Carola Pönisch

Bob Geldof erhält Hope Award

Bob Geldof wird zur 14. Hope Gala am 16. November im Schauspielhaus Dresden mit dem 11. Hope Award ausgezeichnet.


Geldof wurde nicht nur als Musiker und Songwriter, sondern auch durch sein politisches Engagement bekannt. 1984 schrieb er den Song »Do They Know It´s Christmas« und nahm ihn  mit rund 50 prominenten Künstlern als »Band Aid« auf. Der Song spielte über acht Millionen Pfund für die Hilfe in Afrika ein. 1985 organisierte er mit »Live Aid« eins der größten Rockkonzerte der Welt, der Erlös von 150 Millionen Pfund ging an die »Hungerhilfe in Afrika«. Für diesen Kontinent setzt er sich mit vielen Projekten immer noch ein.


Der Hope Award, eine Skulptur des Dresdner Künstlers Ulrich Eißner. ist mit 5.000 Euro dotiert. Sie trägt den Titel „Hoffnung fassen“ und symbolisiert das zukünftige Leben in Gestalt eines Embryos, der durch starke Hände geschützt wird. Der HOPE-Award wurde bereits an Persönlichkeiten verliehen wie UNO-Botschafterin Waris Dirie, die CDU-Politikerin Rita Süßmuth und Rainer Ehlers, einem der Gründer der Deutschen AIDS-Stiftung. Der 7. HOPE Award 2015 ging an Harry Belafonte. Im vergangenen Jahr wurde Lothar Firlej mit dem HOPE-Award geehrt. Die Laudatio hält der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer.

Initiatorin der  Hope Gala ist die Dresdner Unternehmerin Viola Klein, sie sammelte mit der Veranstaltung bereits 1,5 Millionen Euro für das Projekt Hope Cape Town ein.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Bessere Luft: Grenzwerte Bergstraße unterschritten

Dresden. Die Luftqualität über Dresden, bezogen auf die Messwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid, hat sich 2019 weiter verbessert. Seit drei Jahren werden die Luftschadstoffwerte an den drei Dresdner Messstellen Schlesischer Platz, Winkelmannstraße und Bergstraße eingehalten. An der Bergstraße wurde der Stickstoffdioxid-Grenzwert nach Berechnungen der Landeshauptstadt sogar nicht nur eingehalten, sondern vergangenes Jahr erstmals mit 35 Mikrogramm je Kubikmeter deutlich unterschritten. Der Grenzwert für das Jahresmittel liegt bei 40 Mikrogramm je Kubikmeter.Auch die Feinstaubwerte blieben 2019 an allen Messstellen im grünen Bereich. Nach einer ersten Einschätzung führen mehrere Faktoren zur Verbesserung der Luftqualität. An der Messstelle Bergstraße wirken sich konkret die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit und die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit zwischen  Nöthnitzer Straße bis Einmündung Kohlenstraße auf 50 km/h positiv aus. Umweltamtsleiter Wolfgang Socher ist erfreut über die Entwicklung: „Es zeigt sich, dass die Verkehrspolitik der Stadt allmählich Früchte trägt. Diese setzt vor allem auf die Stärkung des Umweltverbundes bestehend aus Öffentlichen Personennahverkehr sowie Fuß- und Radverkehr. Verbesserungen in der Kfz-Technik, die es nach der Bewältigung des Dieselabgasskandales gibt, tragen sicherlich auch zur Reduktion von Luftschadstoffen bei“, sagt Socher. Laut des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts der Landeshauptstadt soll bis 2030 der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß des Dresdner Verkehrs um 40 Prozent sinken. Mehr zum Luftreinhalteplan der Stadt hier und aktuelle Messwerte hier Die Luftqualität über Dresden, bezogen auf die Messwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid, hat sich 2019 weiter verbessert. Seit drei Jahren werden die Luftschadstoffwerte an den drei Dresdner Messstellen Schlesischer Platz, Winkelmannstraße und…

weiterlesen