Carola Pönisch

13. Februar: Weiße Rosen kommen aus Sebnitz

Am 13. Februar tragen viele Menschen wieder eine weiße Rose am Revers. Hergestellt wird sie in Sebnitz, genauer noch in der »Deutschen Kunstblume Sebnitz«. Das Symbol für Toleranz und Weltoffenheit kommt seit 2005 regelmäßig aus der Kunstblumenstadt. Insgesamt wurden in diesem Jahr 500 Ansteck-Blumen produziert.

Gefertigt werden die fünf Zentimeter großen Rosen ausschließlich in Handarbeit. Die Blütenblätter werden zunächst aus gestärktem Seidenstoff ausgestanzt und durch eine Prägeform in die gewünschte Form gedrückt. Geschickte Hände binden diese Einzelblätter zu einer Blume zusammen. Danach erhält die kleine Rose noch ein echtgefärbtes Laubblatt und eine Anstecknadel.

Die »Deutsche Kunstblume Sebnitz« pflegt mit ihrer Manufaktur zur Herstellung von Seidenblumen ein traditionelles Kunsthandwerk: Einst waren es böhmische Blumenmacher, die sich 1834 in Sebnitz niederließen und somit dem heutigen Erholungsort in der Sächsischen Schweiz zu dem bekannten Beinamen verhalfen. Inzwischen zählt das Unternehmen zu den wenigen Manufakturen weltweit, in denen Seidenblumen in traditioneller Handarbeit noch hergestellt werden. Das Herzstück der Deutschen Kunstblume bildet die Schaumanufaktur, eine »lebendige Werkstatt mit lebendiger Tradition«. Sie zählt mehr als 40.000 Besucher jedes Jahr.

 

 

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Eislöwen-Sonderzug auf nach Kassel

Dresden. Die Dresdner Eislöwen treffen am kommenden Wochenende auf Kassel und Freiburg. Auf ihrer Reise nach Hessen werden die Blau-Weißen am Freitag, 22. Februar, vom traditionellen Sonderzug und mehr als 300 Fans begleitet. Verletzungsbedingt nicht mit dabei ist weiterhin Verteidiger Sebastian Zauner. Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Alle Spiele, die jetzt vor uns liegen sind von enormer Bedeutung. Jede Mannschaft kämpft um die beste Platzierung und um jeden Punkt. Wir haben gegen die Huskies schon gute Auftritte gezeigt. Jetzt müssen wir auch wieder auswärts Punkte mitnehmen. Wir müssen mit viel Energie, aber dennoch diszipliniert auftreten. Gegen Freiburg ist die Ausgangslage nicht anders, auch wenn die Tabellensituation der Gäste sich etwas eindeutiger darstellt. Aber denken wir nur an Deggendorf, die ebenfalls nichts zu verschenken hatten. Wir können auf zwei Siege am letzten Wochenende aufbauen, müssen jetzt aber auch eine kleine Serie starten – gerade für den Kopf ist das mit Blick auf die kommende Phase der Saison absolut wichtig." Martin Davidek: „Wir wollen uns die beste Ausgangsposition verschaffen – und dazu ist es unverzichtbar, dass wir auch in Kassel wieder punkten. Dass uns mit dem Sonderzug so viele Fans begleiten, wird uns auf dem Eis sicher helfen. Kassel ist eine aggressive Mannschaft, aber wir haben schon bewiesen, dass wir das Team schlagen können." Das DEL2-Punktspiel bei den Kassel Huskies beginnt am Freitag, 22. Februar, 19.30 Uhr. Die Partie wird geleitet von den HSR Nicole Hertrich und Sascha Westrich. Am Sonntag, 24. Februar empfangen die Dresdner Eislöwen den EHC Freiburg 17 Uhr in der EnergieVerbund Arena. Die HSR Tony Engelmann und Sascha Westrich leiten die Partie. Erstmalig setzen die Dresdner Eislöwen im Rahmen des Spiels einen Sledge-Hockey-Tag um. SpradeTV zeigt beide Spiele live. (pm) Die Dresdner Eislöwen treffen am kommenden Wochenende auf Kassel und Freiburg. Auf ihrer Reise nach Hessen werden die Blau-Weißen am Freitag, 22. Februar, vom…

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