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Sturmtief "Ignatz" führte zu Einschränkungen

Sachsen. Das Sturmtief "Ignatz" hat in der Region Teile des ÖPNV lahm gelegt. Der Strom fiel vielerorts aus. Auf der A17 wurde ein Transporter von einer Windböe erfasst. Ein Überblick.

Landkreis Meißen/Sächsische Schweiz-Osterzgebirge: Umstürzende Bäume und herabfallende Äste, haben Schäden an Freileitungen verursacht. In der Folge kam es zu Stromausfällen. Wie der Versorger SachsenEnergie mitteilte, seien aktuell Gebiete im Bereich Lommatzsch, Großenhain, Nossen, Meißen, Riesa Nord, Ulberndorf, Neustadt Sachsen, Heidenau, Weixdorf und Radeburg betroffen. SachsenNetze arbeitet mit Hochdruck an der vollständigen Wiederversorgung. Wie es hieß, könne sich das noch bis in die Abendstunden oder den morgigen Tag hinziehen.

A17: Zwischen den Anschlusstellen Dresden-Prohlis und Heidenau wurde ein Transporter von einer Winböe erfasst und kippte um. Verletzt wurde niemand. Die linke Spur war blockiert.

Dresden: Gegen 12.30 Uhr haben die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) aus Sicherheitsgründen den Straßenbahnbetrieb auf allen Linien eingestellt. Im gesamten Stadtgebiet sind zahlreiche Bäume auf Fahrleitungsanlagen gestürzt. Darunter am Moritzburger Weg, auf der Bautzner Straße, auf der Reicker Straße oder an der Semmelweisstaße. Auf der Kesselsdorfer Straße droht ein Gerüst auf die Fahrleitung der Straßenbahn zu stürzen, weshalb die Fahrspannung vorsorglich abgeschaltet wurde. Die Buslinien verkehren zunächst weiter, können aber aufgrund der Verkehrslage den Fahrplan nicht einhalten.

Dresden/Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge: Auf den Linien RB 71, Pirna – Neustadt – Sebnitz, sowie RB 72, Dresden – Heidenau – Altenberg, musste der Zugverkehr eingestellt werden. Schienenersatzverkehr mit Bussen konnte für den überwiegenden Teil der entfallenden Zugverbindungen eingerichtet werden. Die Linien RB 33, Dresden – Hermsdorf – Königsbrück und RB 34, Dresden – Radeberg – Kamenz, werden bedient, allerdings kann es auch hier zu Verzögerungen im Betriebsablauf kommen. 

Ohorn: In Ohorn kommt es derzeit zu sehr vielen wetterbedingten Feuerwehreinsätzen. Anrufer, die über die Leitstelle die 112 wählen, müssen mit einer gewissen Wartezeit rechnen. Es werden trotzdem alle Anrufe entgegengenommen.

Fischbach: In Fischbach (Landkreis Bautzen) ist eine Stromleitung auf die Bautzener Landstraße gekommen. Die Feuerwehr befindet sich im Einsatz. Durch die kaputte Stromleitung ist es zu Stromausfällen im Ort gekommen.

Landkreis Bautzen/Landkreis Görlitz: Der Verkehrsbetreiber Trilex, der in ganz Ostsachsen mit Zügen im Verkehrsverbund ZVON unterwegs ist, hat aufgrund der Wetterlage den gesamten Zugverkehr eingestellt. Grund sind ehrhebliche Einschränkungen im Bahnverkehr und umgestürzte Bäume auf den Gleisen. "Die Sicherheit unserer Fahrgäste und unseres Personals hat Priorität. Bitte versuchen Sie geplante Reisen zu verschieben oder abzusagen. Das Sturmtief beeinflusst den gesamten Bahnverkehr in Deutschland, so dass auch alternative Reiserouten nicht garantiert werden können", informierte das Unternehmen ihre Fahrgäste. 

Stadt Bautzen/Bautzener Umland: Die Berufsfeuerwehr Bautzen informiert, dass es im Stadtgebiet zu wetterbedingten Einsätzen gekommen ist. Die Feuerwehr rät die Einwohner sehr achtsam zu sein. Auch im Bautzener Umland sind Feuerwehrkräfte im Einsatz. In vereinzelten Ortschaften, wie in Neukirch/Lausitz, kam es zu kurzzeitigen Stromausfällen. Betroffen war dabei die Ampelkreuzung im Ort.

Bischofswerda: In Bischofswerda wurde aufgrund der Sturmböen ein Trampolin auf die Stolpener Straße geweht. Die Polizei bittet, alle losen Gegenstände in den Gärten und Balkons zu sichern.

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Sachsenderby in Crimmitschau

Dresden. Die Dresdner Eislöwen reisen heute zum Sachsenderby nach Crimmitschau. Gespielt wird 20 Uhr vor leeren Rängen. Die Personallage bei den Eislöwen scheint sich vor dem Derby zumindest etwas zu entspannen. Vladislav Filin und Adam Kiedewicz könnten in Crimmitschau wieder im Dresdner Kader stehen, dazu steht Kristian Hufsky vor seinem vierten Saisoneinsatz im Eislöwen-Tor. Kristian Hufsky, Torhüter Dresdner Eislöwen: „Ich bereite mich auf das Spiel in Crimmitschau genauso vor, wie auf jedes andere Spiel. Als Torhüter musst du immer bereit sein zu spielen. Ich werde also definitiv bereit sein. Das erste Spiel gegen Crimmitschau war knapp, ich denke auch dieses Derby wird eng werden. Sie hatten eine längere Pause zuletzt und werden heiß sein.“ Aufgrund von Coronafällen haben die Eispiraten mittlerweile vier Spiele Rückstand auf die Eislöwen. Erst seit einer Woche spielen die Westsachsen wieder und konnten am Sonntag einen klaren 4:1-Heimsieg gegen Selb feiern. Daran werden die Crimmitschau anknüpfen wollen. Die Eislöwen wollen das natürlich verhindern. Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es ist ein Derby, ob mit oder ohne Zuschauern und das wollen wir gewinnen. Ich habe das Spiel gegen Selb gesehen. Sie sind eine sehr gute Mannschaft, die sehr aggressiv spielt. Wir müssen unseren Job machen, um das Spiel gewinnen zu können.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Die Dresdner Eislöwen reisen heute zum Sachsenderby nach Crimmitschau. Gespielt wird 20 Uhr vor leeren Rängen. Die Personallage bei den Eislöwen scheint sich vor dem Derby…

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