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Am Dienstag war "Tag der Ablenkung"

Dresden. Mehr als 200 Polizeibeamte haben am Dienstag, 12. Oktober, in Dresden und dem Umland Verkehrskontrollen durchgeführt. Im Fokus standen dabei abgelenkte Verkehrsteilnehmer.

Seit 10 Uhr waren die Beamten der Polizeidirektion Dresden und der sächsischen Bereitschaftspolizei in Dresden und den Landkreisen Meißen sowie Sächsische Schweiz-Osterzgebirge bei Verkehrskontrollen im Einsatz. 

Bis 14 Uhr stellten sie 202 Ordnungswidrigkeiten fest. 84 Mal handelte es sich dabei um sogenannte Handyverstöße, also Fälle, in denen Auto-, Lkw- und Radfahrer ein Handy in der Hand oder am Ohr hatten. 76 dieser Verstöße entfielen auf die Landeshauptstadt, sechs auf den Landkreis Meißen und zwei auf den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Im Rahmen der Kontrollen war auch ein ziviler Bus auf der A 4 im Einsatz, aus dem heraus die Beamten insbesondere den Lastverkehr auf der Autobahn überwachen. Bis 14 Uhr registrierten die zivil gekleideten Polizisten im Bus drei Handyverstöße. Am Palaisplatz in Dresden nahmen die Beamten bis 13 Uhr 17 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten auf. Zwölf Autofahrer und ein Lasterfahrer hatten verbotenerweise das Handy genutzt. Zwei Fahrzeugführer waren trotz roten Ampellichts über die Kreuzung Palaisplatz/Kleine Marienbrücke/Hainstraße gefahren.

„Wir erhoffen uns vom Tag der Ablenkung, alle Verkehrsteilnehmer vom Radfahrer bis zum Lkw-Fahrer für die Thematik zu sensibilisieren“, sagte Gerald Baier (44), Leiter der Verkehrspolizeiinspektion. „Wer bei 50 km/h eine Sekunde nicht auf die Straße blickt, fährt 13 Meter im Blindflug und kann nicht reagieren, wenn zum Beispiel ein Kind auf die Fahrbahn tritt. Deshalb ahnden wir Verstöße im Zusammenhang mit Ablenkung konsequent.“

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Radebeulerin um 20.000 Euro betrogen

Radebeul. Am Dienstag, 19. Oktober, meldete sich ein Unbekannter Anrufer bei der Frau und behauptete, dass ihre Tochter einen schweren Unfall verursacht hätte. Er übergab das Gespräch an einen angeblichen Staatsanwalt. Dieser verlangte die Zahlung von 20.000 Euro. So solle die 62-Jährige verhindern, dass die Tochter in Haft gehe. Die Frau hob das Geld bei einer Bank ab und fuhr, wie vom Anrufer gefordert, zur Weimarischen Straße in der Leipziger Vorstadt in Dresden. Dort übergab sie das Bargeld gegen 13 Uhr an einen Kurier. Dieser war etwa 1,65 Meter groß und von untersetzter Gestalt. Er hatte kurze dunkle Haare und trug einen Bart. Er war etwa 50 Jahre alt und mit einer dunkelblauen Jeans sowie einer dunklen Jacke bekleidet. Mit der gleichen Masche versuchten Unbekannte an das Ersparte von vier Riesaern zu gelangen. Die Angerufenen – zwei Frauen (67, 86) und zwei Männer (78, 82) erkannten den Betrug, beendeten das Gespräch und informierten die Polizei. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zur Geldübergabe an der Weimarischen Straße und dem unbekannten Mann machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Telefonnummer 0351/4832233 entgegen. (uh)Am Dienstag, 19. Oktober, meldete sich ein Unbekannter Anrufer bei der Frau und behauptete, dass ihre Tochter einen schweren Unfall verursacht hätte. Er übergab das Gespräch an einen angeblichen Staatsanwalt. Dieser verlangte die Zahlung von 20.000…

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