben gerufen.

„Seitdem verbinden die Dresdnerinnen und Dresdner hier Hand in Hand das Gedenken mit einem friedlichen Zeichen gegen Hass und Gewalt. Am 13. Februar zeigt Dresden, dass wir Spaltungen überwinden können, wenn wir auf der Basis unserer gesellschaftlichen Grundwerte nach Wegen der Zusammenarbeit suchen. Nur so treten wir wachsendem Nationalismus und Rechtspopulismus entgegen. Sie stellen die Errungenschaften einer demokratischen Erinnerungskultur in Frage und bereiten so den Boden für neue Konflikte“, sagt Hilbert.

Menschenkette
Der Auftakt der Menschenkette findet 17 Uhr auf dem Neumarkt statt. Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Rektor der Technischen Universität Dresden, Prof. Müller-Steinhagen werden sprechen. Ab 17.30 Uhr formiert sich die Menschenkette. 18 Uhr soll sie sich schließen. Tausende Menschen werden gemeinsam zusammenstehen bis sich etwa 18.13 Uhr unter dem Glockengeläut der Dresdner Kirchen die Menschenkette wieder öffnet.  

Weiße Rose
Die Aktion „Weiße Rose" wurde im Jahr 2005 anlässlich des 60. Jahrestages der Zerstörung Dresdens erstmals initiiert. Die Weiße Rose tragen Dresdnerinnen und Dresdner als Zeichen für die Überwindung von Krieg, Rassismus und Gewalt und wehren sich damit dagegen, dass die Erinnerung an den 13. Februar 1945 benutzt wird, um für demokratiefeindliche und menschenverachtende Ideologien, Haltungen und Aktionen zu werben.

So findet am Donnerstagabend, 19 Uhr, im Albertinum eine hochkarätige Podiumsdiskussion zur Erinnerungskultur statt, die parteiübergreifend von politischen Stiftungen getragen wird: „Nur ein Wimpernschlag in der Geschichte? – Der 13. Februar in Dresden“ mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, ehemalige Bundesjustizministerin und NRW Antisemitismus-Beauftragte, Prof. Dr. Anja Besand, Sozial- und Erziehungswissenschaftlerin – Schwerpunkt Didaktik der politischen Bildung, Rafal Dutkiewicz, ehemaliger Oberbürgermeister von Wroclaw und Prof. Stefanie Schüler-Springorum, Leiterin des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung. Es moderiert Cornelius Pollmer, Journalist. Eine solche Kooperation gab es in Deutschland bisher noch nicht.

Dresden war eine von vielen Städten, die im Zweiten Weltkrieg durch Luftangriffe weitgehend zerstört wurden. (pm)

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