Carola Pönisch

536 Takte gegen Krebs

Die Idee klingt sehr ungewöhnlich: Statt normaler Eintrittskarten kaufen die Besucher eines Benefizkonzertes einzelne Takte der auf dem Programm stehenden Musikstücke. Nur die verkauften Takte werden auch gespielt. Die Idee des Konzertformats »Takte gegen Krebs« wurde am Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg entwickelt und mit dem Deutschen Fundraising-Preis ausgezeichnet.

536 Takte für eine zusätzliche Etage

Nun kommt das Projekt nach Dresden. Am 4. Mai geben die Dresdner Kapellsolisten ein Benefizkonzert in der Annenkirche. Sie spielen ein facettenreiches Barockprogramm mit einem Telemann-Konzert für zwei Hörner, der h-Moll Ouvertüre von Bach, einem Fagottkonzert von Reichenauer und den Sätzen „Der Frühling“ und „Der Sommer“ aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“.

Die Einnahmen daraus werden für eine zusätzliche Etage am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden in der Uniklinik verwendet. Dort soll das sogenannte Onko-Innovation-Lab entstehen, in dem Experten unterschiedlicher Disziplinen  neue Strategien und Technologien gegen Krebs entwickelt werden sollen. Neben einer innovativen Forschungsplattform mit einem Operationssaal der Zukunft wird das Gebäude Laboratorien sowie Bereiche für medikamentöse Behandlungen und Patientenstudien beherbergen.

Konzert: 4. Mai, 16 Uhr, Annenkirche Dresden, Eintritt: 25 Euro/Takt, erhältlich unter www.nct-dresden.de/takte

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Flug des Buchsbaumzünslers hat begonnen

Sachsen. Nachdem bereits Ende März die ersten überwinterten Larven des Buchbaumzünslers auf den Pillnitzer Versuchsfeldern gesichtet wurden, sind jetzt auch die ersten Falter an verschiedenen Standorten in Sachsen in aufgestellten Pheromonfallen gefangen worden, so z. B. in der vergangenen Woche in Leipzig, im Landkreis Meißen und in Pillnitz. Das teilte das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) aktuell in Dresden mit. Die Falter leben nur ein bis zwei Wochen. In dieser Zeit kann ein Weibchen jedoch bis zu 150 Eier ablegen, bevorzugt an der Unterseite der äußeren Blätter des Buchsbaums. Die Eier entwickeln sich innerhalb von 3 bis 7 Tagen enorm schnell zu kleinen gefräßigen Raupen. Ausgehend vom beobachteten Falterflug wird dieses Stadium bis Mitte Juli erreicht werden und der Blattfraß einsetzen. Gartenbesitzer sollten deshalb auf der Hut sein und diesen Termin für Bekämpfungsmaßnahmen berücksichtigen! Von Einzelpflanzen können die frisch geschlüpften Raupen abgelesen und danach vernichtet werden. Wer größere Bestände erhalten will, kommt nicht umhin, den Buchsbaumzünsler mit Pflanzenschutzmitteln zu bekämpfen. Das LfULG empfiehlt, hier auf Mittel mit biologischen Wirkstoffen zu setzen. Für den Haus- und Kleingarten gibt es im Fachhandel zugelassene Pflanzenschutzmittel mit den biologischen Wirkstoffen Azadirachtin und Bacillus thuringiensis. Sie sind alle als bienenungefährlich eingestuft worden. Die Maßnahme muss gegebenenfalls wiederholt durchgeführt werden, so lange lebende Raupen in den Pflanzen gefunden werden. Alle Blätter sind gründlich zu benetzen. Ein Abtropfen der Spritzbrühe von den Blättern ist zu vermeiden. Achtung! Für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln mit dem Wirkstoff Dimethoat gibt es keine Zulassung im Haus- und Kleingartenbereich im Freiland. Eine Zuwiderhandlung stellt einen Verstoß gegen das Pflanzenschutzgesetz dar und zieht ein Bußgeld nach sich. Für Pflanzenschutzfragen im Bereich Haus- und Kleingarten steht den Bürgerinnen und Bürgern die Sächsische Gartenakademie im LfULG als Ansprechpartner zur Verfügung. Ebenso beraten die Experten über Alternativen zum Buchsbaum und informieren rund um alle Themen, die Haus- und Kleingärtner berühren. Die Beratung über das Gartentelefon (0351 2612 8080) erfolgt immer donnerstags von 14 bis 17 Uhr. Nachdem bereits Ende März die ersten überwinterten Larven des Buchbaumzünslers auf den Pillnitzer Versuchsfeldern gesichtet wurden, sind jetzt…

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