spa/pm

Rote Karte für Verkehrsteilnehmer

Bautzen. Bei einer Sicherheitsaktion an der Frederic-Curie-Grundschule wurden am gestrigen Vormittag Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt worden. Im Ergebnis war ein Großteil der Autofahrer schneller als die erlaubten 30km/h unterwegs – statt Strafzettel zu verteilen, wurde Aufklärungsarbeit geleistet.

Gestern Vormittag um 6.45 Uhr, machten sich Schüler der vierten Klasse und Beschäftigte der Stadtverwaltung sowie der Kreisverkehrswacht auf den Weg, um vor der Grundschule die Geschwindigkeit und die vorhandenen Parkbuchten zu kontrollieren.  

Wie verhalten sich Eltern vor der Schule?

So überwachte ein Team die Fahrtgeschwindigkeit der PKWs, das zweite Team hatte die Bucht vor der Schule, in der ein eingeschränktes Halteverbot gilt, genauer im Blick. Letztere wurde geschaffen, um Eltern das Bringen und Abholen ihrer Schulkinder zu erleichtern. Dafür können sie kurz in der Bucht ranfahren, sodass die Kinder aus- bzw. einsteigen können. Nach Hinweisen aus der Elternversammlung der Schule, kommt es aber trotz der Einrichtung dieser Zone zu den Stoßzeiten weiterhin zu chaosähnlichen Zuständen vor der Schule.

70 Prozent der Autofahrer zu schnell unterwegs

Im Ergebnis der Sicherheitsaktion lässt sich sagen, dass sich gestern Vormittag zwischen 6.45 Uhr und 7.40 Uhr etwa 70 Prozent der Autofahrer nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30km/h hielten. Nicht ganz so viele Rote Karten wurden an Nutzerinnen und Nutzer der Bucht vor der Schule, in der ein eingeschränktes Halteverbot gilt, verteilt. Zu jeder Roten Karte erfolgte eine Erklärung durch einen Kollegen aus dem Ordnungsamt. Die meisten Eltern waren dabei einsichtig. Sicherheitsaktionen vor Schulen wurden vor der Corona-Pandemie circa einmal jährlich vor städtischen Kindereinrichtungen durchgeführt. Diese war nun wieder die erste Präventionsmaßnahme seit der Pandemie.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Radebeulerin um 20.000 Euro betrogen

Radebeul. Am Dienstag, 19. Oktober, meldete sich ein Unbekannter Anrufer bei der Frau und behauptete, dass ihre Tochter einen schweren Unfall verursacht hätte. Er übergab das Gespräch an einen angeblichen Staatsanwalt. Dieser verlangte die Zahlung von 20.000 Euro. So solle die 62-Jährige verhindern, dass die Tochter in Haft gehe. Die Frau hob das Geld bei einer Bank ab und fuhr, wie vom Anrufer gefordert, zur Weimarischen Straße in der Leipziger Vorstadt in Dresden. Dort übergab sie das Bargeld gegen 13 Uhr an einen Kurier. Dieser war etwa 1,65 Meter groß und von untersetzter Gestalt. Er hatte kurze dunkle Haare und trug einen Bart. Er war etwa 50 Jahre alt und mit einer dunkelblauen Jeans sowie einer dunklen Jacke bekleidet. Mit der gleichen Masche versuchten Unbekannte an das Ersparte von vier Riesaern zu gelangen. Die Angerufenen – zwei Frauen (67, 86) und zwei Männer (78, 82) erkannten den Betrug, beendeten das Gespräch und informierten die Polizei. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zur Geldübergabe an der Weimarischen Straße und dem unbekannten Mann machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Telefonnummer 0351/4832233 entgegen. (uh)Am Dienstag, 19. Oktober, meldete sich ein Unbekannter Anrufer bei der Frau und behauptete, dass ihre Tochter einen schweren Unfall verursacht hätte. Er übergab das Gespräch an einen angeblichen Staatsanwalt. Dieser verlangte die Zahlung von 20.000…

weiterlesen