gb

Faschings-Match im Rödertal

Großröhrsdorf. Zweites Heimspiel in Serie, nächster starker Gegner – pünktlich zur Karnevalszeit kommen die Meenzer Dynamites nach Großröhrsdorf. Nach der SG 09 Kirchhof vergangenes Wochenende empfängt der HCR am Samstag, den 2. März, die Mannschaft des 1. FSV Mainz 05. Anwurf in der Sporthalle am Schulzentrum ist wie üblich 17.30 Uhr.

Der Spieltag wird präsentiert vom Sponsor und Gesundheitspartner AOK Plus und er hat sich so Einiges einfallen lassen. Wer Fan der Rödertalbienen und AOK Plus Mitglied ist,  kann vor der Partie neue Mitglieder werben. Bei einem erfolgreichen Wechsel gibt es dann Bares in die Vereinskasse des HCR.

Die Gäste aus der Domstadt haben eine beachtliche Siegesserie hingelegt. Zuletzt verloren sie Anfang Dezember gegen den SV Werder Bremen knapp mit 23:25. Inzwischen ist die Mannschaft von Thomas Zeitz seit acht Spielen ungeschlagen. Zuletzt konnten sie sogar dem Tabellenführer Buchholz 08-Rosengarten ein Unentschieden abtrotzen (24:24). Seit dem siebten Spieltag stehen die Meenzer Dynamites nun auf dem 4. Tabellenrang (30:10 Punkte). Gerade mal drei Punkte fehlen zum Platz an der Sonne, während sie sich nach hinten bereits ein gutes Polster erarbeitet haben. Was zusätzlich an der Siegesserie auffällt, ist die Tatsache, dass die Gäste in beinahe jeder Partie mehr als 30 Tore geworfen haben. Eine beeindruckende Leistung, weiß auch HCR-Trainer Frank Mühlner: „Der torgefährliche Rückraum ist sicherlich das Prunkstück der Mainzerinnen. Im Gegensatz zum letzten Gegner Kirchhof haben sie nicht die eine torgefährliche Spielerin, sondern sind auf allen Positionen doppelt gut besetzt. FSV-Trainer Zeitz hat damit ein echtes Luxusproblem. Da kommt wieder eine Menge Arbeit auf unsere Abwehr zu.“ Alicia Soffel ist mannschaftsintern mit 104/11 Treffern die beste Torschützin. Dahinter reihen sich Larissa Platen (84/26 Tore), Elisa Burkholder (79/12 Tore) und Paulina Golla (76/13 Tore) ein. Soffel und Platen waren mit je 6 Treffern auch die besten Scorerinnen im Hinspiel gegen die Bienen, welches die Meenzer Dynamites mit 26:19 gewannen. Damals wurde das Spiel überschattet von der frühen Ellbogen-Verletzung von Brigita Ivanauskaite.

„Jede Serie geht irgendwann zu Ende“: HCR will Heimsieg gegen Mainz

Auch die Bienen haben derzeit keine schlechte Serie vorzuweisen – sie waren bis zur Partie gegen Kirchhof seit 5 Heimspielen ungeschlagen. Bienen-Coach Mühlner macht den heimischen Fans Mut: „Ich habe bereits vor zwei Wochen gesagt, dass wir immer gewinnen wollen – egal gegen wen. In Ketsch konnten wir beweisen, dass wir auch den besten der Liga ein Bein stellen können. Warum also nicht auch am Samstag den Mainzerinnen. Schließlich geht jede Serie früher oder später zu Ende.“ Dafür steht dem Trainerteam um Mühlner der gesamte Bienenkader zur Verfügung.

Übertragung im Livestream

Das Spiel des HCR im heimischen Bienenstock wird, wie auch schon die vorherigen Heimspiele, im Internet via Livestream auf sportdeutschland.tv/hbf übertragen. Einschalten lohnt sich garantiert.

Florian Triebel

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Lausitzer Kunst im virtuellen Raum

Schwarzheide. Kippenlandschaften, Bergbauseen, Stadtpanoramen und mythologische Wesen – die aktuelle Sonderausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt Schlüsselwerke der Kunstsammlung Lausitz. Die Bandbreite reicht von Arbeiten aus den 1920er Jahren bis zu Werken einer jungen Lausitzer Künstlergeneration. Am Dienstag, 11. August 2020 laden das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH erneut zum virtuellen Rundgang durch die gemeinsame Ausstellung ein. Ab 17 Uhr öffnet sich für eine Stunde ein digitaler Raum mit ausgewählten Kunstwerken aus der Ausstellung. Auch die spontane Teilnahme an der Führung ist noch möglich. Wer mitmachen möchte, meldet sich bis zwei Stunden vor Beginn per E-Mail unter museum@osl-online.de an. Mit dem eigenen Smartphone oder Computer kann man sich dann bequem von Zuhause in den Rundgang einwählen. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Die Ausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt noch bis zum 25. Oktober 2020 an zwei Orten Kunstwerke, die seit der deutschen Wiedervereinigung Eingang in die Kunstsammlung Lausitz gefunden haben. Im Senftenberger Schloss und im Kulturhaus der BASF in Schwarzheide sind über einhundert Arbeiten von achtzig Künstlerinnen und Künstlern zu sehen, darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen. Die Kunstsammlung Lausitz im Senftenberger Schloss steht Besuchern in der Sommerzeit täglich von 10.30 bis 17.30 Uhr offen. Da der Ausstellungsort in Schwarzheide aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen noch nicht besucht werden kann, ist dieser digitalisiert worden. Als virtuelle Ausstellung ist er rund um die Uhr kostenfrei unter www.basf-schwarzheide.de erlebbar. Geführte digitale Ausstellungsrundgänge bieten das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH einmal im Monat an. Die nächsten Termine sind Dienstag, der 15.09.2020 und Freitag, der 16.10.2020, jeweils um 17 Uhr. Kippenlandschaften, Bergbauseen, Stadtpanoramen und mythologische Wesen – die aktuelle Sonderausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt Schlüsselwerke der Kunstsammlung Lausitz. Die Bandbreite reicht von Arbeiten aus den 1920er Jahren bis zu…

weiterlesen